Montag, 2. Juli 2018

#mogStories 13: Young Leaderin Svenja, Uganda



Svenja beim Brainstorming
Young Leaderin Svenja Liersch ist nun seit über einem Monat wieder zurück in Deutschland. Bereits im April haben wir über ihr Projekt und ihren Einsatz mit Managerin Inga Stein  auf unserem Blog berichtet. Nun wollten wir mehr über den Einsatz der Young Leaderin erzählen und vor allem über ihre Zeit in Kampala, Uganda.

Durch einen Kommilitonen ist Svenja auf Manager ohne Grenzen aufmerksam geworden. Schon lange war sie auf der Suche nach einer Einrichtung wie dieser und war sofort von Konzept und Intention überzeugt.
Ihre persönliche Motivation für einen Einsatz mit MoG war, wie bei vielen unserer Young Leadern, vor allem die Chance, ihr Wissen aus dem Studium sinnvoll anwenden und weitergeben zu können. Auch die Motivation, sich einer solchen Herausforderung stellen zu können und neue Kulturen kennen zu lernen, bestärkten sie in ihrer Entscheidung nach Afrika zu reisen, um die Abläufe innerhalb eines Solar-Unternehmens in Kampala nachhaltig zu verbessern.

Hoch motiviert, viel von ihrem Wissen vor Ort weitergeben zu können und nachhaltig etwas im Unternehmen zu verändern, reiste die Master-Absolventin Anfang April nach Uganda, um das Unternehmen im Marketing zu unterstützen. Leider lief nicht alles, wie vorher geplant. Nach einigen klärenden Gesprächen mit den Mitarbeitern und unserem Team in Stuttgart, wurden jedoch die anfänglichen Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Zusammen mit Inga nahm sie die ersten Tage Unternehmen und die dort bestehenden Prozesse unter die Lupe und sie erkannten schnell, dass noch einige Optimierungen, für das geplante Wachstum, vorgenommen werden mussten. So schnell wie möglich versuchte das Tandem die neuen Konzepte umzusetzen und führten viele gemeinsame Workshops durch.

Jedoch gab es nicht nur beruflich einige Herausforderungen für die Young Leaderin. Auch im Hinblick auf die afrikanische Kultur und die Menschen, mit denen sie in Uganda zu tun hatte. „Ich habe schnell gemerkt, dass die Menschen dort anders ticken und auch oft falsche Erwartungen an mich hatten“ erzählt sie. Während ihrer Zeit in Kampala, war jedoch die größte Herausforderung der sie sich stellen musste, sich selbst Grenzen zu setzen.
Managerin Inga und Young Leaderin Svenja

Auf die Frage, wie der Einsatz als Tandem mit Managerin Inga funktioniert hat antwortet sie: „Die Chemie stimmte auf Anhieb und auch auf menschlicher Ebene hat das zwischen uns super gepasst. Wir konnten uns die Aufgaben im Unternehmen teilen und auch die Wochenenden gemeinsam nutzen, um das Land besser kennen zu lernen“

Nach ihrem Einsatz als Young Leader ist für Svenja die Arbeit mit MoG jedoch nicht vorbei. Sie will weiter mithelfen und ist schon dabei, viel Werbung für die Stiftung managerohnegrenzen zu machen.

Goodbye-Foto: Svenja mit dem Team

Als Fazit sagt Svenja über ihre Zeit in Kampala: „Ich bin viel klarer nach Deutschland zurückgekommen und kann nun einige Dinge, so wie zum Beispiel Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Sauberkeit mehr wertschätzen und sehe viel mehr als Luxus in unserer Gesellschaft an“. Doch das Wichtigste: sie konnte nicht nur persönlich und beruflich etwas aus dem Einsatz mitnehmen. 
Sie ist sich auch sicher, vor Ort etwas bewirkt zu haben. 

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Über #mogStories



Mit #mogStories wollen wir Geschichten erzählen – die Geschichten derer, die uns bei der Stiftung managerohnegrenzen auf verschiedensten Wegen begegnen, mit denen wir zusammen arbeiten, die uns motivieren und berühren. Menschen mit Mut und Engagement, Größe und Überzeugung. Menschen die voranschreiten und nicht still stehen. Und deren Geschichten einfach mal erzählt werden müssen. Sie lassen uns Handeln. 
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