Donnerstag, 9. Januar 2020

Wie eine Orange zum König von Sambia führt

Unser Manager ohne Grenzen,
Manfred Klepacz, nimmt den Auftrag in Sambia
von Chief (König) Cooma entgegen:
160.000 Menschen in seinem Chiefdom warten
auf Unterstützung im Rahmen seiner
Aufbauinitiative.
Sambia. Die größte Stadt ist Lusaka. Etwa jeder achte Einwohner des Landes lebt in der Hauptstadt. Manfred Klepacz war nur kurz dort. Für Manager ohne Grenzen war er für vier Wochen in einem Dorf im Nirgendwo. 50 Kilometer entfernt von der nächsten Stadt, die wiederum sechs Stunden von der Hauptstadt entfernt liegt. Manfred kann seiner Frau am Telefon keine genaue Adresse von seinem Aufenthaltsort nennen. Nur GPS-Koordinaten führen ihn zum Ziel.
„Es gibt keine Autos, das Dorfleben findet in der Familie statt, aber dafür haben sie hier den tollsten Sternenhimmel, den ich je gesehen habe“, schwärmt der pensionierte CEO eines internationalen Chemieunternehmens über seinen Projekteinsatz.
Durch GPS-Koordinaten
 gelangt Manfred nach langer Reise
letztendlich an sein Ziel in Afrika.

Manfreds Projektpartner ist der Headman (Bürgermeister) des Dorfes, Jonsen, der ihn hier mit Frau und vier Kindern erwartet. Manfred bekommt für seine Zeit sogar eine eigene Hütte, ein großes Privileg. Und ist es denn nicht so, dass man als Weißer erst mal mit Argwohn betrachtet wird? „Nein, ganz im Gegenteil. Immer hat sich irgendwer für meine Hilfe bedankt. Und Jonsen ist wirklich ein faszinierender Mensch.“
Ähnlich wie Manfred blickt Jonsen auf eine spannende Unternehmerkarriere zurück. Er habe Anfang 2000 mit neun anderen Frauen und Männern aus dem Dorf eine Initiative gegründet: Nähmaschine wurden angeschafft, um Schuluniformen zu nähen. Dieses Business laufe mittlerweile autonom, Jonsen habe es in die Hände der Einheimischen zurückgegeben. Jonsen sprühe vor Ideen und Unternehmergeist, sei kaum zu stoppen, berichtet Manfred. Dessen jüngstes Projekt sei nun eine Orangenplantage, die er mit seiner Frau entwickelt. „Die Plantage soll als Musterplantage dienen. Mit dabei ist auch ein Trainingscenter, um anderen Farmern in der Region best farming practice beim Aufbau und Administration einer Plantage zu bieten“, erklärt Manfred. Die Orangenplantage soll Jonsens Familie für die nächsten vier Jahre ernähren.

Jonsen ist Dorfältester, Bürgermeister, Entscheider. Nach einigen Dürrejahren und ausbleibender Maisernste hat er sich für die Orange entschieden. Denn Orangen-Plantagen bieten zusätzliche Einnahmequellen und in Afrika gibt es einen existierenden Markt für High-Value-Food.

Doch so einfach ist der Anbau von Orangen nicht. Für ihre Entwicklung benötigen sie Wärme, Sonne, Wasser, ausgeklügelte Anbaumethoden und Pflanzenschutz. Hitze vertragen die Bäume gut, Wassermangel dagegen schlecht. Für die Plantage musste also ein Brunnen gegraben werden. Jonsen arbeitet mit einer solarbetriebenen Pumpe. Die Plantage betrachte er nicht nur als reine Einnahmequelle, sondern auch als „eine Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen“. Er lädt andere Farmer ein, und zeigt, wie sie die Kraft der Sonne nutzen können, um mit dieser Wasser zu schöpfen. 
Die ersten Orangenbäume tragen bereits Früchte
Beim Gottesdienst versammeln
 sich alle umliegenden Dorfbewohner;
das können oft bis zu 500 Menschen sein.
Manfred hilft mit seinem Knowhow aus kommerzieller Sicht. Er unterstützt Jonsen bei der konzeptionellen Planung und Kalkulation der Plantage. „Wie viele Orangen können gepflanzt, wie viele geerntet werden, wie groß muss die Ernte sein, um das Darlehen zu begleichen, wie hilft eine Software, wie Excel dabei, und wie setze ich diese Tools am effektivsten ein?“ Bei all diesen Fragen und weiteren steht Manfred Jonsen als Gesprächspartner und Coach zur Seite. Gemeinsam entwickeln sie einen strategischen Businessplan für die Plantage und erarbeiten Vertriebsstrategien für die Vermarktung. Außerdem zeigt er Jonsen in sales trainings, wie dieser sein Wissen bestmöglich an andere Farmer weitergeben kann.
Das Trainingscenter, das interessierte
 Farmer der Region einlädt, best practice Erfahrungen zu sammeln

Aber nicht nur Jonsen arbeitet an seinen Präsentations-skills, auch Manfred selbst muss sich und sein Können unter Beweis stellen: Die Einführung in die Dorfgemeinschaft erfolgt für ihn über den Gottesdienst. Hier wird er aufgefordert eine spontane Rede über sich und seine Reise nach Sambia zu halten und schüttelt nach der Kirche alle 400 Hände, die ihm neugierig entgegengestreckt werden. Jeder möchte den Neuankömmling persönlich begrüßen. Für Manfred kein Problem “wir bauen Brücken.“

Gegen Ende des Einsatzes nimmt Jonsen Manfred mit zum Palast, wo der Manager ohne Grenzen Chief Cooma von Sambia kennenlernen soll. Aus den ursprünglich geplanten zehn Minuten Händeschütteln entfacht eine vierstündige intensive Diskussion mit dem König. Das Thema: die Zukunft Sambias. Cooma stellt Manfred sein Infrastrukturmodell zur Entwicklung der Community vor, welches er mit anderen Senior-Headmen erarbeitet hat und für das er dringend Menschen braucht, die ihm bei der Umsetzung helfen. Und Coomas Reichweite ist beachtlich: Der Chief zählt 160.000 Leute in seinem Kingdom. Nach diesem ersten Kennenlernen gibt es bald weitere Treffen zwischen Manfred und dem König, in denen Köpfe rauchen und Pläne immer konkreter werden.

An der Organisation Manager ohne Grenzen schätzt Cooma besonders das fortschrittliche Denken, für seine Community lebt er nach dem guiding principle:„Wir nehmen zwar gerne Hilfe an, aber wir wissen, wenn wir Hilfe erhalten, müssen wir hart arbeiten, um zu beweisen, dass wir diese verdient haben.“ Das deckt sich mit der Philosophie von Manager ohne Grenzen: Lokaler Ownership muss kreiert werden, um Armut langfristig zu bekämpfen.

Kehrt Manfred bald zurück nach Sambia? „Aber sicher, und zwar bereits in drei Monaten.“ Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unterzeichnet er für Manager ohne Grenzen den Vertrag (MoU) zur Umsetzung des Entwicklungsplans für Cooma Chiefdom und weitere Projekte ähnlich der Orangenplantage.

Und Jonsen? Der sei, so Manfred, jetzt gut aufgestellt und bekräftige erst mal ohne weitere Unterstützung klarzukommen. Er werde ihn vielleicht wieder in einem Jahr besuchen, wenn die Orangen blühen, die sie gemeinsam gesetzt haben …

Dienstag, 17. Dezember 2019

Pressekonferenz im Schloss Solitude

Burundi - der Weg aus der Armut

Dr. Alois Misago, Helene Prölß und Hermann Berkhan (v.l.n.r.)
Burundi ist ein kleiner Staat in Ostafrika mit etwa der Einwohnerzahl von Baden-Württemberg aber einem Drittel weniger Fläche. Mit einem BIP von 280,00 EUR und einer Armutsgrenze von über 60 Prozent gehört es zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Land ist stark von der Landwirtschaft, vor allem dem Ackerbau abhängig.

Der Anteil der Studenten an meist privaten Universitäten in Burundi liegt gerade einmal bei 0,3 Prozent von denen 65 Prozent nach Abschluss des Studiums ohne Job bleiben. Der Staat hat als Hauptarbeitgeber des Landes die Einstellungen gestoppt. Zusätzlich fehlt es dem Land, trotz seiner überschaubaren Größe, an der notwendigen Kommunikation zwischen Hochschulen und Unternehmen.

Hermann Berkhan bei seinem Einsatz 2018 in Burundi
Um diesem Defizit entgegen zu wirken entwickelte der Dekan der Wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät der Université du Burundi Dr. Alois Misago die Idee einer Plattform auf der sich Universitäten, Studenten und Unternehmen austauschen können. Die Academia Public Private Partnership-Plattform – kurz APPP-Plattform – soll unter anderem die Vermittlung von Praktika oder auch die Zusammenarbeit in der Forschung unterstützen.
Als Stiftung managerohnegrenzen tragen wir zu einem weiteren Puzzleteil der Plattform bei. Wir beraten die beteiligten Unternehmer und geben den Studenten die Möglichkeit, zusammen mit unseren Managern aus Deutschland, als Young Leader bei verschiedenen Projektberatungen integriert zu sein  und so für mehr Praxiserfahrung bei den Studierenden zu sorgen. Gleichzeitig ermöglichen wir durch die Koordination eines neu gegründeten Business HUBs weitere Arbeitsplätze und Wirtschaftskontakte.

Um das Thema in der Öffentlichkeit bekannt zu machen luden wir zu einer Pressekonferenz im Schloss Solitude ein. Zusammen mit Manager Hermann Berkhan, welcher selbst vergangenes Jahr für sieben Wochen ein Projekt in Burundi aufbaute stellte er sich den Fragen der Journalisten.

Heute wurde der Bericht von der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht. 


Mittwoch, 11. Dezember 2019

News aus den Projekten: Ein Gastbeitrag von Michaela aus Indien

Michaela war von November bis Dezember 2019 im Einsatz in Indien und berichtet von Ihren Erfahrungen:

“This experience will definitely change you!“

Kurz nach meiner Ankunft in Mumbai waren dies die Worte von Keith, meinem Projektpartner vor Ort. An seiner Aussage habe ich seither keinen Moment gezweifelt...

Bereits 5 Tage nach meinem Intensivseminar bei managerohnegrenzen habe ich meine Zusage als Volunteer Manager für CHAIIM Humanitarian Clothing, einer Nähwerkstatt in Mumbai, gegeben, die sog. 'women survivors' beschäftigt, Frauen, die aus dem Menschen-Handel befreit werden konnten.
Die Profite der Company fließen ausschließlich der CHAIIM Foundation zu, die sich um die Rehabilitierung und Resozialisierung dieser Frauen kümmert: von der sicheren Unterbringung über psychologische Betreuung bis hin zur schulischen und beruflichen Ausbildung.

Dieses Projekt, wofür die indischen Gründer Keith & Ramona bereits 2013 ihre geregelten beruflichen Laufbahnen aufgegeben haben, hat mich sofort beeindruckt und die letzten Zweifel an einem Einsatz ausgeräumt.

Seit Anfang November 2019 unterstütze ich nun CHAIIM Humanitarian Clothing darin, ein nachhaltig profitables Geschäftsmodell für ihre Auftragsfertigung zu entwickeln. Die Aufgaben reichen von Potenzialanalysen und Zielgruppen-Definitionen bis hin zu Marketingplänen, Website-Konzeptionen und Preismodell-Kalkulationen.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist es absolut entscheidend, sich auf den Partner vor Ort mit Geduld, Respekt und Empathie einzulassen, seine sozio-ökonomischen Umstände zu berücksichtigen und mehr auf die Vermittlung von Inhalten im Sinne von Management Know-how als auf die Implementierung ausgefeilter Tools zu setzen. 
Die Zusammenarbeit mit Keith & Ramona ist sehr inspirierend. Sie sind höchst motiviert und absolut aufgeschlossen für neue Sicht- und Arbeitsweisen.

Neben der erfüllenden Aufgabe lerne ich Mumbai an der Seite von „Locals“ kennen, eine Stadt, die lebhafter und kontrastreicher nicht sein könnte.
Mit meiner AirBnB Host und 2 Hunden teile ich mir eine Wohnung im Stadtteil Dahisar, ca. 45 Minuten mit dem Zug vom Stadtzentrum entfernt. Als Ausländerin bin ich dort eine absolute Exotin - und beliebtes Fotomotiv.

In das bunte Straßenbild mit Fisch- und Hühnermarkt, Tempeln und Straßenküchen mischen sich sehr viel Armut und Elend. Gehwege, Mittelstreifen und Brücken sind das Zuhause zahlreicher Familien; rund 60% der Einwohner Mumbais leben in Slum-ähnlichen Behausungen. Diese Szenerie, geprägt von harten Gegensätzen, begleitet mich auf meinem täglichen Arbeitsweg, den ich mit einer typischen Auto-Rikscha zurücklege.

In der Arbeit wiederum erfahre ich viel über die Vergangenheit der 'women survivors'-Lebensgeschichten, die sehr nahe gehen, und mit unserer Lebenswirklichkeit in der Regel nichts zu tun haben.
All diese Eindrücke wie auch intensiven Gespräche mit meinen Arbeitskollegen und meiner warmherzigen indischen Gastgeberin haben mir den Zugang zu einem Land geöffnet, das mir in seinem soziokulturellen Gefüge zunächst so unüberwindbar fremd erschien. 
Doch letztendlich geht es „nur“ darum, anderen Kulturen und Menschen mit größtmöglicher Offenheit und einem unvoreingenommenen, ehrlichen Interesse zu begegnen.
Und plötzlich entstehen Nähe und Verbundenheit mit dem „Fremden“ - was die beste Grundlage für ein friedliches und wohlwollendes Miteinander ist.

Indien wirkt und wird noch lange nachwirken...


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Du möchtest auch wie Michaela ins Ausland reisen, Wissen vermitteln und Unterstützung geben?
Dann melde Dich doch direkt zu unserem Intensivseminar im Januar an.
Alle weiteren Infos dazu findest Du hier.







Dienstag, 3. Dezember 2019

Das neue Jahr mit guten Vorsätzen starten. Bist du dabei?


INTENSIVSEMINAR CHANCES & CHALLENGES
24.+25.Januar 2020 Hier geht’s zum Film

Als Vorbereitung für Deinen Einsatz, ganz gleichgültig in welchem Land und in welchem Projekt, ist dieses zweitägige Intensiv-Vorbereitungs-Seminar für jeden „Manager ohne Grenzen“ „Pflicht“.

Auf Dich wartet ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm. Du erarbeitest Lösungsempfehlungen für den Alltag im Projekt, erfährst hautnah typische Herausforderungen in Form von Fallübungen und entwickelst gemeinsam mit Deinem Team konkrete Lösungsvorschläge, die Du am Ende Deiner Gruppe präsentierst. Außerdem hast du in den zwei Tagen die Chance auf Social Entrepreneurs und Manager- Rückkehrer zu treffen, die von ihren Einsätzen und Projekten berichten. Und noch mehr, Du erhältst auch via Liveschaltung erste Eindrücke von unseren Einsatzorten und möglichen Projekten. Den Abend lassen wir mit einem bunten Programm der hauseigenen Eventreihe „Afrika Hautnah“ ausklingen.

Klingt spannend? Lade Dir jetzt die Einladung für das Intensiv-Seminar als PDF herunter oder melde Dich direkt hier an. Bei Fragen schicke uns gerne eine Mail an kontakt@managerohnegrenzen.de.


Donnerstag, 28. November 2019

1% Deal für Afrika


„Firmen und deren Führungskräfte können es sich nicht mehr leisten, ihre unternehmerischen Ziele von den sozialen Fragen um sie herum zu trennen,“ schreibt Benioff. In der „New York Times“ forderte er vor Kurzem unter der Überschrift „Wir brauchen einen neuen Kapitalismus“ etwa höhere Steuern.
Benioff, ein Außenseiter, der nie ein Computerfreak war, sondern Marketingmensch, hat von Anfang an seinem Unternehmen soziales Engagement verordnet. Ein Prozent des Eigenkapitals, ein Prozent der Arbeitskraft der Mitarbeiter und ein Prozent der Produkte und Dienstleistungen sind für soziale Zwecke reserviert.
Marc Benioffs Unternehmen Salesforce ist mit über 5.000 Mitarbeitern einem Jahresumsatz von umgerechnet rund zwölf Milliarden Euro ist heute das größte Unternehmen in San Francisco. Er hat etwas geschafft!

Diese Informationen, in der Stuttgarter Zeitung vor kurzem entdeckt, stimmen uns hoffnungsfroh, dass auch wir ein Feuer entzünden können für den 1% Deal für Afrika, den wir schon lange planen. Wir wollen viel bewegen: möglichst viele Sozialunternehmen, Startups oder Klein- und Mittelständige Unternehmen so zu unterstützen, dass sie erfolgreich werden und mit ihren Einkommen als Unternehmer oder als Angestellter, ihre Familien ernähren können. Wir gründen Business-Center in vielen Afrikanischen Ländern, die Business HUBS by managers-without-borders. Gemeinsam mit lokalen Partnern beraten wir die Unternehmer in ihrem eigenen Aufbau, in  ihrer Region, ihrem Lande, direkt vor Ort. Hunderte von Führungskräften gehen mit uns in die Einsätze. Ihre Unterstützung hilft unmittelbar, die Armut zu besiegen: end poverty with the power of business.
Ihre Entscheidung sollte also nur noch sein, wovon Sie 1% zu Verfügung stellen wollen, für den großen 1% Deal für Afrika.
1%  vom Monatsgehalt? Vom Jahresgehalt?  1% des letzten Investments?
Gemeinsam mit Ihnen investieren in die Wirtschaftskraft, die die Armut besiegen wird. Und lassen uns überraschen, was wir bewegen können. Welcome!
Weiter Informationen erhalten Sie über kontakt@managerohnegrenzen.de



Dienstag, 17. September 2019

Seminar Highlight "AFRIKA HAUTNAH"

Portrait von Enam Bosokah
"AFRIKA HAUTNAH" ist eine kleine aber feine Eventreihe, die Helene Prölß ins Leben gerufen hat.
Es geht darum Afrika zu verstehen zu erleben- und das weit hinter den herkömmlichen Stereotypen.
"Afrika hautnah " soll dazu anregen seine Perspektive zu verändern, zu hinterfragen aus welchem Blickwinkel wir Afrika betrachten.

Kofi Annan der ehemalige UNO-Generalsekretär sagte eins: "To live is to choose. But to choose well you must know who you are and what you stand for, where you want to go and why you want to get there."
Das ist nicht nur das Motto der ghanaischen Galerie in Stuttgart sondern auch gleich ihr Name.
Die Galerie "to choose" wird liebevoll von Monika und ihrem Sohn Lars geführt, in der sie ausschließlich ghanaische Künstler vertreten.

Deswegen wird diese Mal "AFRIKA HAUTNAH" als Seminar Highlight in der Galerie "to choose" stattfinden. Mit dem Schwerpunkt afrikanische Kunst. Es geht darum zu zeigen was es heißt Kunst in Ghana zu machen und was es bedeutet Künstler dort zu sein. Denn Kunst in Afrika bedeutet, mehr als nur hölzerne Masken.

Das zeigt auch der Künstler Enam Bosokah sehr eindrücklich, von dem das oben gezeigte fotorealistische Portrait ist. Kaum zu glauben, dass er nur mit einem Ball Point Pen arbeitet.

Auch in Bezug auf die Arbeit die managerohnegrenzen leistet ist es wichtig sich immer wieder zu hinterfragen warum tun wir das und wo wollen wir hin?
Wir wollen Armut nachhaltig mit wirtschaftlicher Kompetenz besiegen. Wir wollen die Wertschöpfungskette Bildung zu ende denken. Denn bei aller Bildung muss es danach auch Unternehmen geben in denen gearbeitet und weitergebildet werden kann.

Wir wollen in unserer Reihe "AFRIKA HAUTNAH" zeigen dass man Afrika anders kennen lernen kann sei es im bereich Kunst, Literatur oder Wirtschaft. Und dass in Stuttgart.

Bei Interesse bitte Rückmeldung bis 20.09.2019 damit wir disponieren können. Die Teilnehmerzahl ist, bedingt durch die Größe der Galerie, begrenzt.

E-Mail bitte an: kontakt@managerohnegrenzen.de

Dienstag, 3. September 2019

Offener Brief: Einladung zum Intensivseminar 27./ 28. September 2019

Dein konkretes Engagement im Ausland als #businesspeopleagainstpoverty in geprüften Auslandsprojekten.

Liebe/r künftige/r Manager/in im Einsatz,








Als ehemalige Managerin, die mit großer Freude im Einsatz in Uganda war, möchte ich Dir das kommende Intensivseminar im September ans Herz legen.

Das Konzept ist ganz einfach:
Du willst dich ökonomisch, ökologisch und sozial engagieren und dein Business Know-How als Manager im Ausland einbringen?

Dann werde Manager im Einsatz und engagiere dich als   #businesspeopleagainstpoverty in von uns geprüften Projekten im Ausland. 

Unser „Chances & Challenges Intensivseminar“ zur Vorbereitung Deines Einsatzes hat noch ein paar Plätze frei und ich würde mich freuen Dich dort zu treffen.

Das Intensivseminar hat mir bei der Auswahl meines Projektes geholfen und mich optimal vorbereitet, sodass ich erkannt habe wie ich mich auch als Produktmanagerin nachhaltig gegen Armut einsetzen kann.

- Wann: am 27. + 28. September

- Wo: Pauluskirche, Stuttgart- West


Wenn Du mehr über meinen Einsatz nachlesen willst, dann schau doch mal in diesem Blogbeitrag.
Wir sind gerne für Dich da per Mail: kontakt@managerohnegrenzen.de
Oder ruf uns an +49 711 2362390

Viele Grüße

Theresa