Sonntag, 17. Juni 2018

Fotograf Günther Ahner für die Stiftung managerohnegrenzen

Fotograf Günther Ahnert bei der Stiftung managerohnegrenzen
Wer zwischen Ludwigsburg und Stuttgart im Kessel unterwegs ist, der kennt ihn einfach:
Günther Ahner gehört zu den schillernden Persönlichkeiten der Szene, die sich zwischen öffentlichen Events und kulturellen Geschehnissen fortbewegen und mittendrin sind, statt nur dabei. 

Der Fotograf aus Ludwigsburg hat schon so einige spannende Menschen vor der Linse gehabt - umso mehr freuen wir uns über unsere neuen Team-Fotos und Website-Porträts, made by Günther Ahner, letzte Woche im Hauptquarter der Stiftung managerohnegrenzen in Stuttgart West.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für diese tolle "Spende" an Zeit und Arbeit, die Günther investiert hat und sind begeistert!

Team Stiftung managerohnegrenzen


Weitere Team-Fotos gibt's hier:
https://stiftung-managerohnegrenzen.de/team/

Günther Ahner auf Xing:
https://www.xing.com/profile/Guenther_Ahner/cv

Dienstag, 12. Juni 2018

Rückblick: Intensivseminar im Juni


Interaktion: Die Teilnehmer werden gefordert
Danke an alle Teilnehmer* und Akteure für das Intensivseminar am vergangenen Wochenende! Wie immer sind wir begeistert von den Möglichkeiten, die sich durch zwei gemeinsam verbrachte Tage eröffnet haben und hoffen, bald wieder Projekte mit "neuen" Managern ohne Grenzen besetzen zu können.

Aus ihrem Einsatz als Young Leader in Sambia erzählte Nora Dudene, die sich schon vorher durch regelmäßige Berichterstattung aus dem Projekt einen soliden Platz im ehrenamtlichen Team der Stiftung managerohnegrenzen gesichert hat. Gemeinsam mit Manager Jan Boshuizen stellte sie sich den Herausforderungen eines Projekts in der ländlichen Gegend Sambias. Unseren Teilnehmern berichtete Sie unter anderem von der Schwierigkeit, für uns alltäglich gebrauchte Management-Tools einzusetzen, die den Stand des Projekts zu bestimmen, um wirtschaftlich voran zu kommen.

Young Leader Nora (2.v.r.) im Kreise des MoG-Teams
Florian Haufe, vor einiger Zeit auch als Young Leader unterwegs und mittlerweile in Berufsleben angekommen, versetzte unsere Teilnehmer mit seiner Präsentation in seine Zeit nach Nepal: mit unserem Projektpartner vor Ort wurde an der Nachhaltigkeit des Unternehmens gefeilt, mit positivem Ende. Mittlerweile ist das Tourismus-Unternehmen von "Travelife" zertifiziert als "Sustainable Tourism Company".

Ein kleines Highlight war wohl die Direktschaltung nach Uganda: dort begrüßten wir Manager Stefan im Einsatz, der sich innerhalb seines Aufenthalts schon in einem zweiten Projekt zur Beratung befindet. Beide Projekte befinden sich in Uganda, haben aber jeweils komplett unterschiedliche Arbeitsbedingungen und Grundvoraussetzungen. 

Intensivseminar Juni 2018
Filmemacher Sebastian
Diesen Unterschied, zwischen ländlichem Arbeiten in einem Sozialunternehmen und der Beratung eines recht strukturierten Unternehmens in der Hauptstadt Ugandas, arbeitete Stefan in seinem Live-Bericht heraus. Am Schluss blieb Zeit für die Fragen der Teilnehmer - näher am Einsatz geht kaum.

Zur Unterstützung und für ein richtiges Uganda-Feeling waren es in Stuttgart übrigens über 30 Grad: da konnte man schon einmal üben, bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Übrigens: der Mensch mit der Kamera heißt Sebastian und begleitet momentan ab und an das Team von Manager ohne Grenzen. Dranbleiben für Neuigkeiten!

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*Wir sind für Gender-Equality! Zur besseren Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt. Dies impliziert für uns keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.


Montag, 4. Juni 2018

Treffen mit James Shikwati in Berlin


Auf dem Balkon, mit Blick in den Berliner Dom
Letzte Woche fand in Berlin der Lunch Talk der Robert Bosch Academy statt, zu dem wir eingeladen waren um u.a. mit der ehemaligen Ministerin für auswärtige Angelegenheiten der Republik Ghana, Hanna Tetteh, über Afrikas neue Wege in der Globalisierung zu sprechen.

Auch James Shikwati, Gründer des Inter Region Economic Network (IREN) war zur Debatte geladen - gefolgt von Gesprächen und Networking, um sich über gemeinsame Ziele und Interesse auszutauschen.

v.l.n.r.: Bernd Roggendorf, Helene Prölß,
Mitra Bücke-Jahromi und James Shikwati
Am kommenden Tag trafen wir Shikwati außerhalb der Veranstaltung zur Besprechung der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Bernd Roggendorf, ehemaliger Manager ohne Grenzen und Gründer von EIDU hat uns dafür in seine Büroräume in den Berliner Dom empfangen - mit Blick in den Innenraum der Kirche. Zur Unterstützung kam Mitra Bücke-Jahromi hinzu, die als langjährige Unterstützerin die Stiftung managerohnegrenzen in Berlin repräsentiert.

Wir freuen uns auf die Zukunft und berichten auf dem Blog weiterhin über Neuigkeiten.
Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter für mehr News.

Stay tuned!

Montag, 28. Mai 2018

Gastbeitrag Nora Dudene: Abschluss in Petauke/Sambia

Young Leader Nora und Manager Jan sind zwar nun schon ein paar Wochen wieder zurück in Deutschland, den finalen Erfahrungsbericht unseres Tandems aus dem Projekt in Sambia wollen wir euch aber nicht vorenthalten. Viel zu spannend finden wir Noras Eindruck aus dem Landwirtschaftsprojekt in Petauke, für das sie mit Jan als Manager-ohne-Grenzen-Tandem nach Sambia gereist ist.
Was der Aufenthalt bewirkt hat, bei ihr und im Projekt:

Projektpartner Jon bei der Feldarbeit
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Die Woche nach Ostern sollte anstrengend werden. Nach der Halbzeit im Projekt wollten wir nun endlich den ganzen Worten Taten folgen lassen! Wir haben viele Menschen getroffen, Unternehmen besucht, mit Interessensgruppen gesprochen und die Besonderheiten im Petauke District untersucht. Wir haben Ideen entwickelt und uns Vorgehensweisen überlegt, diskutiert und über Herausforderungen gegrübelt. 

Doch was wollen und vor allem brauchen eigentlich die Menschen, die an Chakulya direkt beteiligt
sind, beziehungsweise aus dem Handeln Chakulya‘s einen Nutzen ziehen können? Wie kann es
Chakulya schaffen für die lokale Bevölkerung einen nachhaltigen Mehrwehrt zu generieren? 

Die nächsten Tage standen also ganz im Zeichen der wichtigsten Stakeholder der Chakulya Grain Company Ltd. So begann der Dienstag nach Ostern direkt mit einem positiven Treffen mit einem Vertreter der Reformed Church Zambia, die direkt an dem Unternehmen beteiligt ist. In diesem Gespräch stellte sich nicht nur heraus, dass die Kirche und die Diakonie sehr aktiv Projekte zur Bekämpfung der Unterernährung in Petauke unterstützt, welcher in ganz Sambia der von Unterernährung am stärksten betroffene District ist, sondern auch dass sie über eine große Menge an Informationen und Manpower in Bezug auf landwirtschaftliche Aspekte verfügt. Einer engeren Zusammenarbeit und einem Austausch des Knowhows stehen also nichts im Wege. 

Besuch der örtlichen Radiostation
Auch der Besuch bei der lokalen Radiostation, die fast die komplette Eastern Province sowie Teile Mosambik’s erreicht, war sehr erfolgreich. Da bereits persönliche Kontakte sowie eine regelmäßige Sendung mit landwirtschaftlichen Themen bestehen, nutzten wir diese Ausgangslage um eine Intensivierung der Zusammenarbeit zu vereinbaren. Chakulya und vor allem das Angebot zur Lagerung der Ernte der Farmer müssen bekannter werden, damit die Farmer ihre Produkte über das Jahr flexibel zu den bestmöglichsten Marktverhältnissen verkaufen können. Neben klassischer Radiowerbung soll Chakulya nun auch im Rahmen der regelmäßigen Sendung stärker promotet werden!

Radio-Interview mit Manager Jan
Mittwoch nutzten wir überwiegend zur Arbeit in unserem „Home Office“, einem Plastiktisch mit zwei Stühlen unter Palmen im Garten unserer Unterkunft. Denn für den kommenden Tag hatten wir Großes geplant: einen Workshop mit dem Board der Farmer’s Cooperative, die später einmal Mehrheitseigentümer von Chakulya werden soll. Denn wir wollten nicht einfach nur die Weißen sein, die es besser wissen und die betroffenen Menschen hier vor vollendete Tatsachen in Bezug auf die Zukunft von Chakulya stellen. Wir sind weder in Landwirtschaft ausgebildet, noch sind wir Experten für den Agrarmarkt und die besonderen Herausforderungen im ländlichen Sambia. Die Experten sind die Farmer und Bauern, die zum Teil seit Generationen in Petauke Landwirtschaft betreiben und im Board der Cooperative vertreten sind. Diese Menschen müssen ein Gefühl des Identifizierens und der Verantwortlichkeit mit und für das Unternehmen Chakulya entwickeln – sie müssen ein Gespür für ihre Position als Miteigentümer bekommen und somit die Motivation für Veränderung entwickeln!

Bepackt mit den vorbereiteten Plakaten und aufgeregt auf den bevorstehenden Tag, fuhren wir am folgenden Morgen zum Unternehmensgelände, begleitet von den fröhlichen Gesängen der Frauen, die wir auf der Ladefläche des Trucks ein Stück mitnahmen. Pünktlich im Sinne des afrikanischen Zeitverständnisses starteten wir mit knapp zwei Stunden Verspätung. Überrascht wurden wir, als der Chairman der Cooperative, John Mwanza, zunächst die Leitung übernahm und für UNSEREN Workshop eine Agenda erstellte. Doch es freute uns, trainierten wir ihn doch bereits seit 2 Wochen im Bereich des Leaderships, was er nun in die Tat umsetzte. Nach dem Gebet zur Eröffnung des Workshops, denn wie wir bereits lernten hat Religion einen unheimlich hohen Stellwert in der sambischen Gesellschaft, und ein paar Begrüßungsworten durch John, wurde uns das Zepter übergeben. 
Vorbereitung für den Workshop
Die kommenden Stunden waren gefüllt mit dem Entwickeln einer gemeinsamen Vision und Mission, dem Definieren gemeinsamer Werte sowie der Festlegung von Zielen für Chakulya. Mit einer klassischen Strategiepyramide als Grundlage, analysierten wir die Ausgangslage des Unternehmens genauer und ließen die Cooperative in Gruppenarbeit eine herkömmliche SWOT-Analyse durchführen. Von den Ergebnissen waren wir begeistert – zwar hatten wir uns im Vorfeld Gedanken gemacht und Ideen vorbereitet, doch zeigte sich hier wieder, wer die lokalen Experten sind. Zu der Präsentation der sehr ausführlichen Lösung hatten wir nur wenige Punkte hinzuzufügen. In der folgenden Pause konnten wir uns sambisches Essen schmecken lassen, das auf einem innovativen „Rocket Stove“ gekocht wurde, den Jan auf dem lokalen Markt hat bauen lassen. Dieser verbraucht deutlich weniger Holz, arbeitet schneller und produziert vor allem bedeutend weniger Rauch, wogegen die Verwendung eines klassischen „3 Stone Fires“ bei vielen Frauen aufgrund des starken Rauchs zu schweren, gesundheitlichen Problemen führt. 

Nach dem Essen ging der Workshop weiter und die wohl bedeutendste Aufgabe stand uns bevor: mit einem Business Model Canvas wollten wir nun gemeinsam mit der Cooperative einen Weg für die Zukunft Chakulya’s entwickeln. Überraschend schnell füllten sich die verschiedenen Felder des Modells - zunächst mit Aspekten der aktuellen Situation, aber zunehmend auch mit Themen für die Zukunft Chakulya’s. Immer mehr deutete darauf hin, dass die Zukunft Chakulya’s vor allem in der Bereitstellung von Informationen für nachhaltige und innovative Landwirtschaft mit allem was dazu gehört gesehen wird. Wir entwickelten ein Konzept, das unsere gemeinsame Vision von Chakulya als „Leader for agricultural innovation and development in the Eastern Province of Zambia“ unterstützt.

Als „Center for knowledge and innovation“ soll Chakulya zukünftig neben dem bestehenden Geschäft der Ernteeinlagerung, als Beispiel in innovativer Landwirtschaft vorangehen und beispielsweise sogenannte demo plots anlegen, die die optimale Bewirtschaftung von Boden und Land zeigen, Diversifizierung promoten und somit die langfristige Verbesserung der Bodenqualität bewerben. Innovative Produkte, wie zum Beispiel eine Biogasanlage, die als Nebenprodukt hochwertigen Dünger produziert, Bienenstöcke, aber auch die Rocket Stoves sollen zukünftig promotet werden. Während sogenannter „field days“ oder in spezifischen Trainingseinheiten sollen sich die Farmer der Umgebung zukünftig weiterbilden können – große Infrastrukturprojekte in der Umgebung begünstigen diese Entwicklung. Auch die Thematik der Wertschöpfung wurde besprochen und sollte sich der Markt entsprechend entwickeln, ist die Anschaffung einer Mühle eine Option, die beispielsweise meali meal (Maismehl) produzieren kann.

"Rocket Stove"
Nach einem langen Tag beenden wir den Workshop mit einem Closing Prayer. Die Board Member der Cooperative hatten Spaß und konnten sich stark in die Entwicklung ihres Unternehmens einbringen und danken herzlichst für das, was sie von uns lernen konnten. Sie waren begeistert bei der Sache und haben in den Pausen enthusiastisch alles abgeschrieben, was wir gemeinsam auf den Plakaten erarbeitet hatten. Aber auch wir haben an diesem Tag wieder einmal viel über dieses faszinierende Land gelernt! Die Sonne geht langsam unter und wir machen uns auf den Heimweg in Richtung unserer Unterkunft – vorbei an Kühen, Ziegen und Hühnern, die scheinbar herrenlos durch die Umgebung ziehen, aber ein überraschendes Verkehrsverständnis zeigen und von der Straße springen, wenn wir in unserem Truck angerauscht kommen. All die kleinen und großen Abenteuer machen unsere Zeit hier zu etwas Besonderem mit vielen prägenden Eindrücken für die Zukunft.

Das Klima schafft einen – alles erscheint viel anstrengender und am Ende des Tages fallen wir todmüde ins Bett. Das Wochenende würde mit genug Arbeit auf uns warten: wir nutzen es für weitere Besuche bei Mitgliedern der Farmer’s Cooperative, das Mid Term Reporting für MoG und zur Auswertung des Workshops. Denn die Ergebnisse sollen in unserer letzten und finalen Woche im Projekt in einen konkreten Maßnahmenplan eingearbeitet werden!

Donnerstag, 24. Mai 2018

Support our partners in West Uganda - Join our team!

Helena Jenaro und Kenneth Muwezi, Mbarara, März 2018
Das Projekt um SolarToday war für uns ein kleiner Meilenstein. 

Mit Managerin Andrea schickten wir das erste Mal einen Manager ohne Grenzen in ein Solarprojekt nach Uganda. Daraus hat sich eine erfolgreiche, fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt. Das Unternehmen wächst, vieles hat sich verändert. Und die Mitarbeiter schauen gerne in die Zukunft.

Gemeinsam waren unsere Kolleginnen Helena Jenaro und Christina Droll im März diesen Jahres bei SolarToday, um mit Unternehmer Kenneth Muwezi über weitere Schritte zu sprechen.


Dafür brauchen wir Ihr Know-How - als Manager ohne Grenzen im Folgeeinsatz in West Uganda!


Kontaktieren Sie uns noch heute:kontakt@managerohnegrenzen.deoder telefonisch:0711/2362390


...und direkt für das kommende Intensivseminar am 08.+09. Juni 2018 anmelden!




Montag, 21. Mai 2018

Reminder- Intensivseminar Juni 2018



Stop
Die letzten Plätze werden vergeben 

Es ist wie überall auch: wer zuerst kommt, ist dabei, wenn es in den Einsatz als Manager ohne Grenzen geht. Mit ca. 2 Monaten Vorlaufzeit können Sie, nach dem Seminar, in einem der ausgeschriebenen Projekte mitarbeiten.

https://stiftung-managerohnegrenzen.de/blog/projects/


Für die Einsätze ab Herbst empfehlen wir die rasche Teilnahme. Aber auch für alle anderen Planungen gilt: ohne Intensiv-Seminar kann keine/r in den Einsatz. Also immer besser, das  Seminar schon einmal absolviert zu haben. Danach geht es in die Detailplanungen, passend zu Ihrem Projekt-Einsatz.
Intensivseminar Februar 2018

Intensiv-Seminar
8. + 9. Juni 2018
Stuttgart

Anmeldeschluß:
4.Juni 2018

Informationen und Anmeldeunterlagen finden Sie hier