Freitag, 13. Juli 2018

Rückblick auf unsere Arbeit der vergangenen Monate

Helena Jenaro und Christina Droll mit Partnerunternehmen
Für zwei unserer Mitarbeiterinnen ging es im März auf Projektreise. Projektmanagerin Helena Jenaro und Content-Managerin Christina Droll reisten nach Ostafrika, um vor Ort unsere laufenden und zukünftigen Projekte zu besuchen. Sie kamen mit vielen neuen Kontakten und Erfahrungen von der Reise zurück und können deshalb nun besser einschätzen, was unsere zukünftigen Managerinnen und Manager in den Projekten erwartet und wo sie am besten ihr Know-how einbringen können.


Auch hier in Deutschland ist es für unsere Arbeit essentiell, neue Kontakte zu knüpfen. Deshalb waren wir im April und Mai auf gleich vier Messen vertreten. Angefangen mit der Fair Handeln Messe in Stuttgart, bei der wir viele Gleichgesinnte treffen konnten und uns auf diese Weise über Themen wie Entwicklungszusammenarbeit und nachhaltiges Handeln in Wirtschaft austauschen und weiter vernetzen konnten. Weiter ging es dann mit der Personal Süd und der Personal Nord in Stuttgart und Hamburg, auf denen unsere Geschäftsführerin Helene Prölß Vorträge über unsere Arbeit gehalten hat.

Geschäftsführerin Helene Prölß auf der Personal Nord
Ein weiteres Highlight war die Frühlingsmesse im Mai und das dortige Treffen mit dem Direktor des Inter Regio Economic Network (IREN), James Shikwati. Wegen unserer vielen gemeinsamen Anschauungen, wie zum Beispiel der Ablehnung der klassischen Entwicklungshilfe, fand bereits auf der Messe ein Austausch an Ideen statt. Auch deshalb wollten wir die gemeinsame Arbeit weiter Ausbauen und auf diese Weise Shikwati als Partner von managerohnegrenzen gewinnen.
Anfang Juni sind wir James Shikwati bereits bei dem  Lunchtalk der Bosch Akademie in Berlin wieder begegnet und konnten uns bei einem gemeinsamen Meeting am Folgetag über unsere Zusammenarbeit austauschen. Wir freuen uns auf unsere weitere, gemeinsame Kooperation!


James Shikwati und Projektmanagerin Helena Jenaro
Eine ganz besondere Art von Spende machte uns im Juni der Fotograf Günther Ahnen. Er nahm sich einen ganzen Nachmittag für uns Zeit und machte Teamfotos für unsere Homepage.

Unser Team in Stuttgart


Teilnehmer unseres letzten Seminares
Auch im Juni fand wieder eines unserer  Intensiv-Seminare in Stuttgart statt. In den zwei Tagen fand ein reger Austausch unter den MoG-Interessenten und unseren Mitarbeitern statt. Viele Fragen wurden geklärt, Unsicherheiten genommen und Themen diskutiert. Wir sind froh darüber, nun viele neue Führungskräfte für unsere Arbeit gewonnen zu haben, welche als Manager ohne Grenzen in den Einsatz gehen werden oder die Stiftung auf eine andere Art und Weise unterstützen wollen. Nun sind wir bereits dabei unser nächstes Seminar im September zu planen.




Seit einigen Wochen läuft außerdem die Finanzierung der ersten beiden Business-Hubs. Unsere  Mittsommer-Aktion 1000 für 1000 soll dies schnellstmöglich ermöglichen. Jeder gespendete Betrag hilft uns dabei, unserem Ziel von 20 000 Euro bis Ende Juli näher zu kommen. Gerade befinden wir uns im Endspurt unserer Aktion und auf unserer Homepage können sie seit neustem auf unserem Spendenbaromter mitverfolgen, wie viel noch zu unserem gemeinsamen Ziel fehlt.


Montag, 2. Juli 2018

#mogStories 13: Young Leaderin Svenja, Uganda



Svenja beim Brainstorming
Young Leaderin Svenja Liersch ist nun seit über einem Monat wieder zurück in Deutschland. Bereits im April haben wir über ihr Projekt und ihren Einsatz mit Managerin Inga Stein  auf unserem Blog berichtet. Nun wollten wir mehr über den Einsatz der Young Leaderin erzählen und vor allem über ihre Zeit in Kampala, Uganda.

Durch einen Kommilitonen ist Svenja auf Manager ohne Grenzen aufmerksam geworden. Schon lange war sie auf der Suche nach einer Einrichtung wie dieser und war sofort von Konzept und Intention überzeugt.
Ihre persönliche Motivation für einen Einsatz mit MoG war, wie bei vielen unserer Young Leadern, vor allem die Chance, ihr Wissen aus dem Studium sinnvoll anwenden und weitergeben zu können. Auch die Motivation, sich einer solchen Herausforderung stellen zu können und neue Kulturen kennen zu lernen, bestärkten sie in ihrer Entscheidung nach Afrika zu reisen, um die Abläufe innerhalb eines Solar-Unternehmens in Kampala nachhaltig zu verbessern.

Hoch motiviert, viel von ihrem Wissen vor Ort weitergeben zu können und nachhaltig etwas im Unternehmen zu verändern, reiste die Master-Absolventin Anfang April nach Uganda, um das Unternehmen im Marketing zu unterstützen. Leider lief nicht alles, wie vorher geplant. Nach einigen klärenden Gesprächen mit den Mitarbeitern und unserem Team in Stuttgart, wurden jedoch die anfänglichen Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Zusammen mit Inga nahm sie die ersten Tage Unternehmen und die dort bestehenden Prozesse unter die Lupe und sie erkannten schnell, dass noch einige Optimierungen, für das geplante Wachstum, vorgenommen werden mussten. So schnell wie möglich versuchte das Tandem die neuen Konzepte umzusetzen und führten viele gemeinsame Workshops durch.

Jedoch gab es nicht nur beruflich einige Herausforderungen für die Young Leaderin. Auch im Hinblick auf die afrikanische Kultur und die Menschen, mit denen sie in Uganda zu tun hatte. „Ich habe schnell gemerkt, dass die Menschen dort anders ticken und auch oft falsche Erwartungen an mich hatten“ erzählt sie. Während ihrer Zeit in Kampala, war jedoch die größte Herausforderung der sie sich stellen musste, sich selbst Grenzen zu setzen.
Managerin Inga und Young Leaderin Svenja

Auf die Frage, wie der Einsatz als Tandem mit Managerin Inga funktioniert hat antwortet sie: „Die Chemie stimmte auf Anhieb und auch auf menschlicher Ebene hat das zwischen uns super gepasst. Wir konnten uns die Aufgaben im Unternehmen teilen und auch die Wochenenden gemeinsam nutzen, um das Land besser kennen zu lernen“

Nach ihrem Einsatz als Young Leader ist für Svenja die Arbeit mit MoG jedoch nicht vorbei. Sie will weiter mithelfen und ist schon dabei, viel Werbung für die Stiftung managerohnegrenzen zu machen.

Goodbye-Foto: Svenja mit dem Team

Als Fazit sagt Svenja über ihre Zeit in Kampala: „Ich bin viel klarer nach Deutschland zurückgekommen und kann nun einige Dinge, so wie zum Beispiel Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Sauberkeit mehr wertschätzen und sehe viel mehr als Luxus in unserer Gesellschaft an“. Doch das Wichtigste: sie konnte nicht nur persönlich und beruflich etwas aus dem Einsatz mitnehmen. 
Sie ist sich auch sicher, vor Ort etwas bewirkt zu haben. 

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Über #mogStories



Mit #mogStories wollen wir Geschichten erzählen – die Geschichten derer, die uns bei der Stiftung managerohnegrenzen auf verschiedensten Wegen begegnen, mit denen wir zusammen arbeiten, die uns motivieren und berühren. Menschen mit Mut und Engagement, Größe und Überzeugung. Menschen die voranschreiten und nicht still stehen. Und deren Geschichten einfach mal erzählt werden müssen. Sie lassen uns Handeln. 
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