Montag, 8. Juli 2019

Verantwortung übernehmen - Intensivseminar

Was erwartete mich bei der Teilnahme in einem mog-Intensivseminar?

Helene Prölss, Kopf der Organisation stellt leidenschaftlich ihren innovativen Ansatz vor: Entwicklungszusammenarbeit statt Entwicklungshilfe, Know-How statt Geld.

Die Zentrale Frage also: Wie können wir den Globalen Herausforderung mit unternehmerischer Kompetenz nachhaltig entgegenwirken? Dieser Frage wird nachgegangen und somit eine Einführung in die mog-Visionen und Arbeitsweisen generiert.

Um eine bessere Vorstellung zu bekommen wie ein Einsatz abläuft skypen wir mit Theresa und Kerstin in Kampala, Uganda. (Updates über ihren Einsatz findet ihr hier.)

Die Stimmung im Raum ist gut, die Seminar-Teilnehmer fragen neugierig Dinge wie: Wie sicher fühlt Ihr euch? Wie wohnt Ihr? Sie seien sehr sicher, würden abends durch die Straßen bummeln und abends ihn ihrem ruhigen Apartment in Buziga Hill entspannen, um dem chaotischem Verkehr zu entkommen. Wenn sich die Zeit findet, gehen die Beiden am Lake Victoria joggen. Ein erstauntes Raunen geht durch die Gruppe und man spürt das Aufkommen von Vorfreude und Aufregung. 

Das wird nicht der letzte Vortrag an diesem Tag sein, denn so individuell wie die Menschen und Projekte sind, so sind auch die Einsätze.
Was alle jedoch gemeinsam haben sind, die persönlichen Gewinne und Entwicklungen.

Es wird konkreter: Wolfgang Thielacker stellt sein Projekt in Ghana vor, wofür er noch eine Manager braucht. Es geht um Autowerkstätten, Weiterbildung und die Finanzierung.


Nun dürfen sich unsere Manager der ersten Gruppenarbeit stellen und selbst ein „Buissnes Model Canvas“ erstellen über Wolfgangs geplantes Projekt in Accra, Ghana. Gemeinsam erörtern sie Chancen, Risiken, Schlüssel Partner und so weiter.

Aber das ist nicht das einzige Projekt und so stellt Andi noch die restlichen Unternehmen, die an einer zusammenarbeit interessiert sind, vor.

Interesse geweckt? Dann meldet Euch zu unserem nächsten Intensivseminar am 27/28. September 2019 an. 

Donnerstag, 4. Juli 2019

Updates aus Uganda

Es ist ein heißer Freitag im Juli und das managerohnegrenzen Team hat sich im „west quartier“ versammelt um interessierten Managern Arbeitsweise und Projekte vorzustellen. 

Kerstin und Theresa am Äquator in Uganda
Es ist kurz vor elf, Uhr als wir mit Kerstin und Theresa in Uganda skypen. Während die Seminar Teilnehmer ihnen an den Lippen hängen, erzählen die Beiden von ihrem Projekt in Kampala, Uganda. 

Beide Frauen kommen aus der Wirtschaft: Theresa ist Produkt-Manager bei einer Versicherung während Kerstin aus der Automobil-Industrie kommt. 

"Be the change you want to see in the world"- das ist ihre Motivation vor Ort, ein Solar Unternehmen zu beraten, welches erneuerbare Energie-Systeme herstellt. Spezialisiert sind sie auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Solar und Wind Energie. 

Begeistert erzählen uns die beiden Frauen von den Visionen der Unternehmensführer. Sie träumen davon ganz Uganda mit Solar Strom zu versorgen. Ein ambitioniertes Ziel, wenn man beachtet, dass aktuell nur 26% der Stadt Bevölkerung und nur 9% der Land Bevölkerung Zugang zu Strom haben. Gleichzeitig ist dieses Projekt ein echter Hoffnungsträger für Uganda und könnte unmittelbar dazu beitragen, die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln. 

 „ The young team is highly motivated and it feels like a family” sagt Theresa. Sie lobt die gut strukturierte Unternehmensführung und das starke Auftreten der Firma in Sozialen Medien.

Es ist nicht ungewöhnlich aber selten, dass Manager im Tandem von mog zusammen in einen Einsatz gehen. In diesem Konzept berät ein Manager mit Berufserfahrung zusammen mit einem sogenannten „Young Leader“ zu zweit ein Unternehmen. Im Idealfall lernen alle drei Parteien („Young Leader“, der Manager und der Unternehmer vor Ort) voneinander. Dieses Mal scheint das Konzept aufgegangen zu sein, Kerstin und Theresa lachen viel während des Skype Anrufes und erzählen glücklich von einem ihrer ersten Wochenendausflüge in den „Murchisons Nationalpark“ in der Umgebung von Kampala. Es scheint, als hätten sich da zwei gefunden. 

Klar ist, beide werden mehr als nur fachliche Kompetenzen mit nach Hause nehmen!