Mittwoch, 24. Mai 2017

Erstens kommt es anders, und zweitens...

Rolf Leber beim Coaching in Kambodscha
...als man denkt. Jeder unserer Manager im Einsatz hat dann und wann mit Situationen zu rechnen, in denen eben nicht  alles nach Plan läuft. Und so kam es schon mal vor, dass die Unterkunft mehr Schein war als Sein, der angeforderte Fahrer das Ankuftsdatum verwechselt und erst am nächsten Tag am Flughafen steht oder das Partnerprojekt die eigene Situation ganz anders einschätzt, als sie dann eigentlich ist.

Aber keine Sorge: auch wir haben in 12 Jahren Erfahrung aus Fehlern gelernt und tun alles dafür, dass unsere Manager sicher am Einsatzort ankommen und dort angemessen untergebracht werden. Auf manche Begebenheiten können wir uns allerdings nur gemeinsam innerlich vorbereiten, wie im Intensivseminar immer wieder erwähnt.


Dazu erzählt Rolf Leber uns aus Kambodscha:


Präsentation auf Wäscheleinen
"Ich hatte das Privileg, 32 Jahre lang für ein großes, modernes, Schweizer Industrieunternehmen im Vertrieb zu arbeiten. Unzählige Seminare, Veranstaltungen, Präsentationen wurden bis ins Details perfekt durchgeplant und natürlich mit der allerneusten Technik bestückt. iPad oder Laptop, mehrere Projektoren, animierte PowerPoint-Präsentationen, Laser Pointer und so weiter - alles wurde aufgefahren, um die Audienz in Kontakt mit der neusten Technologie unseres Portfolios vertraut zu machen. 

Die Veranstaltungen waren ab und an auch überlagert mit Gedanken wie: Was, wenn nun der Projektor versagt, und uns kein WLAN zur Verfügung steht? Oder das Undenkbare (und Unwahrscheinliche) passiert: wir haben einen Stromausfall?

Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit, die etwas "andere" Erfahrung in Kambodscha zu machen. Um die Situation besser analysieren zu können, habe ich an einer Veranstaltung teilgenommen. Dort hat das Unternehmen, für welches ich als Manager ohne Grenzen im Einsatz bin, ein Seminar in einem Dorf gehalten. Das Besondere daran: Das Dorf ist nicht an das Stromnetz angeschlossen.

Volle Aufmerksamkeit während der Präsentation
Nein, es gab weder iPad, Laptop, Projektor, animierte PowerPoints, noch Laser-Pointer - ganz zu schweigen von Strom. Die Präsentation erfolgte via Poster, welche wir an einer Wäscheleine festklammerten. 

Coole Sache - circa 50 interessierte Teilnehmer - welche sich gespannt dem Thema Solarenergie gewidmet haben. Mein Fazit aus dieser Veranstaltung: Es kann auch ohne High Tech gelingen..."

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