Donnerstag, 1. August 2019

Sprechen wir über Afrika...

…mit Theresa Janke

Theresa
mog.: Für die, die dich noch nicht kennen, stell dich erstmal vor.

Theresa: Mein Name ist Theresa, und ich bin 32 Jahre alt. Ich war für einen Monat in Uganda und habe dort ein Solarunternehmen unterstützt. Ich habe als Produktmanagerin bei einer Versicherung gearbeitet, bis ich mich dazu entschieden habe, Menschen mit meinem Wissen etwas zurück geben zu wollen und meine Arbeit dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen. Dafür bietet mog genau die richtigen Projekte.


mog.: Du warst im Tandem unterwegs, in unserem Young Leader Programm. Wie war das für dich?

Theresa: Es war absolut bereichernd und ich will das nicht missen und würde das genau so wieder machen. Und allen anderen das auch empfehlen, wenn sie bereit sind im Tandem zu gehen. Man lernt wahnsinnig viel voneinander. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns gut verstanden. Es war einfach sehr hilfreich sich jeden Tag intensiv Auszutauschen und hat uns beiden geholfen, die Zeit dort zu verarbeiten, die ganzen Erlebnisse einzustufen und unser Bild gemeinsam zurecht zu rücken.

mog.: Wie würdest du die Mentalität der Menschen in Uganda beschreiben?

Theresa: Sehr freundlich, sehr lebensfroh, es fühlt sich sehr bunt an, sehr quirlig.

mog.: Was glaubst du sind die größten Herausforderungen für Uganda?

Theresa: Eine große Herausforderung ist die Versorgung mit Elektrizität. Denn nur 26 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu Elektrizität, welche zudem sehr teuer und nicht sehr verlässlich ist. Und in ländlichen Gebieten sind es gerade mal 8 Prozent. Das ist ein Teufelskreislauf, denn so sind weniger als 10% des Landes industrialisiert. Daraus folgt, dass sämtliche Produkte importiert werden müssen und überhaupt keine eigene Wirtschaft möglich ist.

mog.: Weißt du von wo importiert wird?

Theresa: Von überall her. Wenn Kerstin und ich morgens am Frühstückstisch saßen, haben wir geschaut woher die Produkte kommen. Beispielsweise aus: England, Indien und Ägypten.

mog.: Und was ist deiner Meinung nach Ugandas größte Chance?

Theresa: Es steckt wahnsinnig viel Potential in Uganda, vor allem der Solar Markt ist riesig. Wenn man gerade dort ansetzt, kann man viel bewegen. So kann durch die Versorgung des Landes mit Strom auch eine Industrie aufgebaut werden.

Und die Böden sind wahnsinnig fruchtbar. Es fehlt aber an verarbeitendem Gewerbe im Land, so werden viele Agrarprodukte exportiert.

mog.: Was hat dich am Meisten bewegt während deinem Einsatz?

Besprechung mit den Unternehmensleitung und Tandempartnerin Kerstin
Theresa: Es war gerade Regenzeit in Uganda. So kam es, dass ich mir dachte bevor meine Schuhe nass werden, ziehe ich lieber Flip-Flops an. Musste dann aber feststellen, dass ich in den nassen Schuhen kein Halt hatte. Deswegen bin ich dann barfuß im Regen gelaufen. Das macht man viel zu selten, also barfuß im regen laufen. Wie man den Boden so spürt, habe ich mich mit dem Kontinent total verbunden gefühlt. Mir ist da klar geworden, dass ich Teil vom großen Ganzen bin.

Auch als wir Kleinbauern besucht haben und bei der Herstellung von Kaffee dabei waren. Dort waren wir wirklich inmitten der Familie, die Kinder sind um uns herum gesprungen und die Mutter hat an der Feuerstelle gekocht. Das war auch einer der Momente, in denen ich mich mit dem afrikanischen Kontinent sehr verbunden gefühlt habe.

mog.: Was konntest du bewegen?

Theresa: Sehr viel. Wir haben eine ABC-Kunden Analyse durchgeführt, den Grundstein für das Customer-Relationship-Management Tool gelegt, eine Budgetplanung aufgestellt, die Kostenstellen neu strukturiert und so weiter.

Aber es ist auch gut, dass Kerstin noch einen weiteren Monat vor Ort ist, da in einem Monat einige Dinge nicht umzusetzen sind.  Zwei Monate sind hier wirklich hilfreich. Wer die Möglichkeit dazu hat, dem würde ich das auf jeden Fall empfehlen.

Vielen Dank für das Interview, und dass du deine persönlichen Eindrücke mit uns geteilt hast.

Freitag, 26. Juli 2019

YEPI a Youth Empowerment Program Initiative

Good news have reached us.

Charles Msilaga, Director of YEPI Mombasa, was elected as youth Director of Kenya National Chamber of Commerce and Industry. Congratulation!


Not willing to let unemplyoment, poverty an violent extremism define their day to day life, YEPI was founded in 2014 with the vision to enable economic opportunities for young people in the Coast Region.
In three designed programs they coach entrepeneurship, leadership and sustainability.

Talking about the future
It was a huge honor that we were able to support YEPI with one of our managers.
And now, hearing from Charles succsses makes us immensly proud of the progress they undertook.

Taking into consideration that, YEPI has 79 conducted Trainings, created more than 200 jobs and empowered 2500 young people.



We are currently working on a new project with YEPI and are very excited what our cooperation holds in the future.

Stay tuned for further updates.




Donnerstag, 18. Juli 2019

Sprechen wir über Afrika...

 ...mit Gregor Walter.

Mog.: Für die, die dich noch nicht kennen, stell dich einmal vor.

Gregor: Ich heiße Gregor Walter, bin 47 Jahre alt, verheiratet und habe einen neun jährigen Sohn. Und habe nach dem Abitur als Programmierer gearbeitet und habe 2000 eine eigene Softwarefirma gegründet und habe diese 18 Jahre geführt. War zuletzt jetzt mit managerohnegrenzen in Uganda in einem Ingenieurbüro für Wasser, Strom und Solar.
Das Team und Gregor
Mog.: War das dein erster Aufenthalt in dieser Form? ( Untekunft, Komfort ect)

Gregor: Ich war zwar schon im Ausland, aber in dieser Form war das mein erster Aufenthalt.
Kampala, als lebendige, quirlige Hauptstadt von Uganda, war schon eine Umstellung und intensive Erfahrung mit sehr viel Stau, sehr vielen Leute und auch schlechter Luft - da musste ich mich erstmal dran gewöhnen. An sich hatte ich aber eine schöne Zeit und habe mich auch sehr wohl gefühlt.

Mog.: Was für Unterschiede, zwischen der deutschen und Ugandischen Kultur, sind dir aufgefallen?

Gregor: Die Leute in Uganda sin sehr nett, höflich, sehr offen, ich wurde immer willkommen geheißen und immer wurden Hände geschüttelt mit "How are you?". Ich wurde überall freundlich behandelt was sehr angenehm war. Die Menschen haben mich am meisten beeindruckt.

Mog.: Konntest du für dich etwas mitnehmen, von den Eindrücken, der Mentalität der Menschen?

Gregor: Als ich dann nach vier Wochen wieder in Frankfurt gelandet bin war ich erstmal total perplex wie alles so sauber, ordentlich und gut organisiert ist und alles funktioniert so total reibungslos, wenn man dann mal in Afrika ist läuft vieles nicht so reibungslos und dauert oft einfach länger, da gewöhnt man sich aber dran. Das Zeitgefühl ist einfach ganz anders. Da war ich dann total geflasht wie pünktlich und bequem hier alles funktioniert.

Auf der andren Seite ist man viel gelassener zum Beispiel: Ich stehe also auf der Rolltreppe und hinter mir meckert jemand wie langsam doch die Rolltreppe sei. Und Ich denke mir nur so was soll das? (lacht)

Die Leute in Uganda, das hört sich jetzt wie eine Plattitüde an, aber obwohl sie so wenig haben beklagen sie sich nicht und wirken zufrieden. Hier sind die Leute oft schlecht gelaunt und nörgeln – nicht alle, aber immer mal wieder.

Mog.: Was glaubst du sind die größten Herausforderung für Uganda, von deiner Perspektive aus, auch mit deinem beruflichen Hintergrund? 

Uganda Hochzeit traditionelle Kleidung
Ugandische Frauen auf einer traditionellen Hochzeit
Gregor: Es gibt extrem wenig Infrastruktur und produzierendes Gewerbe. Die meiste Landwirtschaft ist aus dem Niveau von vor mehreren hundert Jahren. Es gibt Handwerker die klempnern, schweißen und schrauben können aber es gibt wenig professionelle Firmen, wenig Mittelstand, wenig Unternehmen die etwas gescheit machen.
Eine Herausforderung ist auch das fehlende Kapital, es braucht Kapitaleinsatz für Maschinen oder LKW´s. Auch in meinem Projekt haben wir uns nach einem Kredit in der dortigen Bank erkundigt. Wir hätten wohl einen bekommen - Kosten zwei Prozent. Das ist eigentlich OK dachte ich mir. Da meint mein Projektpartner: „nee die zwei Prozent sind pro Monat.“ Und das summiert sich dann auf, mit Zins und Zinses Zins, so dass das dann 26 % im Jahr sind.

Mog.: Was ist Ugandas größte Chance?

Gregor: Es gibt dort viele Chancen, auch gerade als Unternehmer gibt es viele Chancen.
Bildung wird als sehr hohes Gut angesehen, Eltern die ihren Kindern eine Bildung ermöglichen sparen sich das vom Mund ab. Aber und wenn die Kinder dann fertig studiert haben tun sich viele sehr schwer, einen Job zu finden.
Das Land ist sehr fruchtbar aber es wird nicht effizient bewirtschaftet. Aus unterschiedlichen Gründen wie fehlendes Know-How oder Kapital. Wenn es professionelle Landwirtschaft gibt, ist die auch oft im Besitz Nicht-Einheimischen.

Mog.: Was hat dich während deines Einsatzes am meisten bewegt?

Gregor: Die Armut der Menschen. Wenn man in der Stadt ist, ist es nicht so schlimm aber wenn man da aufs Land fährt und sieht unter welchen Bedienungen die dort leben, ohne Wasser, Strom, kein Zugang zu Bildung oder ärztlicher Versorgung, wird einem nochmal klar wie privilegiert wir sind. Es ist bestimmt auch besser geworden, aber die Leute, haben wenig Wahlmöglichkeiten wenig Entwicklungsmöglichkeit. Wenn man die Armut sieht macht einen das irgendwie fertig.

Mog.: Was konnten Sie in Ihrem Projekt bewegen?

Gregor: Die beiden Hauptbereiche die ich mit der Firma angegangen bin waren Organisation und Marketing.
Die Organisation war wirklich sehr schlecht. Deswegen bin ich froh, dass wir die Qualität der Dienstleistung und Effizienz steigern konnten. Zum Beispiel sollte eine Solarpumpe installiert werden, was normalerweise vier Tage braucht, wir haben es in einem Tag geschafft dank der richtigen Vorbereitung. Für die Mitarbeiter war das super, der Kunde war begeistert - das war wirkliche eine kleine Erfolgsgeschichte. Auch im Marketing haben wir viel erreicht – gerade Facebook bietet auch für Unternehmen eine große Chance um Kunden zu erreichen.

Vielen Dank für das Interview, und dass du deine persönlichen Eindrücke mit uns geteilt hast.

Montag, 8. Juli 2019

Verantwortung übernehmen - Intensivseminar

Was erwartete mich bei der Teilnahme in einem mog-Intensivseminar?

Intensivseminar EntwicklungszusammenarbeitHelene Prölss, Kopf der Organisation stellt leidenschaftlich ihren innovativen Ansatz vor: Entwicklungszusammenarbeit statt Entwicklungshilfe, Know-How statt Geld.

Die Zentrale Frage also: Wie können wir den Globalen Herausforderung mit unternehmerischer Kompetenz nachhaltig entgegenwirken? Dieser Frage wird nachgegangen und somit eine Einführung in die mog-Visionen und Arbeitsweisen generiert.

Um eine bessere Vorstellung zu bekommen wie ein Einsatz abläuft skypen wir mit Theresa und Kerstin in Kampala, Uganda. (Updates über ihren Einsatz findet ihr hier.)

Die Stimmung im Raum ist gut, die Seminar-Teilnehmer fragen neugierig Dinge wie: Wie sicher fühlt Ihr euch? Wie wohnt Ihr? Sie seien sehr sicher, würden abends durch die Straßen bummeln und abends ihn ihrem ruhigen Apartment in Buziga Hill entspannen, um dem chaotischem Verkehr zu entkommen. Wenn sich die Zeit findet, gehen die Beiden am Lake Victoria joggen. Ein erstauntes Raunen geht durch die Gruppe und man spürt das Aufkommen von Vorfreude und Aufregung. 

Think Tank Canvas Intensivseminar
Das wird nicht der letzte Vortrag an diesem Tag sein, denn so individuell wie die Menschen und Projekte sind, so sind auch die Einsätze.
Was alle jedoch gemeinsam haben sind, die persönlichen Gewinne und Entwicklungen.

Es wird konkreter: Wolfgang Thielacker stellt sein Projekt in Ghana vor, wofür er noch eine Manager braucht. Es geht um Autowerkstätten, Weiterbildung und die Finanzierung.

Seminar Teilnehmer Business People against Poverty

Nun dürfen sich unsere Manager der ersten Gruppenarbeit stellen und selbst ein „Buissnes Model Canvas“ erstellen über Wolfgangs geplantes Projekt in Accra, Ghana. Gemeinsam erörtern sie Chancen, Risiken, Schlüssel Partner und so weiter.

Aber das ist nicht das einzige Projekt und so stellt Andi noch die restlichen Unternehmen, die an einer zusammenarbeit interessiert sind, vor.

Interesse geweckt? Dann meldet Euch zu unserem nächsten Intensivseminar am 27/28. September 2019 an. 

Donnerstag, 4. Juli 2019

Updates aus Uganda

Es ist ein heißer Freitag im Juli und das managerohnegrenzen Team hat sich im „west quartier“ versammelt um interessierten Managern Arbeitsweise und Projekte vorzustellen. 

Kerstin und Theresa am Äquator in Uganda
Es ist kurz vor elf, Uhr als wir mit Kerstin und Theresa in Uganda skypen. Während die Seminar Teilnehmer ihnen an den Lippen hängen, erzählen die Beiden von ihrem Projekt in Kampala, Uganda. 

Beide Frauen kommen aus der Wirtschaft: Theresa ist Produkt-Manager bei einer Versicherung während Kerstin aus der Automobil-Industrie kommt. 

"Be the change you want to see in the world"- das ist ihre Motivation vor Ort, ein Solar Unternehmen zu beraten, welches erneuerbare Energie-Systeme herstellt. Spezialisiert sind sie auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Solar und Wind Energie. 

Begeistert erzählen uns die beiden Frauen von den Visionen der Unternehmensführer. Sie träumen davon ganz Uganda mit Solar Strom zu versorgen. Ein ambitioniertes Ziel, wenn man beachtet, dass aktuell nur 26% der Stadt Bevölkerung und nur 9% der Land Bevölkerung Zugang zu Strom haben. Gleichzeitig ist dieses Projekt ein echter Hoffnungsträger für Uganda und könnte unmittelbar dazu beitragen, die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln. 

 „ The young team is highly motivated and it feels like a family” sagt Theresa. Sie lobt die gut strukturierte Unternehmensführung und das starke Auftreten der Firma in Sozialen Medien.

Es ist nicht ungewöhnlich aber selten, dass Manager im Tandem von mog zusammen in einen Einsatz gehen. In diesem Konzept berät ein Manager mit Berufserfahrung zusammen mit einem sogenannten „Young Leader“ zu zweit ein Unternehmen. Im Idealfall lernen alle drei Parteien („Young Leader“, der Manager und der Unternehmer vor Ort) voneinander. Dieses Mal scheint das Konzept aufgegangen zu sein, Kerstin und Theresa lachen viel während des Skype Anrufes und erzählen glücklich von einem ihrer ersten Wochenendausflüge in den „Murchisons Nationalpark“ in der Umgebung von Kampala. Es scheint, als hätten sich da zwei gefunden. 

Klar ist, beide werden mehr als nur fachliche Kompetenzen mit nach Hause nehmen! 


Donnerstag, 27. Juni 2019

Wir suchen Manager für unsere indischen Projekte


Wir haben drei neue Projekte in Indien, die Sie interessieren könnten.

Hier sind ein paar Einblicke in die Arbeit, die die Partner machen:

Karl Kübel Stiftung für Kinder und Familien, Coimbatore

Über den Projektpartner - Der Projektpartner ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Süden Indiens, das die Qualität des Lebens von Frauen und Kindern sowie benachteiligte Kommunen verbessern möchte. Mit bestehenden Verbindung zu einer deutschen Stiftung arbeitet der unabhängige Projektpartner aktuell mit ca. 45 Projekten, die von ihren NGO-Partnern bzw. Regierungsabteilungen in Indien, Nepal und Myanmar gegründet wurden. Der Partner bietet: Training und Verbesserung des Leistungsvermögens, Projekt-Monitoring, Wirtschaftsprüfung, Bewertungsprüfung und andere Beratungsservices. Die Beratungsangebote umfassen ein breites Feld, mit dem übergreifenden Ziel, nachhaltige und soziale Entwicklung zu fördern.

Welche Unterstützung brauchen sie? 
ln einem zunehmenden Wettbewerbsmarkt sieht der Projektpartner die Notwendigkeit, den Produkt- und Servicemix und die Marketing-Strategie zu analysieren und einen Change-Prozess anzustoßen. Ziel ist es, basierend auf den sozialen Zielen und den Hauptkompetenzen, nachhaltiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit abzusichern. 
  • Produkte & Prozesse: Analyse des aktuellen Portfolios der angebotenen Services, Empfehlung für zukünftige Services (fortführen, neu, einstellen).
  • Marketing: Vorbereitung einer Marketingstrategie/Empfehlung von Aktivitäten.
  • Business development: Vorbereitung eines Changemanagement-Plans zur Unterstützung der anderen empfohlenen Maßnahmen
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Chaiim Foundation, Mumbai

Über den Projektpartner - Das Projekt fokussiert sich auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens CHAIIM. Der zentrale Geschäftsfokus ist ein einziger Markt mit einem Hauptkunden. CHAIIM will deshalb durch die Gewinnung neuer Kunden wachsen. Darüber hinaus ist der Zweck von CHAIIM die Unterstützung und Rehabilitierung von Opfern von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung in Mumbai. 

Welche Unterstützung brauchen sie? 
Ziel ist, die Entwicklung und das Wachstum der Kleidungsfabrikation anzuregen, damit nachhaltig die Aktivitäten der Stiftung finanziert werden könnten. Aktuell hängt der Erfolg des Unternehmens von einem Großhandelsunternehmen ab und möchte deshalb international expandieren. 
  • Analyse des Geschäfts und der Expansionsmöglichkeiten
  • Kundenakquise durch Marketing (Mitarbeiter-Training)
  • Netzwerkaufbau,- entwicklung
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Gandhigram Trust, Dindigal 

Über den ProjektpartnerGandhigram Trust liegt im südlichen Indien und betreibt schwerpunktmäßig ein Krankenhaus. Zusätzlich sollen Dorfgemeinschaften durch gezielte Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Existenzsicherung gefördert werden. Außerdem versucht die Organisation neue Technologien zur weiteren Unterstützung der Communities zu erforschen und zu entwickeln.

Welche Unterstützung brauchen sie? 
Die Organisation möchte in jedem Bereich wachsen und benötigt Unterstützung in ihrem Vorhaben. Die Herausforderungen liegen vor allem in der Ausarbeitung einer Langzeitstrategie und der Entwicklung von Führungskräften und Mitarbeitern.
  • Mitarbeiterentwicklung und Train the Trainer
  • Soft Skill Training
  • Business Development
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Haben diese Projekte Interesse in Ihnen geweckt? Lesen Sie hier mehr über unsere Projekte. Senden Sie uns gerne eine E-Mail (kontakt@managerohnegrenzen.de) bei Interesse.

Wir sind #businesspeopleagainstpoverty.
Begleiten Sie uns noch heute als #managerohnegrenzen!

Montag, 17. Juni 2019

Unser neues Projekt in Kampala, Uganda

Wir starten eine Aktion, um Unternehmertum in Uganda zu fördern: der Aufbau eines BusinessHUBs by mangerohnegrenzen.
“Uganda ist eines der Länder in Afrika in denen wir sehr aktiv sind. Von dort bekommen wir in den letzten Jahren außergewöhnlich viele Unterstützungsanfragen. Deshalb haben wir die Entscheidung getroffen, ein BusinessHUB in der Hauptstadt Kampala aufzubauen“, sagt die Gründerin Helene Prölß.
 
In dem BusinessHUB wird die Stiftung zukünftig besser für Partner erreichbar sein. Das heißt zum Beispiel, dass jeder Unternehmer und jede Unternehmerin vorbeikommen kann und seine Challenges und Ideen mit dem lokalen Mitarbeiterteam im BusinessHUB besprechen kann. Die Stiftung leistet Bildungsarbeit für Unternehmenskompetenz: Sei es der ansässige Milchbauer, der seine Milch vermarkten will oder das StartUp, das aus recycelten Materialien Produkte herstellt, und Unterstützung bei der Erstellung eines Business Plans benötigt. 

Für die Aktion braucht die Stiftung 10.000€ Startkapital. Das Ziel ist, dass im ersten Jahr mindestens 100 klein- und mittelständige Unternehmen, durch die Beratung des BusinessHUBs, 10 Mitarbeiter dauerhaft beschäftigen können. Im Durchschnitt versorgt ein Einkommen in Uganda mindestens 10 weitere Menschen. Durch den wirtschaftlichen Aufbau kann die Existenz von 10.000 Menschen in Uganda gesichert werden. 

Momentan ist unser Manager Manuel vor Ort und unterstützt das BusinessHUB by managerohnegrenzen tatkräftig, indem er Netzwerkpartner und ehemalige Projektpartner trifft und das BusinessHUB bekannt macht. 

Dienstag, 4. Juni 2019

Burundi-Treffen im Staatsministerium

Letzte Woche hatten wir ein sehr aufschlussreiches Treffen mit der Referatsleiterin für Afrika und Entwicklungszusammenarbeit Dr. Simone Höckele-Häfner im Staatsministerium Baden-Württemberg. Unser Team wurde in der wunderschönen und historischen Villa Reitzenstein, dem offiziellen Regierungssitz des Landes Baden-Württemberg, empfangen.


Hauptsächlich ging es bei dem Treffen um die unternehmerische Unterstützung des afrikanisches Landes Burundi. Das ostafrikanische Land ist das Partnerland von Baden-Württemberg und auch managerohnegrenzen hat schon einige Partner erfolgreich vor Ort begleitet. Gerade für Burundi ist es wichtig, die klein- und mittelständische Wirtschaft weiterhin auszubauen.

Wir danken der Referatsleiterin Frau Dr. Höckele-Häfner für das konstruktive und angenehme Gespräch und freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit!


Donnerstag, 2. Mai 2019

Anja Schelling-Lembke und ihr Einsatz in Uganda

Anja mit dem Team von StartHub Africa
Anja aus unserer Kooperation mit HUGO BOSS war für vier Wochen in Uganda. Dort engagierte sie sich für das Non-Profit Unternehmen StartHub Africa, das von einem jungen Team von Hochschulabsolventen bestehend aus zwei Deutschen und drei ugandischen Mitarbeitern geführt wird. StartHub Africa hat das Ziel, möglichst vielen jungen Ugandern Perspektiven und Innovationsideen für die Gründung ihres eigenen Start-Ups zu geben. So sind sie ab Ideenfindung bis zum laufenden und gewinnbringenden Betrieb unterstützend dabei. Alles beginnt mit einer neunwöchigen Academy-Phase, welche die Teilnehmer zu innovativen Ideen anregt und ihnen die Grundzüge einer erfolgreichen Unternehmensgründung näherbringt. In anschließenden Pitches stellen die Start-Ups die Ansätze ihres Geschäftsmodells einem Gremium vor. Zum Abschluss erfolgt ein individuell abgestimmtes und persönliches Coaching, in dem das Start-Up über acht Wochen zu verschiedensten Themen begleitet wird (Produktportfolio, Kundensegment, Marketing, Vertrieb und Finanzen), um aus den ersten Ideen ein ausgereiftes Geschäftsmodell zu entwickeln.

StartHub Africa konnte bereits viele Erfolgsgeschichten schreiben. Zusätzliche Teammitglieder wurden daher an Bord geholt und eine Expansion in weitere afrikanische Länder steht kurz bevor. Das wurde allerdings auch als eine der Herausforderungen betrachtet. Aufgrund der Vielzahl an täglichen Aufgaben und der hohen Umsetzungsgeschwindigkeit blieb bisher wenig Zeit zur Implementierung und Konsolidierung von eigenen Abläufen. Ein Schwerpunkt für Anjas Einsatz lag daher in der Weiterentwicklung der Organisationsstruktur und Optimierung der internen Prozesse. Ein zweites Themenfeld konzentrierte sich auf die Überarbeitung und Etablierung des Coaching Konzepts.

Coaching Session
Erste Überarbeitungen des Coaching Konzepts ließen nicht lange auf sich warten und so konnte Anja über die restlichen Wochen neue Ansätze direkt live testen und adaptieren. Dabei kam sie mit den unterschiedlichsten Unternehmern in Kontakt. Ein junges Start-Up, das ihr Angebot an Lernkursen im Bereich Elektronik, Robotik und Drohnenbau an Universitäten verkaufen möchte. Ein kleines Textilunternehmen, das sich auf Waren im afrikanischen Kitengi Stil spezialisiert hat und nun Unterstützung im Ausbau eines funktionieren Accountings benötigt. Bis hin zu einem Tourismus Start-Up, das im Bereich Marketing gechoachet wurde.

„Für Uganda haben alle diese Unternehmerideen eine große Bedeutung. Selbst wenn es sich momentan erst um eine oder wenige Personen handelt, die im jeweiligen Start-Up beschäftigt sind, haben doch alle Wachstumspotential und alle werden hinsichtlich genau dieses Potentials gecoacht. Erhöhung der Verkaufszahlen, besserer Einsatz von Marketingtools und Gewinnoptimierungsmöglichkeiten sind somit wichtiger Inhalt eines jeden Coachings. Ergebnis ist der Aufbau und die Stärkung des bis heute nur schwach vertretenen ugandischen Mittelstands, der Arbeitsplätze schafft und die Lebensbedingungen durch höhere Einkommen langfristig verbessen soll." (Anja Schelling-Lembke)

Teamworkshop zur Ausarbeitung von Mission & Zielen
Aber nicht nur die Weiterentwicklung des Coaching Konzepts zeigte erste Wirkungen. Auch die Workshops zur Verbesserung der internen Organisationsstruktur erlaubten Anja ihre Expertise einzubringen und StartHub Africa zu unterstützen. Ausführliche Gespräche zu Beginn ihres Einsatzes zeigten unterschiedliche Auffassungen zu der Ausrichtung des Hubs. Auch die Kommunikation und verschiedene Vorgehensweisen haben zu Unzufriedenheit im Team geführt. In verschiedenen Workshops wurden daher eine Vision, eine Mission und die Ziele für 2019 definiert sowie die darauf einzahlenden Maßnahmen festgehalten. Zudem wurde ein für das Hub passende Organisationsmodell erarbeitet, was genau zu ihren Anforderungen passt – eine agile Organisationsstruktur.

Teamworkshop zur Organisationsstruktur
Die Feedbacks seitens des Teams zeigten, dass die Bearbeitung der Organisationsstruktur viel Licht ins Dunkel gebracht hat und damit nicht nur zu mehr Transparenz und Verständnis für die eigene Arbeit, sondern letztlich auch zu mehr Zufriedenheit und Motivation führen wird.

Für Start-Hub Africa war Anja eine wertvolle Unterstützung. Für Anja war es ein facettenreicher Einsatz mit vielen beeindruckenden Momenten.


„Gerade im Coaching gab es diese tollen Augenblicke, wenn ein Lachen über das Gesicht der Teilnehmer ging, weil sie die Erklärungen zu verschiedenen Problemstellungen verstanden hatten. Für Europäer sind diese Themen ganz selbstverständlich. Für sie oft nicht und so folgte auf die Erkenntnis eine große Erleichterung und Dankbarkeit, da damit ein schwieriges Problem gelöst war oder sich eine völlig neue Perspektive aufgetan hatte. 

Und es waren die Ergebnisse der gemeinsamen Workshops, die das Team zusammengeschweißt haben und mich zu einem Teil werden ließen. So sind es die vielen kleinen Bemerkungen, die an meinen letzten Tagen immer wieder fallen, die einen freuen und auch ein wenig stolz machen. Es sind vor allem die menschlichen Begegnungen, die einem sehr intensive und bewegende Erfahrungen sowie Eindrücke nach Hause mitgeben.“
(Anja Schelling-Lembke)


Donnerstag, 4. April 2019

Meet us – Zukunft Personal Nord in Hamburg

Die Zukunft Personal Nord ist zusammen mit ihrem Pendant im Süden die HR-Plattform für Austausch und Inspiration rund um die Themen Organisationsentwicklung, Führung, Recruiting oder Weiterbildung.

Neben der Zukunft Personal Süd Anfang April in Stuttgart (mehr Infos zur Zukunft Personal Süd) sind wir auch an der Zukunft Personal Nord vertreten. Wir freuen uns über einen gemeinsamen Austausch zum Thema Corporate Volunteering und neuen Ansätzen im Bereich Personalentwicklungsprogramme für Fach- und Führungskräfte. Besuchen Sie uns am Stand oder zu unserem Vortrag im Forum 2.

Was erwartet Sie inhaltlich?
"Fit für die Skills von morgen durch Afrika hautnah!"

Premium Leadership - Training im Rahmen unserer Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Afrika. Das ist Global Corporate Expert Volunteering. Da kommt Wirtschaft und soziales Engagement zusammen und verbindet sich zum außergewöhnlichen Leadership-Programm. Professionell geplant und begleitet. 


Wann und Wo?
07. – 08. Mai 2019 | täglich von 09.00 – 17:30
Hamburg Messe & Congress, Messeplatz 1, Halle A1, Stand G.13
Vortrag: „Fit für die Skills von morgen durch Afrika hautnah!“ am 07. Mai von 15.50 – 16.20 im Forum 2




Ticket sichern?
Wie immer haben wir eine begrenzte Anzahl an kostenfreien Tickets zu vergeben. Schicken Sie uns eine E-Mail an kontakt@managerohnegrenzen.de und sichern Sie sich noch heute die Möglichkeit die Stiftung managerohnegrenzen live zu erleben.

Wir freuen uns auf Sie!





Freitag, 29. März 2019

Karin Lachmann und ihr Einsatz in Kamerun

Karin im Büro bei der Arbeit
Vor wenigen Wochen ist unsere Managerin Karin aus ihrem Projekteinsatz in Kamerun zurückgekommen. Dort unterstützte sie das Rural Help Project, eine Non-Profit Organisation, die sich für die Entwicklung ländlicher Gemeinden engagiert. Durch die Verwaltung einer Farm, eines Gesundheitszentrums und eines Trainingscenters für Unternehmertum in Landwirtschaft, Gesundheitswesen und Marketing strebt die Organisation Verbesserungen auf unterschiedlichen Ebenen an. Ihre Vision ist es durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, Ernährungssicherheit, Schulung, Beratung und Gesundheitsförderung das Leben in ländlichen Siedlungen zu optimieren und die Abhängigkeit von der Regierung in Bezug auf Beschäftigung ein Ende zu setzen.

Die Farm spielt dabei eine essenzielle Rolle, da sie zukünftig zur Haupteinnahmequelle für alle Aktivitäten des Rural Help Projects werden soll. Sie arbeiten hart daran mit der Farm führender Hersteller von Palmöl, Kakao und Schweinefleisch zu werden und das nicht nur für den lokalen Verbrauch, sondern auch für weitere Verarbeitungsunternehmen. Daher gilt es jetzt ein Geschäftsmodell und Strukturen zu schaffen, als auch Potenziale zu eruieren, wie in allen drei Bereichen – Farm, Gesundheitszentrum und Trainingscenter – Optimierungen erreicht werden können.

Für Karin bedeutete dies in viele Themen einzutauchen. Dabei übernahm sie Aufgaben, die teilweise einem der drei Bereiche zugeordnet waren, aber auch übergeordnete Themen, die das gesamt Rural Help Project voranbringen sollten. So wechselte sie nicht nur zwischen inhaltlichen Schwerpunkten, sondern pendelte auch regelmäßig zwischen dem Trainingscenter und dem Gesundheitszentrum als Arbeitsplatz. Die Farm lag mit 200 km Entfernung zu weit weg, so dass sie sich hier nur durch Bilder und Videos einen Eindruck verschaffen konnte. In der ersten Woche wurde zusammen mit den Verantwortlichen Orientierung geschaffen und die Themen für Karins vierwöchigen Projekteinsatz definiert.

Eindruck von der neuen Website
Ein umfassendes Teilprojekt widmete sich der Erstellung der neuen Website. Karin unterstützte bei der Ausarbeitung des Konzepts, begleitete die Aufbereitung der Inhalte und half bei der Umsetzung der einzelnen Aufgabenpakete im Rahmen der Implementierung. Zusammen mit einem Spezialisten konnten über die vier Wochen ihres Einsatzes alle nötigen Schritte unternommen werden, so dass die neue Website in Kürze online geht.

Team Gesundheitszentrum
Das Teilprojekt Website brachte auch noch einen weiteren wichtigen Nebeneffekt. Die Konzepterarbeitung und Aufbereitung der Inhalte zwangen das Team sich nochmal im Detail mit ihren Zielen für die Farm, das Gesundheitszentrum und dem Trainingscenter auseinanderzusetzen. Zusammen mit Karin wurden Prozesse, Abläufe, Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten spezifischer durchleuchtet und transparent gemacht. Gleichzeitig erlaubte es dem Team ihre eigenen Projektmanagement-Skills zu erweitern. Durch die Erfahrungen von Karin und im Prozess lernten sie was es heißt Projektziele, Teilprojektschritte, Aufgabenpakete, Zeiteinteilungen und Verantwortlichkeiten zu definieren. Das wird es ihnen zukünftig erlauben, Projekte leichter umzusetzen sowie auch Meetings zielgerichteter zu planen und durchzuführen.

Ein weiterer Fokus von Karins Einsatz lag auf der Erarbeitung von Ein- und Ausgaberechnungen für die drei Bereiche Farm, Gesundheitszentrum und Trainingscenter. Besonders wichtig war die Investitionsrechnung der Farm, um daraus weitere Wachstumspotenziale abzuleiten. So hat sich Karin vor allem darauf konzentriert, die Einnahmen und Ausgaben der Farm zusammenzustellen und den möglichen Gewinn zu ermitteln, um eine Basis für weitere Investitionsentscheidungen zu schaffen.

In wenigen Wochen konnte einiges bewegt werden. Für Karin als Managerin ohne Grenzen aus unserer Kooperation mit HUGO BOSS war es ein Einsatz, in dem trotz täglicher Herausforderungen aber mit viel Know-How und auch ein bisschen Improvisation in kleinen Schritten viel erreicht wurde.

Dienstag, 26. März 2019

Eine ganz andere Erfolgsstory

Im Juni 2016 flog unser Manager Klaus Meier für seinen Einsatz als Manager ohne Grenzen nach Uganda, um vor Ort die Karin Community Initiative Uganda (KCIU) zu unterstützen. 

Seit 2001 ist die Karin Community Initiative Uganda als NGO in Uganda tätig, um das sozioökonomische Wohlbefinden von gefährdeten und verwaisten Kindern, Familien und der Gemeinschaft primär durch medizinische Grundversorgung und weitere Entwicklungsinitiativen zu unterstützen. Die zwei Health Center der NGO liegen in Kampala und Gulu (Norduganda), wo Klaus Meier tatkräftige Managerunterstützung leistete.


Während seines Einsatzes lernte Klaus Edvine Kyosaba kennen, die in der KCIU für die Bereiche Volunteerism, Public Relations und Social-Media zuständig war. Durch die Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten wurde das Miteinander nicht nur auf professioneller Ebene, sondern auch in privater Hinsicht enger. 

Nach Abschluss seines Einsatzes entschied sich Klaus in Uganda zu bleiben und die Geschäftsentwicklung eines kleinen Unternehmens im Bereich der Solartechnik zu begleiten. Die gemeinsame Zeit in einem Land konnten Edvine und Klaus gemeinsam nutzen, auch um ihre Familien miteinander bekannt zu machen und in die jeweilige Kultur einzutauchen. Im Sommer 2017 mussten sich Edvine und Klaus vorläufig trennen, da das Visum von Klaus für Uganda abgelaufen war und er nach Deutschland zurückkehren musste. Einige Zeit später ergriff Edvine die Gelegenheit und reiste zum ersten Mal nach Deutschland, um Klaus in seiner Heimat zu besuchen.  

Ihr Besuch in Deutschland verfestigte das enge Verhältnis der Beiden und sie entschlossen sich zu heiraten sowie ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland zu verlagern. Ab da begann ihr Weg durch den Behördendschungel.

Im April 2018 waren alle Dokumente vollständig und der Flug für Edvine nach Deutschland gebucht. Kurze Zeit später, läuteten im Juli 2018 die Hochzeitsglocken. 

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns & wünschen den beiden für die Zukunft alles Gute!

Mittwoch, 13. März 2019

Unterstütze unser Social Media Team
















Du möchtest dich sozial engagieren und im Bereich Social Media tätig sein? 

Dann bist du bei uns genau richtig.

Die Stiftung mangerohnegrenzen berät in wirtschaftsrelevanten Themenfeldern in allen Unternehmensbereichen branchenübergreifend, vor allem in Afrika. Dort unterstützen wir genau diejenigen Unternehmer, die sich keine qualifizierte Beratung leisten können. Durch die Zusammenarbeit zwischen den entsandten Experten (High Potentials) als „Manager ohne Grenzen“ und den Projektpartnern fördern wir lokales Unternehmertum, direkt vor Ort, gezielt, qualifiziert und effizient.

Zur Verstärkung unseres Stuttgarter Kernteams suchen wir dich als tatkräftige Unterstützung auf 450-Euro Basis.

  • Kreative Arbeit macht dir Spaß!
  • Die redaktionelle Erstellung und Weiterentwicklung unseres Blogs, der Website und Social-Media-Kanäle interessiert dich sehr!
  • Eine aktuelle Berichterstattung mit News aus unserem Büro, aus den Projekten und von laufenden Events klingt spannend für dich!

Dann bewirb dich jetzt und werde Teil eines engagierten Teams in Stuttgart.

Weitere Informationen zum Anforderungsprofil sowie zum Bewerbungsprozess findest du hier: https://stiftung-managerohnegrenzen.de/jobs/

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!



Sonntag, 10. März 2019

Meet us – Zukunft Personal Süd in Stuttgart

Die Zukunft Personal Süd ist die wichtigste Veranstaltung für Personalmanagement in Süddeutschland. Sie präsentiert zukunftsweisende Trends in der Arbeitswelt und schafft als Plattform Austausch und Inspiration rund um die Themen Organisations- entwicklung, Führung, Recruiting oder Weiterbildung.


Mit unserer Arbeit als Stiftung managerohnengrenzen leisten wir einen Beitrag, denn wir verbinden Wirtschaft und soziales Engagement. Wir werden für Unternehmen zum Sparringspartner im Bereich Corporate Volunteering und bieten neue Ansätze für Personalentwicklungsprogramme für Fach- und Führungskräfte.

Wir freuen uns über einen gemeinsamen Austausch dazu und dies nicht nur an unserem Stand, sondern auch im Rahmen unseres Vortrags auf der Professional Training Stage.


Was erwartet Sie inhaltlich?
"Fit für die Skills von morgen durch Afrika hautnah!"

Premium Leadership - Training im Rahmen unserer Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Afrika. Das ist Global Corporate Expert Volunteering. Da kommt Wirtschaft und soziales Engagement zusammen und verbindet sich zum außergewöhnlichen Leadership-Programm. Professionell geplant und begleitet. 


Wann und Wo?
09. – 10. April 2019 | täglich von 09.00 – 17:30
Messe Stuttgart, Messepiazza 1, Halle 1, Stand-Nr. F.39
Vortrag: „Fit für die Skills von morgen durch Afrika hautnah!“ am 10. April von 16.00 – 16.30 auf der Professional Training Stage




Ticket sichern?
Wie immer haben wir eine begrenzte Anzahl an kostenfreien Tickets zu vergeben. Schicken Sie uns eine E-Mail an kontakt@managerohnegrenzen.de und sichern Sie sich noch heute die Möglichkeit die Stiftung managerohnegrenzen live zu erleben.

Wir freuen uns auf Sie!





Meet us – Deutsches CSR-Forum 2019 in Stuttgart


Klima- und Umweltschutz müssen kein Widerspruch zu Wachstum und Wohlstand sein, vielmehr erfordert ein starkes, langfristiges Wirtschaftswachstum auch eine nachhaltige Klimapolitik. Wie können wir nachhaltiges globales Wirtschaftswachstum erreichen und einen positiven Impact generieren?



Genau diesen Fragestellungen widmet sich das 15. Deutsche CSR Forum am 03. April in Stuttgart und wir von der Stiftung managerohnegrenzen sind vor Ort.
Besuchen Sie uns am Stand und lassen Sie uns gemeinsam diese Plattform für Austausch und Visionen rund um Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit nutzen.

Wir freuen uns außerdem eine der Workshop-Sessions durchzuführen und hier mit Ihnen diese Themen zu gestalten. Neben Helene Prölß, die diesen Workshop leiten wird, haben wir Kwabena Obiri Yeboah, Unternehmer der Firma Koliko WEAR aus Ghana und den Manager, der kürzlich dort vor Ort im Einsatz war, Christian Karnau, hauptberuflich Führungskraft bei Hugo Boss, dabei.

Unser Workshop-Thema
"Umweltprobleme in Afrika – wie junge Startups Lösungen entwickeln."

Ghana ist ein herausragendes Beispiel, wie aktiv viele lokale KMUs wegweisende und anpassungsfähige Lösungen zu den Herausforderungen des Klimawandels in ihrem Land leisten. Sie konzentrieren sich auf fünf Schlüsselsektoren der Wirtschaft: Energieeffizienz und erneuerbare Energien; Solarenergie; klimafreundliche Landwirtschaft; Abfallbewirtschaftung; Wasseraufbereitung und -management. Wir stellen in diesem Workshop vor, wie wir mit dem managerohnegrenzen-Modell nicht nur diese Unternehmer mit vor-Ort-Beratungen in ihrem Auf- und Durchbruch unterstützen. Sondern zeigen, wie deutsch-ghanaische Unternehmens-Kooperationen möglich sind.

Besuchen Sie uns
Wann: 03. April 2019 | 09.30 – 20.30 Uhr
Wo: Haus der Wirtschaft, Stuttgart
Workshop: 17.00 – 18.00 Uhr im Workshop-Session Bereich

Freitag, 8. März 2019

Christian Karnau im Einsatz in Ghana - Upcycling auf allen Ebenen

Christian in der Produktion vor Ort
Für vier Wochen war Christian bei unserem Projektpartner in Ghana und konnte hier auf verschiedensten Ebenen seine Expertise einbringen. (Hier gehts zum vorherigen Blogbeitrag dieser Reihe)

Nachdem in den ersten Wochen die Optimierung der Produktion und die Verbesserung interner Abläufe im Vordergrund standen, konnten sich Christian und das Team in der zweiten Hälfte des Einsatzes auf kunden- und marktorientierte Themen konzentrieren. In einem Teamworkshop wurde die Value Proposition geschärft, sozusagen das Versprechen, was ihre Schuhe aus recyceltem Material so attraktiv für Kunden macht. Und natürlich wurden die Kunden gleich mit einbezogen und ihr Feedback über Instagram und Facebook eingeholt. So entstand ein Leitsatz, der die bisherige Ausrichtung des Unternehmens weiter untermauert und gleichzeitig Orientierung für die Zukunft gibt.

Definition von Value Proposition & Leitbild
„Our customer walk on great satisfaction as we are only using eco-friendly up-cycled materials to build handmade shoes for every wearing occasion. Thereby, our aim is to ensure a high quality and that we educate the youth and reduce unemployment. We are proud of producing locally, made in Takoradi, Ghana.“

Basierend auf den guten Fortschritten und den geschaffenen Grundlagen konnten sie sich abschließend der Entwicklung einer Preis- & Marketingstrategie widmen. Eine Kosten- und Preiskalkulation pro Schuhpaar wurde erstellt, die u.a. auch die Basis für eine Preisliste schaffte. Der Marketingplan unter Berücksichtigung der neuen Website und der Social Media Strategie wurde aufgesetzt. Ein Fotoshooting durfte dabei auch nicht fehlen, um neues und ansprechendes Material für die Marketingkanäle zu kreieren.

Und zu guter Letzt wurde noch ein Innovationsworkshop durchgeführt. Der Upcycling Gedanke des Unternehmens sollte sich nicht nur auf die Herstellung der Schuhe beziehen, sondern auch bei der Endverpackung berücksichtigt werden.

Prototyp der neuen Tasche

Nur welches Material eignet sich dafür? Genau diese Fragestellung wurde bearbeitet und das Ergebnis war: alte Mehlsäcke, die nach Gebrauch leider noch sehr oft auf der Straße landen. Erste Prototypen wurden genäht und zeigten, dass sich das Material sehr gut eignet. So war die neue und umweltfreundliche Verpackung für die Auslieferung ihrer Schuhe geboren – die Wiederverwertung eines Materials, das genau einhergeht mit der ökologischen Ausrichtung des Unternehmens.

Ein wertvoller Projekteinsatz für Christian in einem zukunftsorientierten Unternehmen, das sich nicht nur den Themen der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit verschrieben hat, sondern auch dafür einsetzt, talentierten Jugendlichen einen Arbeitsplatz zu geben. Jungen Afrikanern die Chance zu geben, ihre eigenen Fähigkeiten optimal einzusetzen und sie verstehen zu lassen, welche Möglichkeiten ihnen ihre Umgebung bietet, wird Afrika ein bisschen besser machen. Daran glauben die zwei Gründer Kwabena und Peter und die folgende Geschichte, die sie uns erzählten, trifft es ganz gut:

Dan bei der Arbeit
Die Anekdote handelt von Dan. Dan arbeitet in einem lokalen Restaurant, einer sogenannten Chop Bar, in der Nähe ihrer Schuhwerkstatt. Dan entscheidet sich dem Team anzuschliessen und in seiner Freizeit zu lernen, wie man Schuhe herstellt. Er kommt immer dann vorbei, wenn er tagsüber etwas Zeit hat. So kommt er fast jeden Tag und schaut den erfahrenen Jungs bei der Schuhherstellung über die Schulter, lernt von ihnen und probiert viel aus. Zwei Jahre sind vergangen und Dan kann jetzt Schuhe herstellen. Er arbeitet nun hart daran, eine Vollzeitbeschäftigung im Unternehmen von Kwabena und Peter zu erhalten. Dan war sehr entschlossen darin, sein Interesse und Talent weiterzuentwickeln – Kwabena und Peter machten es möglich. Sie gaben ihm die Möglichkeiten, ohne dass sie etwas dafür verlangten. Üblicherweise steuern Lehrlinge Erfrischungsgetränke bei, sozusagen als Gegenwert für die Ausbildung, die sie erhalten. Kwabena und Peter verlangen aber keine Kiste Cola, sondern erlauben Menschen Fähigkeiten zu erwerben, die sie in Zukunft überall einsetzen können, so wie Dan, und das macht sie stolz.

Ein Unternehmen, das wir gern mit einem Managereinsatz unterstützen, in diesem Fall Christian als Manager ohne Grenzen aus unserer Kooperation mit HUGO BOSS.


Samstag, 2. März 2019

Christian Karnau im Einsatz in Ghana – Eindrücke vor Ort

Christian und das Team in Aktion
Christian ist gerade im Einsatz in Ghana. Bereits vor einer Woche berichteten wir über das Unternehmen, in dem er tätig ist: klicke hier zum Lesen des ersten Blogbeitrags 

Ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Schuhen aus recyceltem Material spezialisiert hat. Wie kam Peter Anowie und Kwabena Yeboah, den zwei Gründern des Unternehmens, die Idee verbrauchte Materialien zur Schuhproduktion zu nutzen. Und was erlebte Christian bisher in seinem Projekt? Darum dreht sich der zweite Beitrag unserer Reihe „Christian Karnau im Einsatz in Ghana“. 

Vernähen der Materialien
Die Idee, Schuhe aus recyceltem Material herzustellen, liegt in den unterschiedlichen Backgrounds von Peter und Kwabena begründet. Peter war dem Schuh-Business schon länger verbunden, auch wenn in einer etwas anderen Konstellation. Er vermittelte Kunden, die lokale und handgemachte Schuhe kaufen wollten, an verschiedene Schuhmacher. Dabei wurde ersichtlich, dass die Nachfrage nach lokal gefertigten Schuhen zunehmend stieg. Im Gespräch mit seinem Freund Kwabena war schnell klar – eine Schuhfirma stellt ein lukratives Geschäft in Ghana dar. Kwabena hatte zudem die Möglichkeit, als Trainer in Ghana am Green Entrepreneurship-Projekt der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mitzuarbeiten, was plötzlich den Fokus auf das Geschäft weiter veränderte. Beide waren von da an überzeugt, dass ökologisch nachhaltiges Unternehmertum der Weg im ghanaischen Schuhgeschäft war. Beide Unternehmer verfolgen ihren Traum: sie wollen zum größten grünen Schuhunternehmen in Ghana werden.

"We want to grow into the biggest green shoe company in Ghana. We want to sell our green shoes in most African countries in the future and become the household name in eco-friendly shoe production in Africa."(Kwabena Yeboah) 

Um das zu erreichen gibt es viel zu tun. Und so waren die ersten Tage für Christian vollgepackt. Zu Beginn hieß es erst einmal die Prozesse und Herausforderungen zu verstehen. Eine umfassende Produktionsbesichtigung und das Kennenlernen des siebenköpfigen Teams durften dabei nicht fehlen. Christian ist schnell in den Arbeitsmodus gekommen und unterstützt nun auf verschiedenen Ebenen. Unter anderem bewirbt sich das Unternehmen gerade um Fördermittel für dringend benötigte Maschinen. Im Zuge dessen wurde zusammen mit Christian ein Audit durchgeführt, Spezifikationen für die Maschinen erstellt und eine Ausschreibung zum Einholen von Kostenvoranschlägen gestartet.

Peter und Christian im Interview beim lokalen Radiosender
In der ersten Woche gab es dann noch ein spontanes Radiointerview. Der lokale Radiosender hat vom Einsatz der Stiftung managerohnegrenzen gehört und zum Interview eingeladen. Im Fokus standen Tipps und Tricks für Start-Ups in Ghana und viele Fragen rund um das Konzept „Manager ohne Grenzen“. Natürlich wurde die Chance auch genutzt, um das Schuhunternehmen zu bewerben und mit einem Gewinnspiel zu verknüpfen.

In den Folgetagen stand für Christian weiterhin einiges auf dem Programm. Unter anderem fokussierte er sich zusammen mit dem Team auf die Optimierung der Produktionsabläufe.

Neues Kanban-Board
Mit einer Überarbeitung der Produktionsflächenplanung, der Erstellung eines Produktionsablaufplans und der Einführung eines Kanban-Boards wird zukünftig die Produktionsplanung optimiert und gleichzeitig die Effizienz sowie Prozessqualität im gesamten Produktionsablauf gesteigert. Ein wichtiger Schritt für die weitere Professionalisierung des Unternehmens.

Wie Christians Einsatz weitergeht, was Mehlsäcke mit dem Unternehmen zu tun haben und was uns Kwabena in Stuttgart noch so berichtet hat, erzählen wir euch im dritten Beitrag unserer Reihe „Christian Karnau im Einsatz in Ghana“ – unterwegs als Manager ohne Grenzen aus unserer Kooperation mit HUGO BOSS.

Freitag, 1. März 2019

Rückblick zum Intensivseminar im Februar 2019

Herman berichtet von seinem Einsatz aus Burundi
Nachhaltige Entwicklung weltweit durch wirtschaftliche Fachkompetenzen ermöglichen?

Diese Überzeugung verbindet die Teilnehmer der Intensivseminare, die dreimal jährlich in Stuttgart stattfinden. Start war im Februar 2019. Durch Know-How-Transfer leisten wir als Manager ohne Grenzen direkte Unterstützung, Beratung, Coaching und Mentoring bei Unternehmern und Unternehmerinnen vor Ort.

Das Seminar war ausgebucht. Managerinnen und Manager aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben diskutiert, geplant und vorbereitet wie die Vision der Stiftung managerohnegrenzen am effektivsten weiterentwickelt werden kann. Vor allem auch: wie besonders die intensive interkulturelle Vorbereitung potentieller Manager auf einen Einsatz besonders gestaltet sein muss. Auf dem Programm standen neben dem offenen Austausch über Vorstellungen und Realitäten auch Raum für Fragen. Eine Live-Schaltung per Videotelefonie nach Kenia, direkt in den Einsatz einer Managerin sowie der Bericht von Herman Berkhan zu seinem Einsatz in Burundi ermöglichten den Teilnehmern vielfältige Eindrücke zu Projekteinsätzen.  



Gemeinschaftliches Arbeiten an Entwicklungspotentialen
Auch hier kamen ein offener Dialog und Gedankenaustausch nicht zu kurz. Wir bemühen uns sehr jede offene Frage innerhalb der zwei intensiven Tage zu beantworten und für jeden Manager optimale Betreuung zu ermöglichen. Insgesamt konnten wir fast 20 potenzielle Projekte für Einsätze vorstellen. 

Wir freuen uns schon sehr auf die kommenden Einsätze und Erfolge auf den verschiedensten Kontinenten der Welt. Uns begeistert der gemeinschaftliche Wille, motivierten Unternehmern in Armutsgebieten durch Fachkompetenz nachhaltig zu unterstützen. Auch Sie wollen etwas verändern? Jetzt die Teilnahme für das kommende Intensivseminar im Juni 2019 sichern, um mehr zur Arbeit der Stiftung managerohnegrenzen zu erfahren. 

Das nächste Seminar findet in Stuttgart statt, am 28. – 29.Juni 2019. 
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Wir freuen uns über die kommenden Einsätze