Montag, 10. Dezember 2018

Wie stellst du dir einen Weihnachtsengel vor?

- Dieses Jahr wollen wir etwas ganz Besonderes! -
Weihnachten steht schon vor der Tür. Lichter brennen, Glühwein wird getrunken, der Schnee fällt und die Menschen sitzen gemütlich zusammen und lachen.
So stellen wir uns alle ein Weihnachten vor, richtig? Wie sieht es mit Engeln aus? Wie stellen wir uns diese vor?

Janet - 16 Jahre alt - Kunstschülerin
Ghana
Das haben wir Kinder und Jugendliche in unseren Einsatzländern, Burundi, Sambia und Ghana, gefragt. Durch die Hilfe unserer Manager hatten wir die Möglichkeit afrikanische Kinder Weihnachtsengel malen zu lassen. Die Frage "Wie stellst du dir einen Weihnachtsengel vor?" hat viele verschiedene Ergebnisse gebracht. Wir hatten schon erwartet, dass die Engel anders aussehen werden, als die Engel die Kinder aus Deutschland malen würden. Doch wir sind begeistert!

Solomons Weihnachtsengel
Ghana
Die ersten Bilder kommen aus Ghana und wurden von Kunstschülern der Baobab Children Foundation gemalt. Was hier sehr auffällt ist, dass mit viel Farbe gearbeitet wurde und die Bilder auch von etwas älteren Kindern gemalt wurden, im Gegensatz zu den Bildern aus Burundi und Sambia. Hier bemerkt man, dass die Kinder nicht die Mittel haben, um bunte Bilder zu malen, deshalb sind deren Engel einfarbig. Ebenso wird der Altersunterschied schnell deutlich. Man merkt, dass die Kinder aus Burundi noch um einiges jünger sind. Die Bilder aus Sambia haben einige Farbelemente, sind jedoch größtenteils Bleistiftzeichnungen.

Weihnachtsengel als Bleistiftzeichnung
Burundi
Unsere Idee war es die Weihnachtsgrüße dieses Jahr anders zu gestalten als sonst. Nicht nur ein normales Foto verwenden, sondern etwas das von Herzen kommt. Die Vorstellung der Kinder von Weihnachtsengeln. Doch wie stellst Du Dir einen Weihnachtsengel vor?


Weihnachtsengel aus Sambia
Das Team der Stiftung "managerohnegrenzen" wünscht allen eine schöne Vorweihnachtszeit und besinnliche Festtage!










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Du willst auch etwas Gutes tun? - Hier klicken: https://stiftung-managerohnegrenzen.de/partner/business-angel









Montag, 3. Dezember 2018

Praktikumsplatz im Bereich Social Media Management

Du suchst einen Praktikumsplatz im Bereich Social Media Management? - Dann bist du hier genau richtig! 

Logo managerohnegrenzen
Bei managerohnegrenzen bekommst Du gute Einblicke in die momentane Problematik der von europäischer Seite getätigten Entwicklungshilfe. Wir gehen ausgesprochen innovative Wege und verstehen uns als Wegbereiter einer Entwicklung auf Augenhöhe durch Wirtschaftswissens-Transfer. Die Stiftung managerohnegrenzen achtet darauf, dass sinnvolle Projekte nachhaltig unterstützt werden. Zur Unterstützung unseres Stuttgarter Kernteams suchen wir einen/eine Praktikantin.

Was dich erwartet:

• Kreative und redaktionelle Erstellung und Weiterentwicklung für unseren Blog, Website und unsere Social Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram)
• Verbreitung von Inhalten auf Xing und LinkedIn
• Direkte Berichterstattung mit News aus unserem Headquarter, aus den Projekten und von aktuellen Events
• Unterstützung in der Bildauswahl für alle medialen Bereiche
• Enge Zusammenarbeit mit unserem Team im Stuttgarter Westen, persönlicher Austausch mit unseren Projektmanagern


Was wir erwarten:
• Idealerweise Erfahrung im Bereich der Büroarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Interesse, dieses Wissen bei NGO ́s (Non-Governmental Organizations) anzuwenden
• Studium oder Ausbildung im Bereich Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften, idealerweise ein Studium im Bereich Kommunikations- und Medienwissenschaften, Journalismus o.ä.
• Einschlägige, eigene Erfahrung im Umgang mit den von uns genutzten Social Media-Kanälen
• Kreativer Umgang mit Text und ein Gespür für Storytelling
• Gute Auffassungsgabe von Bild-Text-Kombinationen
• Neben der fachlichen Qualifikation vor allem Teamfähigkeit, Eigenständigkeit, Belastbarkeit, und Kreativität. Ein kommunikatives-, sicheres-, sympathisches Auftreten und Begeisterungsfähigkeit für ein völlig neues Konzept sollst du ebenfalls mitbringen.
• Sprachkenntnisse: Minimum gute Englischkenntnisse, möglichst eine zweite Fremdsprache (Französisch oder Spanisch).
• Einen sicheren Umgang mit gängigen Software-Programmen (Word, Excel, Power Point, Outlook)

Ab dem 02. Januar 2018 kann es losgehen! Wir freuen uns über jede Bewerbung!



Jans Erfahrungen mit managerohnegrenzen

Jan auf den Feldern der Bauernkooperative
Anfang des Jahres reiste unser Manager, zusammen mit Young Leaderin Nora, nach Sambia. Dort unterstützen die beiden eine Bauernkooperative und konnten ihren Einsatz erfolgreich beenden. Jetzt erzählt er in einem Interview von seinen Erfahrungen und Erlebnissen mit "managerohnegrenzen".

Bewässerung der Felder
Auf die Frage, was Jans Aufgabe in Sambia war, antwortet er wie folgt:

"Wir haben Workshops gemacht mit dem Vorstand der Bauernkooperative über ihren aktuellen Zustand, welche Zukunftsvisionen sie haben und welchen Weg man gehen müsste, damit sie ihr Ziel erreichen. Das zentrale Thema war Armut, Hunger und Unterernährung, auch für die Leute von der Kooperative. Ihr Ziel war es, vielfältige Pflanzen auf eine naturfreundliche Art und Weise anzubauen und die erschöpfte Erde in eine fruchtbare zu verwandeln, die den Menschen eine gute Ernährungsgrundlage bietet. Das nennt sich Integrated Farming. Man baut nicht mehr nur Mais an, sodass bei einer Missernte alles verloren ist und die Menschen nichts zu essen haben. Stattdessen baut man mehrere Gemüse-und Getreidesorten abwechselnd und nebeneinander an, verzichtet auf Kunstdünger und arbeitet mit natürlichem Dünger wie Kompost, Kuhmist und dergleichen."

Manager Jan mit Young Leaderin Nora
Doch bevor all das realisiert werden konnte, mussten Jan und Nora ihre Projektpartner erst von ihrer Arbeit überzeugen. Jan erklärt, sie haben gefragt und zugehört und später darüber gesprochen, wie die gewünschten Ziele erreicht werden können. Trotzdem war von Anfang an klar, dass neues Wissen und die Veränderung gewünscht waren.

Nach Beenden des Einsatzes, können wir sagen, dass es wirklich ein gelungenes Projekt ist. Die Bauernkooperative in Sambia läuft und weiß jetzt, dank Jan und Nora, wie ihr Geschäft am besten funktioniert.

Um mehr über Jans Einsatz und Motivation zu erfahren, gibt es hier das vollständige Interview zum Durchlesen: https://www.59plus.de/manager-ohne-grenzen-ihr-know-how-ist-erwuenscht/


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Mehr über Jans und Noras Einsatz gibt es hier: Blog Jan und Nora

Dienstag, 27. November 2018

Business HUB Uganda

"Damit meine Eltern endlich genug verdienen!"
Die Adventszeit beginnt schon bald. Weihnachten ist die Zeit der Freude und der Liebe. Wieso also nicht etwas Gutes tun und damit 20.000 Menschen in Uganda unterstützen?

Unsere diesjährige Weihnachtskampagne nennt sich "Business HUB Uganda". Das Business HUB befindet sich in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Es geht darum eine Beratungsstelle für die vielen kleinen Betriebe, die Händler, Handwerker, Dienstleister, die es in und um Kampala gibt, zu schaffen. Hier bekommen sie die Unterstützung, die sie brauchen, um erfolgreich ihre Kleinbetreibe zu führen, zu gründen oder auszubauen.

Kleine Betriebe in Uganda
Das Thema Armut ist komplex, aber erst wenn es genügend erfolgreiche Betriebe gibt und ein tragfähiger Mittelstand existiert, kann das Thema Armut abgeschlossen werden.

Im ländlichen Raum beraten wir vor allem Frauen in der Landwirtschaft. Mit 100 Betrieben, die jeweils 10 Mitarbeiter beschäftigen, werden 20.000 Menschen grundversorgt.

Das schaffen wir - indem wir coachen, trainieren, als Mentoren und Berater zur Verfügung stehen, gemeinsam mit den vielen Managern, die ehrenamtlich in den Einsatz gehen und zuverlässigen Partnern vor Ort.
Logo der diesjährigen
Weihnachtsspendenaktion

Wir freuen uns wirklich sehr über jede Spende!
Falls nun Interesse besteht zu spenden, geht es hier zur Spendenseite des Business HUB Uganda: Business HUB Uganda
Als kleines "Dankeschön" erhält jeder Spender ein Spendenzertifikat, welches man auch personalisieren und verschenken kann!







Donnerstag, 15. November 2018

#mogStories n°15: Mamadou Mbodji

Wasser, Bäume, Natur. Mit den Freunden wilde Früchte ernten und vernaschen. Kindheitserinnerungen, an die sich Mamadou gerne zurückerinnert. Seit seiner Kindheit ist Mamadou ein begeisterter Naturfreund. 

Mit zwanzig Jahren realisierte er jedoch, dass die Natur gefährdet ist. Deshalb fing er an nach einer Organisation zu suchen, die dafür sorgt die Natur zu erhalten. In den frühen Neunzigern stieß er auf eine Organisation, die seinen Vorstellungen entsprach und ist dort bis heute aktives Mitglied.


Unser Treffen mit Mamadou Mbodji in Stuttgart
"Nature can live without men, but men can't live without nature"

- Mamadous Motto war auch gleichzeitig seine Motivation. Durch seine Position als Vizepräsident in der Organisation reist er durch ganz Europa und Afrika, um die aktuellen Probleme in der Natur zu bekämpfen. Er versucht die Menschen für die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren. Ebenso sorgt er dafür, dass Projekte entstehen, durch welche die Natur geschont werden kann. Dabei soll die ganze Welt vereint an einem Projekt arbeiten, weshalb Mamadou versucht die verschiedenen Länder zusammenzuführen. 

Nach einer langen Karriere als Englischlehrer in Senegal ging er vor zwei Jahren in Rente.
Schon während seiner Zeit als Lehrer versuchte er, seine Schüler von der Natur zu begeistern. Denn er ist der Meinung, dass es am wichtigsten ist, die Natur für die zukünftigen Generationen zu bewahren. Dies will er erreichen durch die Zusammenarbeit mit jungen Menschen, denn er selbst sagt: "we have to work with the Young to work for them". 

Im Moment planen wir eine Zusammenarbeit mit Mamadou, um mit ihm und seiner Organisation die Menschen und die Natur weiterhin unterstützen zu können.



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Über #mogStories 


Mit #mogStories wollen wir Geschichten erzählen – die Geschichten derer, die uns bei der Stiftung managerohnegrenzen auf verschiedensten Wegen begegnen, mit denen wir zusammen arbeiten, die uns motivieren und berühren. Menschen mit Mut und Engagement, Größe und Überzeugung. Menschen die voranschreiten und nicht still stehen. Und deren Geschichten einfach mal erzählt werden müssen. Sie lassen uns Handeln. 
Business People Against Poverty


Mittwoch, 31. Oktober 2018

Frau Waithera Gaitho bei uns zu Gast

Frau Waithera Gaitho bei uns in Stuttgart zu Besuch
Frau Waithera Gaitho, eine Vertreterin aus dem Entrepreneurship und Startup Sektor, war bei uns Ende September zu Besuch.
Mit ihrem Betrieb möchte sie junge Unternehmen aus Kenia und Ostafrika unterstützen.

Die Firma ist ein Beschleuniger für Kleinunternehmen, die sich auf junge Unternehmer und qualifizierte Jugendliche in ländlichen und städtischen Gebieten konzentrieren. Durch ihr Konzept wollen sie Unternehmenswachstum, Produktivität, Rentabilität und Nachhaltigkeit beschleunigen, und die wirtschaftliche Existenz verbessern.


Die Programme und Dienstleistungen werden an die Jungunternehmer - im Alter zwischen 18 bis 40 Jahren - durch das selbst entwickelte Geschäftsmodell "The Affordable Ecosystem" geliefert. Das Ökosystem umfasst die Muttergesellschaft, eine Jugendspar- und Kreditgenossenschaft und einen Verband von Jugendunternehmern und Fachleuten.

Durch eine kooperative Partnerschaft mit der Regierung sollen die Programme und Dienstleistungen das Wachstum junger Kleinstunternehmen beschleunigen. Ebenso für einen effektiven Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zum Wirtschaftswachstum und zur Entwicklung beitragen.


Frau Waithera Gaithos Ziel ist es, durch ihren Betrieb das Wachstum von mindestens zwanzigtausend jugendgeführten Mikro- und Kleinunternehmen bis 2030 zu beschleunigen.
In den letzten fünf Jahren wurde schon viel erreicht - das Unternehmen hat über tausend Jugendlichen mit unternehmerischen Fähigkeiten geholfen und das Wachstum von mehr als hundert jugendgeführten Unternehmen weiter unterstützt.

Montag, 22. Oktober 2018

#mogStories n° 14: Buyungo Aklam, Uganda



Buyungo präsentiert stolz sein Heimatdorf



Von klein zu groß: jedes Unternehmen muss erst einmal von der ursprünglichen Idee bis zum großen Erfolg Schritt für Schritt aufgebaut werden. 

So auch bei Buyungo Aklam aus Uganda. Bei der Arbeit an einem Projekt in Uganda lernten wir Buyungo kennen. Seit er 14 Jahre alt ist, betreibt er in seinem Heimatdorf Twekembe Hühnerwirtschaft. 



Der Hühnerstall
Auf die Idee kam er durch Fremde. Den Einwohnern wurde erklärt, wie man ein eigenes Geschäft aufbauen und fortführen kann, hierbei haben sie sich jedoch auf Hühnerwirtschaft spezialisiert. Buyungo erhielt ein kleines Startkapital, um mit diesem Geld ein kleines Unternehmen bei ihm im Ort zu gründen. Der junge, motivierte Geschäftsführer kaufte sich mit diesem Geld 50 Masthühner. Futter und ein kleines Gehege wurden zur Verfügung gestellt. Kurze Zeit später konnte Buyungo den Verkauf der mittlerweile gewachsenen Hühner beginnen. 

Doch Buyungo unterbrach für eine Zeit die Hühnerwirtschaft, um die Schule besuchen zu können. Stolz erzählt er, dass er sein Diplom in Journalismus erreicht hat und heute neben der Hühnerwirtschaft auch als Video-Editor arbeitet. 


MoG Gespräch mit Buyungo Aklam

In der Zwischenzeit ist sein kleines Unternehmen schon sehr gewachsen. Er begann mit 50 Hühnern und besitzt heute mindestens 200. Manchmal steigt die Anzahl sogar bis zu 400 Hühnern an, berichtet er. 



"Ich sage wir, weil ich nicht nur mich selbst meine."
- Buyungo erschuf ein Familienunternehmen aus seinem damaligen kleinen Hühnerstall, denn so können auch seine näheren Verwandten davon profitieren.


Buyungos Hühner




An die Verwirklichung seines Traumes als einziger Anbieter der Hühnerwirtschaft in seinem Dorf und den umliegenden zu sein, glaubt er fest. Mit mehr Platz für noch mehr Hühner möchte er seinen Traum in der Zukunft realisieren.



A
lles über Buyungo und seinen Betrieb gibt es auch nochmal zum Anhören unter:

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Über #mogStories






Mit #mogStories wollen wir Geschichten erzählen – die Geschichten derer, die uns bei der Stiftung managerohnegrenzen auf verschiedensten Wegen begegnen, mit denen wir zusammen arbeiten, die uns motivieren und berühren. Menschen mit Mut und Engagement, Größe und Überzeugung. Menschen die voranschreiten und nicht still stehen. Und deren Geschichten einfach mal erzählt werden müssen. Sie lassen uns Handeln. 

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