Freitag, 7. September 2018

Führungskräfteentwicklung in Partnerschaft mit MoG


Bereits Anfang August durften wir uns über einen in der Stuttgarter Zeitung erschienenen Artikel freuen, der über das Potential von Führungskräfteentwicklung durch sozial motivierte Auslandseinsätze berichtete.

Unsere kurzen, aber intensiven Projekteinsätze, welche oft nicht länger als 6 Wochen dauern, ermöglichen es Firmen ihre Führungskräfte für eine überschaubare Zeit freizustellen und anschließend wieder in ihre eigentliche Aufgabe zurückkehren zu lassen. Für unsere Partnerunternehmen in den Projekten vor Ort entsteht somit die Chance aus eigener Kraft zu wachsen, bevor bei Bedarf ein neuer Manager für einen Follow-up Einsatz kommt.

Thomas Hiebaum und das Team in Liberia 

Trotz der kurzen Zeit in den Einsätzen vor Ort, profitieren nicht nur die Partnerunternehmen, sondern auch die entsandten Führungskräfte von den neuen Erfahrungen und Sichtweisen.

„Ich habe gelernt, geduldig zu sein, die kleinen Erfolge zu sehen und nicht aufzugeben“ sagt Thomas Hiebaum, der Ende 2017 für 6 Wochen in einem Logistikunternehmen in Liberia unterstützte. Neben der Weitergabe seines spezifischen Wissens und Könnens, profitierte Thomas vor allem persönlich durch seine Zeit in Afrika.


MoG-Gründerin Helene Prölß auf Projektreise 
„In solch widrigen Umständen zu arbeiten und Know-how partnerschaftlich zu transportieren, ist eine echte Herausforderung […] an der Führungskräfte wachsen und ihre sozialen Fähigkeiten verbessern können“ erklärt MoG-Gründerin Helene Prölß. Eine steigende Zahl an Personalabteilungen erkennt den Wert eines sozial motivierten Auslandsaufenthaltes, der eine Weiterbildung der anderen Art ermöglicht und vor allem die Persönlichkeit der Führungskräfte stärkt. Neben der Entwicklung frischer Sichtweisen und Ideen, führt ein Projekteinsatz auch zu neuer Motivation, Kreativität und Engagement, die die Führungskraft zuhause in ihre Arbeit einbringen kann.

Durch eine Zusammenarbeit in Form von Partnerschaften zwischen Firmen und „Manager ohne Grenzen“ können somit echte Win-win-Situationen entstehen. Seit 2007 konnten wir bereits rund 2000 Projekte unterstützen, die durch den Transfer von wirtschaftlichen Wissen und Können auf Augenhöhe Unternehmer in Entwicklungsländer stärken, Menschen in Arbeit bringen und somit Armut bekämpfen.

Hat Ihr Unternehmen auch Interesse an einer Zusammenarbeit und möchte einen echten Mehrwert im Rahmen der Mitarbeiterentwicklung schaffen?

Schreibt uns unter kontakt@managerohnegrenzen.de oder ruft uns an: +49 711 2362390!
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Habt ihr schon unseren neuen Imagefilm gesehen?

--> https://www.youtube.com/watch?v=eIDLc0Q4wHU

Donnerstag, 6. September 2018

Special Guest bei „Afrika Hautnah“: Njeri Kinyanjui

Geboren in Kenia, studiert in Tübingen (VWL). Heute: Unternehmerin und Stadträtin in Reutlingen bei Stuttgart.

„Seit 2009 bin ich der kreative Kopf hinter der Hottpott Saucen Manufaktur.

Die Rezepturen habe ich aus meiner Heimat Kenia mitgebracht - die meisten wurden in meiner großen Familie lange Zeit überliefert. Viele habe ich bei Auslandsreisen kennengelernt, andere aus meinem unerschöplichen multikulturellen Freundeskreis. Alle Rezepte haben gemeinsam: "Nothing added but character“.


Wir werden Njeri persönlich kennenlernen und dürfen auch ihre Soßen genießen.

www.hottpott.de

Dienstag, 28. August 2018

Das besondere Erlebnis: Afrika hautnah













Wir erleben einen ganz besonderen Event im Rahmen unseres nächsten Intensivseminars am 21.September in Stuttgart:
eine Performance des Hope Art Theatres Nairobi.
Als Afterwork in der Lounge des Gutbrod Stuttgart, 19.30 Uhr.

Neben einmaliger Erzählkunst,  die Einblicke nach Afrika bietet, können sich unsere Gäste mit dem Team von managerohnegrenzen, den Seminarteilnehmern und dem Hope Art Theatre-Team austauschen, networken- und einfach den afrikanischen Abend  genießen.
Es gibt wenig Plätze - deswegen geht die Platzvergabe nur nach Eingang der Anfragen über kontakt@managerohnegrenzen.de















Afrika hautnah
Das Hope Theatre Nairobi macht vieles richtig. Die Gruppe wurde 2009 vom deutsch-österreichischen Theatermacher Stephan Bruckmeier mit jungen Erwachsenen aus den Slums von Nairobi gegründet, sie geht seit 2018 mit bildungspolitischen Collagen zum Thema Fairness im wirtschaftlichen und sozialen Kontext erfolgreich auf Tournee, spielt jährlich in über 50 Schulen und über 20 Theatern und Festivals und hat in Kenia eine eigenständige Struktur aufgebaut. 2016 hat die Gruppe in Nairobi eine NGO gegründet und arbeitet in Waisenhäusern, Frauengefängnissen und mit ihrer eigenen Kindergruppe. Das Projekt ist selbstverwaltet, nachhaltig und schafft Arbeitsplätze und Perspektiven in den Armenvierteln, vor allem für Mädchen.
Nun geht es darum, das Gute auch professionell zu vertreten und zu vermarkten. Und da kommen Manager ohne Grenzen ins Spiel. Die 3 Leiterinnen der NGO werden von Managern als Fallstudie eingesetzt, d.h. die Manager können sich in Deutschland an Menschen, die in Afrika tätig sind und genau die Hilfestellungen brauchen, in ihrer Tätigkeit trainieren und die angehenden Selbstverwalterinnen aus Kenia lernen daran, wie Management funktioniert. Eine doppelte win-win – Situation, die zu einem weiterführenden und vorbildlichen Ausbildungsmodell werden könnte.
Am Abend zeigt die Gruppe dann eine Auswahl aus ihren Szenen und Tänzen aus der Metropole, ergänzt durch drei weitere Mitglieder und in interaktiver Zusammenarbeit mit den Managern.

Montag, 13. August 2018

Dein Praktikum bei der Stiftung managerohnegrenzen!


StudentInnen aufgepasst:
Wir haben noch zwei interessante Praktikantenstellen (Pflichtpraktikum) zu vergeben!

Social Media/PR sowie
Projektmanagement (Schwerpunkt französisch-sprachiges Afrika)

Start: ab sofort, spätestens zum 1.9./1.10.2018

Die Aufgaben, an denen Du mitwirkst, sind hochinteressant und vielseitig. Wir decken das gesamte Thema der modernen "Entwicklungshilfe" ab: Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Partnern aus aufstrebenden Ländern - von Senegal bis Kenia, vor allem Subsahara-Afrika. In beiden Fällen sind die Grundvoraussetzungen: gutes Deutsch in Wort und Schrift, MS-Office.

Im Social-Media-Bereich braucht es Lust auf Sprache und Storytelling, sowie Grundkenntnisse in den sozialen Medien. Beim Projektmanagement ist fließendes Englisch Grundvoraussetzung und Französisch dringend erforderlich. Du brauchst Lust, auch über Telefon und Skype mit unseren Partnern zu kommunizieren. Und natürlich: über Whatsapp :-)

Wir sind eine Gruppe von 5 (manchmal mehr) Personen, die sich um die gesamten internationalen Kontakte von managerohnegrenzen kümmern.

Eine genaue Jobbeschreibung gibt es hier:

https://stiftung-managerohnegrenzen.de/unternehmen/jobs/

Telefonisch sind wir werktags zwischen 9 - 17 Uhr unter 0711 2362390 erreichbar und beantworten gerne alle Fragen zum Praktikum. Der Arbeitsplatz befindet sich mitten im Stuttgarter Westen, mit sehr guter öffentlicher Erreichbarkeit.
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Dienstag, 31. Juli 2018

Rückblick auf die Managereinsätze in den vergangenen Monaten

Hier gehts zum ersten Teil dieses Beitrags.

Nicht nur bei unseren Mitarbeitern und Aktiven in Deutschland liefen die letzten Monate erfolgreich. Auch von unseren Managern, die weltweit im Einsatz waren und sich in verschiedenen Projekten engagiert haben, gibt es einiges zu erzählen.

Jan und Nora (Mitte) nach ihrem Einsatz mit unserem mog-Team
Angefangen mit dem Tandem Jan und Nora, die nach Sambia gereist waren und vor Ort in einem landwirtschaftlichen Unternehmen tätig waren. Über ihren Einsatz wurde auf unserem Blog bereits ausführlich in Gastbeiträgen von Nora berichtet.





Das Tandem mit dem Team bei der Arbeit
Im Februar reisten Manager Klaus Harder und Felix Burkhardt nach Kenia. Sie unterstützen eine Privatschule im betriebswirtschaftlichen Bereich.






Karsten mit Team in Kolumbien


Kurz nach den Beiden ging es Anfang März für Manager Karsten nach Kolumbien. Er hat sich für sechs Wochen in einer Bauerninitiative im Süden Amerikas engagiert. Vor allem die Arbeit mit einer Kleinbauern-Kooperative im Bereich Kakaoanbau stand hier im Fokus. Dabei sollte die Einführung eines Bewirtschaftungssystems helfen, welches den Kleinbauern den direkten Zugang zum Markt ermöglichen sollte. 

Managerin Inga und Young Leaderin Svenja
Managerin Inga und Young Leaderin Svenja flogen Anfang April in ein Solarunternehmen nach Uganda. Die Beiden reisten als Tandem in die Hauptstadt Kampala und konnten so gemeinsam dem Unternehmen unter die Arme greifen und dort anpacken, wo ihre Hilfe gebraucht wurde. Svenja berichtet uns im Nachhinein von ihren persönlichen Erfahrungen im Einsatz und von ihrer Motivation als Manager ohne Grenzen in den Einsatz zu gehen.


Stefan mit dem Team in Kampala
Vor knapp 3 Wochen kam unser Manager ohne Grenzen Stefan aus seinem Einsatz nach Deutschland zurück. Er engagierte sich während seiner 11 Wochen gleich in zwei Projekten. Zum einen in einem ländlicher gelegenen Projekt: Einem Trainingscenter für Schulabgänger. In Kontrast zu diesem Projekt stand sein zweites Projekt, ein Solarunternehmen, direkt in der Hauptstadt Kampala. Das Partnerprojekt hat sich auf Solarenergie und Wasserpumpen spezialisiert und ist eines unserer Folgeprojekte, denn bereits Ende letzten Jahres war Managerin Corinna im Projekt engagiert.

Anfang Juli ist nun Managerin Rebecca in den Einsatz gestartet und hat sich bis jetzt schon gut in Kerala/ Indien eingelebt. Wir berichten natürlich weiter von Rebeccas Einsatz im Süden Indiens.

Für die nächsten Monate stehen viele neue Manager und Young Leader in den Startlöchern, die bereits spannenden Projekten in Afrika zugeteilt wurden.

Jetzt mehr über unsere Projekte weltweit erfahren.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Follow-up project in Kerala/ India, Arrival of manager Rebecca Zistel

Manager Rebecca Zistel arrived in India at the beginning of July. Her assignment with a local NGO that is based in the far back country of Kerala marks a follow-up project of Managers without Borders: at the end of last year Managerin Nicola Jost already worked with the NGO for around two months.

The local project partner supports under privileged and financially weak marginal groups through various programmes which span from agriculture projects trainings and awareness creation to counselling services. This approach secures not only the means of livelihood of the respective families and persons, but also empowers the beneficiaries to become independent from further support.

Local Team

In order to better plan her assignment Manager Rebecca spent the first days after her arrival to observe, research and derive according next steps. Expectations and requirements were also discussed with the local project partner as well as the future approach for the tasks on hand.
One of the main challenges of Rebecca’s current assignment lies in building up additional income sources in order to make the NGO less dependent on donations and project partners. In order to fully tap on the creativity by the team on sire Rebecca conceptualised a brainstorming workshop: afterwards the management team prioritised 10 projects out of the nearly 100 ideas generated during the workshop. 
Rebecca will further look into the chosen priorities and develop them further.


Brainstorming Workshop
Rebecca lived and worked for roughly 10 years abroad: different ways to work, environments and mindsets are nothing new for her. One challenge however poses the current Indian monsoon which makes activities outside of the building of the project partner almost impossible However Rebecca is a good sport about the situation: “In the end my assignment will lie in the supervision and coordination to construct a second Noah’s ark.”

Rebecca will support the project partner in India until the beginning of October. In our blog and our social media we will keep you posted about the further progress of her work.

Manager Rebecca
Are you also interested to support one of our projects in Asia or Africa?
Apply today for our Seminar in September and start your assignment as Manager without Borders.


Hier geht's zur deutschen Version

Folgeprojekt Kerala/Indien, Ankunft von Managerin Rebecca Zistel

+++Check-out the english version+++

Anfang Juli ist Managerin Rebecca Zistel in Indien gelandet. Ihr Einsatz bei einer lokalen gemeinnützigen Organisation, die sich im abgeschiedenen Hinterland von Kerala befindet, ist eines der Folgeprojekte von Manager ohne Grenzen: bereits Ende letzten Jahres hat sich dort Managerin Nicola Jost  über einen Zeitraum von zwei Monaten engagiert.

Der Projektpartner vor Ort unterstützt benachteiligte und finanziell schwache Randgruppen mit verschiedenen Ansätzen: diese reichen von landwirtschaftlichen Projekten über Trainings- und Sensibilisierungs-Maßnahmen bis hin zu Counselling Angeboten. Auf diese Weise wird zum einen die Existenzsicherung der betroffenen Familien und Einzelpersonen gewährleistet, zum anderen wird den Leistungsempfängern gleichzeitig auch zur Handlungsfähigkeit und somit zur Selbstständigkeit verholfen.

Um das weitere Vorgehen besser planen zu können nutzte Managerin Rebecca die ersten Tage nach ihrer Ankunft zur Beobachtung, Recherche und entsprechenden Ableitung der nächsten Schritte.

Beim Brainstorming Workshop
Eine der Hauptaufgaben des momentanen Einsatzes von Managerin Rebecca ist die Erschließung von Einnahmequellen, um die Organisation unabhängiger von Spenden und Projektpartnern zu machen. 
Um die Expertise und Kreativität des Teams vor Ort dafür bestmöglich einzusetzen konzipierte Rebecca einen Brainstorming Workshop: aus den gut 100 Vorschlägen wurden mit dem Management-Team 10 Projekte priorisiert, die die Managerin in den folgenden Wochen weiter erarbeiten wird.

Ideen werden gesammelt
Rebecca lebte und arbeitete bereits für ca. 10 Jahre im Ausland: unterschiedliche Arbeitsweisen, Lebensumstände und Denkmuster sind ihr daher nicht fremd. Eine Herausforderung für die Managerin ist jedoch die in Indien momentan herrschende Regenzeit, welche die bereits sehr abgelegene Region derzeit unter Wasser setzt und Aktivitäten außerhalb des Gebäudes des Projektpartners teilweise unmöglich macht. Rebecca nimmt es jedoch mit Gelassenheit und scherzt: „Mein Einsatz mit Manager ohne Grenzen wird am Ende noch darin bestehen, den Bau einer zweiten Arche Noah zu leiten und zu koordinieren.“


Rebecca wird noch bis Anfang Oktober den Projektpartner vor Ort unterstützen. Über den weiteren Fortschritt ihres Einsatzes werden wir auf unserem Blog und unseren Sozialen Medien natürlich weiter berichten.


Managerin Rebecca


Haben sie auch Lust eines unserer Projekte in Asien und Afrika zu unterstützen? Dann bewerben sie sich jetzt für unser Intensivseminar im September und gehen sie als Manager ohne Grenzen in den Einsatz