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Donnerstag, 1. August 2019

Sprechen wir über Afrika...

…mit Theresa Janke

Theresa
mog.: Für die, die dich noch nicht kennen, stell dich erstmal vor.

Theresa: Mein Name ist Theresa, und ich bin 32 Jahre alt. Ich war für einen Monat in Uganda und habe dort ein Solarunternehmen unterstützt. Ich habe als Produktmanagerin bei einer Versicherung gearbeitet, bis ich mich dazu entschieden habe, Menschen mit meinem Wissen etwas zurück geben zu wollen und meine Arbeit dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen. Dafür bietet mog genau die richtigen Projekte.


mog.: Du warst im Tandem unterwegs, in unserem Young Leader Programm. Wie war das für dich?

Theresa: Es war absolut bereichernd und ich will das nicht missen und würde das genau so wieder machen. Und allen anderen das auch empfehlen, wenn sie bereit sind im Tandem zu gehen. Man lernt wahnsinnig viel voneinander. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns gut verstanden. Es war einfach sehr hilfreich sich jeden Tag intensiv Auszutauschen und hat uns beiden geholfen, die Zeit dort zu verarbeiten, die ganzen Erlebnisse einzustufen und unser Bild gemeinsam zurecht zu rücken.

mog.: Wie würdest du die Mentalität der Menschen in Uganda beschreiben?

Theresa: Sehr freundlich, sehr lebensfroh, es fühlt sich sehr bunt an, sehr quirlig.

mog.: Was glaubst du sind die größten Herausforderungen für Uganda?

Theresa: Eine große Herausforderung ist die Versorgung mit Elektrizität. Denn nur 26 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu Elektrizität, welche zudem sehr teuer und nicht sehr verlässlich ist. Und in ländlichen Gebieten sind es gerade mal 8 Prozent. Das ist ein Teufelskreislauf, denn so sind weniger als 10% des Landes industrialisiert. Daraus folgt, dass sämtliche Produkte importiert werden müssen und überhaupt keine eigene Wirtschaft möglich ist.

mog.: Weißt du von wo importiert wird?

Theresa: Von überall her. Wenn Kerstin und ich morgens am Frühstückstisch saßen, haben wir geschaut woher die Produkte kommen. Beispielsweise aus: England, Indien und Ägypten.

mog.: Und was ist deiner Meinung nach Ugandas größte Chance?

Theresa: Es steckt wahnsinnig viel Potential in Uganda, vor allem der Solar Markt ist riesig. Wenn man gerade dort ansetzt, kann man viel bewegen. So kann durch die Versorgung des Landes mit Strom auch eine Industrie aufgebaut werden.

Und die Böden sind wahnsinnig fruchtbar. Es fehlt aber an verarbeitendem Gewerbe im Land, so werden viele Agrarprodukte exportiert.

mog.: Was hat dich am Meisten bewegt während deinem Einsatz?

Besprechung mit den Unternehmensleitung und Tandempartnerin Kerstin
Theresa: Es war gerade Regenzeit in Uganda. So kam es, dass ich mir dachte bevor meine Schuhe nass werden, ziehe ich lieber Flip-Flops an. Musste dann aber feststellen, dass ich in den nassen Schuhen kein Halt hatte. Deswegen bin ich dann barfuß im Regen gelaufen. Das macht man viel zu selten, also barfuß im regen laufen. Wie man den Boden so spürt, habe ich mich mit dem Kontinent total verbunden gefühlt. Mir ist da klar geworden, dass ich Teil vom großen Ganzen bin.

Auch als wir Kleinbauern besucht haben und bei der Herstellung von Kaffee dabei waren. Dort waren wir wirklich inmitten der Familie, die Kinder sind um uns herum gesprungen und die Mutter hat an der Feuerstelle gekocht. Das war auch einer der Momente, in denen ich mich mit dem afrikanischen Kontinent sehr verbunden gefühlt habe.

mog.: Was konntest du bewegen?

Theresa: Sehr viel. Wir haben eine ABC-Kunden Analyse durchgeführt, den Grundstein für das Customer-Relationship-Management Tool gelegt, eine Budgetplanung aufgestellt, die Kostenstellen neu strukturiert und so weiter.

Aber es ist auch gut, dass Kerstin noch einen weiteren Monat vor Ort ist, da in einem Monat einige Dinge nicht umzusetzen sind.  Zwei Monate sind hier wirklich hilfreich. Wer die Möglichkeit dazu hat, dem würde ich das auf jeden Fall empfehlen.

Vielen Dank für das Interview, und dass du deine persönlichen Eindrücke mit uns geteilt hast.

Donnerstag, 4. Juli 2019

Updates aus Uganda

Es ist ein heißer Freitag im Juli und das managerohnegrenzen Team hat sich im „west quartier“ versammelt um interessierten Managern Arbeitsweise und Projekte vorzustellen. 

Kerstin und Theresa am Äquator in Uganda
Es ist kurz vor elf, Uhr als wir mit Kerstin und Theresa in Uganda skypen. Während die Seminar Teilnehmer ihnen an den Lippen hängen, erzählen die Beiden von ihrem Projekt in Kampala, Uganda. 

Beide Frauen kommen aus der Wirtschaft: Theresa ist Produkt-Manager bei einer Versicherung während Kerstin aus der Automobil-Industrie kommt. 

"Be the change you want to see in the world"- das ist ihre Motivation vor Ort, ein Solar Unternehmen zu beraten, welches erneuerbare Energie-Systeme herstellt. Spezialisiert sind sie auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Solar und Wind Energie. 

Begeistert erzählen uns die beiden Frauen von den Visionen der Unternehmensführer. Sie träumen davon ganz Uganda mit Solar Strom zu versorgen. Ein ambitioniertes Ziel, wenn man beachtet, dass aktuell nur 26% der Stadt Bevölkerung und nur 9% der Land Bevölkerung Zugang zu Strom haben. Gleichzeitig ist dieses Projekt ein echter Hoffnungsträger für Uganda und könnte unmittelbar dazu beitragen, die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln. 

 „ The young team is highly motivated and it feels like a family” sagt Theresa. Sie lobt die gut strukturierte Unternehmensführung und das starke Auftreten der Firma in Sozialen Medien.

Es ist nicht ungewöhnlich aber selten, dass Manager im Tandem von mog zusammen in einen Einsatz gehen. In diesem Konzept berät ein Manager mit Berufserfahrung zusammen mit einem sogenannten „Young Leader“ zu zweit ein Unternehmen. Im Idealfall lernen alle drei Parteien („Young Leader“, der Manager und der Unternehmer vor Ort) voneinander. Dieses Mal scheint das Konzept aufgegangen zu sein, Kerstin und Theresa lachen viel während des Skype Anrufes und erzählen glücklich von einem ihrer ersten Wochenendausflüge in den „Murchisons Nationalpark“ in der Umgebung von Kampala. Es scheint, als hätten sich da zwei gefunden. 

Klar ist, beide werden mehr als nur fachliche Kompetenzen mit nach Hause nehmen! 


Freitag, 1. März 2019

Rückblick zum Intensivseminar im Februar 2019

Herman berichtet von seinem Einsatz aus Burundi
Nachhaltige Entwicklung weltweit durch wirtschaftliche Fachkompetenzen ermöglichen?

Diese Überzeugung verbindet die Teilnehmer der Intensivseminare, die dreimal jährlich in Stuttgart stattfinden. Start war im Februar 2019. Durch Know-How-Transfer leisten wir als Manager ohne Grenzen direkte Unterstützung, Beratung, Coaching und Mentoring bei Unternehmern und Unternehmerinnen vor Ort.

Das Seminar war ausgebucht. Managerinnen und Manager aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben diskutiert, geplant und vorbereitet wie die Vision der Stiftung managerohnegrenzen am effektivsten weiterentwickelt werden kann. Vor allem auch: wie besonders die intensive interkulturelle Vorbereitung potentieller Manager auf einen Einsatz besonders gestaltet sein muss. Auf dem Programm standen neben dem offenen Austausch über Vorstellungen und Realitäten auch Raum für Fragen. Eine Live-Schaltung per Videotelefonie nach Kenia, direkt in den Einsatz einer Managerin sowie der Bericht von Herman Berkhan zu seinem Einsatz in Burundi ermöglichten den Teilnehmern vielfältige Eindrücke zu Projekteinsätzen.  



Gemeinschaftliches Arbeiten an Entwicklungspotentialen
Auch hier kamen ein offener Dialog und Gedankenaustausch nicht zu kurz. Wir bemühen uns sehr jede offene Frage innerhalb der zwei intensiven Tage zu beantworten und für jeden Manager optimale Betreuung zu ermöglichen. Insgesamt konnten wir fast 20 potenzielle Projekte für Einsätze vorstellen. 

Wir freuen uns schon sehr auf die kommenden Einsätze und Erfolge auf den verschiedensten Kontinenten der Welt. Uns begeistert der gemeinschaftliche Wille, motivierten Unternehmern in Armutsgebieten durch Fachkompetenz nachhaltig zu unterstützen. Auch Sie wollen etwas verändern? Jetzt die Teilnahme für das kommende Intensivseminar im Juni 2019 sichern, um mehr zur Arbeit der Stiftung managerohnegrenzen zu erfahren. 

Das nächste Seminar findet in Stuttgart statt, am 28. – 29.Juni 2019. 
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Wir freuen uns über die kommenden Einsätze




Montag, 13. August 2018

Dein Praktikum bei der Stiftung managerohnegrenzen!


StudentInnen aufgepasst:
Wir haben noch zwei interessante Praktikantenstellen (Pflichtpraktikum) zu vergeben!

Social Media/PR sowie
Projektmanagement (Schwerpunkt französisch-sprachiges Afrika)

Start: ab sofort, spätestens zum 1.9./1.10.2018

Die Aufgaben, an denen Du mitwirkst, sind hochinteressant und vielseitig. Wir decken das gesamte Thema der modernen "Entwicklungshilfe" ab: Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Partnern aus aufstrebenden Ländern - von Senegal bis Kenia, vor allem Subsahara-Afrika. In beiden Fällen sind die Grundvoraussetzungen: gutes Deutsch in Wort und Schrift, MS-Office.

Im Social-Media-Bereich braucht es Lust auf Sprache und Storytelling, sowie Grundkenntnisse in den sozialen Medien. Beim Projektmanagement ist fließendes Englisch Grundvoraussetzung und Französisch dringend erforderlich. Du brauchst Lust, auch über Telefon und Skype mit unseren Partnern zu kommunizieren. Und natürlich: über Whatsapp :-)

Wir sind eine Gruppe von 5 (manchmal mehr) Personen, die sich um die gesamten internationalen Kontakte von managerohnegrenzen kümmern.

Eine genaue Jobbeschreibung gibt es hier:

https://stiftung-managerohnegrenzen.de/unternehmen/jobs/

Telefonisch sind wir werktags zwischen 9 - 17 Uhr unter 0711 2362390 erreichbar und beantworten gerne alle Fragen zum Praktikum. Der Arbeitsplatz befindet sich mitten im Stuttgarter Westen, mit sehr guter öffentlicher Erreichbarkeit.
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Dienstag, 31. Juli 2018

Rückblick auf die Managereinsätze in den vergangenen Monaten

Hier gehts zum ersten Teil dieses Beitrags.

Nicht nur bei unseren Mitarbeitern und Aktiven in Deutschland liefen die letzten Monate erfolgreich. Auch von unseren Managern, die weltweit im Einsatz waren und sich in verschiedenen Projekten engagiert haben, gibt es einiges zu erzählen.

Jan und Nora (Mitte) nach ihrem Einsatz mit unserem mog-Team
Angefangen mit dem Tandem Jan und Nora, die nach Sambia gereist waren und vor Ort in einem landwirtschaftlichen Unternehmen tätig waren. Über ihren Einsatz wurde auf unserem Blog bereits ausführlich in Gastbeiträgen von Nora berichtet.





Das Tandem mit dem Team bei der Arbeit
Im Februar reisten Manager Klaus Harder und Felix Burkhardt nach Kenia. Sie unterstützen eine Privatschule im betriebswirtschaftlichen Bereich.






Karsten mit Team in Kolumbien


Kurz nach den Beiden ging es Anfang März für Manager Karsten nach Kolumbien. Er hat sich für sechs Wochen in einer Bauerninitiative im Süden Amerikas engagiert. Vor allem die Arbeit mit einer Kleinbauern-Kooperative im Bereich Kakaoanbau stand hier im Fokus. Dabei sollte die Einführung eines Bewirtschaftungssystems helfen, welches den Kleinbauern den direkten Zugang zum Markt ermöglichen sollte. 

Managerin Inga und Young Leaderin Svenja
Managerin Inga und Young Leaderin Svenja flogen Anfang April in ein Solarunternehmen nach Uganda. Die Beiden reisten als Tandem in die Hauptstadt Kampala und konnten so gemeinsam dem Unternehmen unter die Arme greifen und dort anpacken, wo ihre Hilfe gebraucht wurde. Svenja berichtet uns im Nachhinein von ihren persönlichen Erfahrungen im Einsatz und von ihrer Motivation als Manager ohne Grenzen in den Einsatz zu gehen.


Stefan mit dem Team in Kampala
Vor knapp 3 Wochen kam unser Manager ohne Grenzen Stefan aus seinem Einsatz nach Deutschland zurück. Er engagierte sich während seiner 11 Wochen gleich in zwei Projekten. Zum einen in einem ländlicher gelegenen Projekt: Einem Trainingscenter für Schulabgänger. In Kontrast zu diesem Projekt stand sein zweites Projekt, ein Solarunternehmen, direkt in der Hauptstadt Kampala. Das Partnerprojekt hat sich auf Solarenergie und Wasserpumpen spezialisiert und ist eines unserer Folgeprojekte, denn bereits Ende letzten Jahres war Managerin Corinna im Projekt engagiert.

Anfang Juli ist nun Managerin Rebecca in den Einsatz gestartet und hat sich bis jetzt schon gut in Kerala/ Indien eingelebt. Wir berichten natürlich weiter von Rebeccas Einsatz im Süden Indiens.

Für die nächsten Monate stehen viele neue Manager und Young Leader in den Startlöchern, die bereits spannenden Projekten in Afrika zugeteilt wurden.

Jetzt mehr über unsere Projekte weltweit erfahren.

Montag, 2. Juli 2018

#mogStories 13: Young Leaderin Svenja, Uganda



Svenja beim Brainstorming
Young Leaderin Svenja Liersch ist nun seit über einem Monat wieder zurück in Deutschland. Bereits im April haben wir über ihr Projekt und ihren Einsatz mit Managerin Inga Stein  auf unserem Blog berichtet. Nun wollten wir mehr über den Einsatz der Young Leaderin erzählen und vor allem über ihre Zeit in Kampala, Uganda.

Durch einen Kommilitonen ist Svenja auf Manager ohne Grenzen aufmerksam geworden. Schon lange war sie auf der Suche nach einer Einrichtung wie dieser und war sofort von Konzept und Intention überzeugt.
Ihre persönliche Motivation für einen Einsatz mit MoG war, wie bei vielen unserer Young Leadern, vor allem die Chance, ihr Wissen aus dem Studium sinnvoll anwenden und weitergeben zu können. Auch die Motivation, sich einer solchen Herausforderung stellen zu können und neue Kulturen kennen zu lernen, bestärkten sie in ihrer Entscheidung nach Afrika zu reisen, um die Abläufe innerhalb eines Solar-Unternehmens in Kampala nachhaltig zu verbessern.

Hoch motiviert, viel von ihrem Wissen vor Ort weitergeben zu können und nachhaltig etwas im Unternehmen zu verändern, reiste die Master-Absolventin Anfang April nach Uganda, um das Unternehmen im Marketing zu unterstützen. Leider lief nicht alles, wie vorher geplant. Nach einigen klärenden Gesprächen mit den Mitarbeitern und unserem Team in Stuttgart, wurden jedoch die anfänglichen Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Zusammen mit Inga nahm sie die ersten Tage Unternehmen und die dort bestehenden Prozesse unter die Lupe und sie erkannten schnell, dass noch einige Optimierungen, für das geplante Wachstum, vorgenommen werden mussten. So schnell wie möglich versuchte das Tandem die neuen Konzepte umzusetzen und führten viele gemeinsame Workshops durch.

Jedoch gab es nicht nur beruflich einige Herausforderungen für die Young Leaderin. Auch im Hinblick auf die afrikanische Kultur und die Menschen, mit denen sie in Uganda zu tun hatte. „Ich habe schnell gemerkt, dass die Menschen dort anders ticken und auch oft falsche Erwartungen an mich hatten“ erzählt sie. Während ihrer Zeit in Kampala, war jedoch die größte Herausforderung der sie sich stellen musste, sich selbst Grenzen zu setzen.
Managerin Inga und Young Leaderin Svenja

Auf die Frage, wie der Einsatz als Tandem mit Managerin Inga funktioniert hat antwortet sie: „Die Chemie stimmte auf Anhieb und auch auf menschlicher Ebene hat das zwischen uns super gepasst. Wir konnten uns die Aufgaben im Unternehmen teilen und auch die Wochenenden gemeinsam nutzen, um das Land besser kennen zu lernen“

Nach ihrem Einsatz als Young Leader ist für Svenja die Arbeit mit MoG jedoch nicht vorbei. Sie will weiter mithelfen und ist schon dabei, viel Werbung für die Stiftung managerohnegrenzen zu machen.

Goodbye-Foto: Svenja mit dem Team

Als Fazit sagt Svenja über ihre Zeit in Kampala: „Ich bin viel klarer nach Deutschland zurückgekommen und kann nun einige Dinge, so wie zum Beispiel Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Sauberkeit mehr wertschätzen und sehe viel mehr als Luxus in unserer Gesellschaft an“. Doch das Wichtigste: sie konnte nicht nur persönlich und beruflich etwas aus dem Einsatz mitnehmen. 
Sie ist sich auch sicher, vor Ort etwas bewirkt zu haben. 

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Über #mogStories



Mit #mogStories wollen wir Geschichten erzählen – die Geschichten derer, die uns bei der Stiftung managerohnegrenzen auf verschiedensten Wegen begegnen, mit denen wir zusammen arbeiten, die uns motivieren und berühren. Menschen mit Mut und Engagement, Größe und Überzeugung. Menschen die voranschreiten und nicht still stehen. Und deren Geschichten einfach mal erzählt werden müssen. Sie lassen uns Handeln. 
Business People Against Poverty

Mittwoch, 14. Februar 2018

Crowdfunding für den Einsatz als Young Leader

Das Projekt: Ein Getreide-Unternehmen in Petauke, im Osten von Sambia
Der Einsatz als Young Leader oder Manager für die Stiftung managerohnegrenzen ist kostenpflichtig. Das hat seine Gründe: damit es überhaupt zum Einsatz kommen kann, steckt das Team in Stuttgart sehr viel Zeit und Mühe in Kontakte, überprüft die möglichen Projekte auf Nachhaltigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten  und kümmert sich um die nötige Vorbereitung. Denn so wenig man sich dem Ablauf eines Einsatz sicher sein kann, eine gründliche Planung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass unsere Manager und Tandems sicher im Partnerprojekt unterkommen und neben der Arbeit vor Ort auch mit guten, persönlich wertvollen Erfahrungen wiederkehren.

Studentin Nora beim Intensivseminar September 2017
Management-Studentin Nora hat schon unser Intensivseminar hinter sich gebracht und wird nun im März nach Sambia reisen, um dort mit ihrem Wissen einen erfahrenen Manager bei seiner Arbeit zu unterstützen. Zur Finanzierung hat sie nun ihre Freunde und Bekannten aufgerufen, die Projektreise durch Crowdfunding zu unterstützen. So kann ab sofort jeder, der sich für ihren Einsatz begeistert, einen freien Betrag auf der Crowdfunding-Seite GoFundMe spenden: knapp 2 Monate wird Nora dann während ihres Einsatzes vom Büro der Stiftung managerohnegrenzen in Stuttgart aus begleitet und bei Fragen und Problemen unterstützt.

Sie möchten helfen, Noras Ziel zu finanzieren?

Hier geht's zum Crowdfunding:

https://www.gofundme.com/development-assistance-in-zambia

Dienstag, 14. November 2017

Podiumsdiskussion mit "Up with People" in Stuttgart

Emmanuel (l.), Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Projektmanager Emmanuel Zinsu wurde letzte Woche eingeladen, die Leadership Conference der US-Organisation "Up with People" zu besuchen, die sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen durch Musik zu motivieren und zum Denken anzuregen.

Die Gruppe von ca. 100 jungen Menschen aus Denver/Colorado ist momentan auf Tour in Europa, die letzte Performance wird in Rom stattfinden: für den Papst höchstpersönlich.


Im Rahmen ihres Besuchs in Stuttgart fand die Leadership Conference statt, eine Podiumsdiskussion zum Thema "Sustainable Development Goals" (SDGs), die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Ziel der Diskussion war es, die jungen Menschen von "Up with People" dazu zu ermutigen, Botschafter für dieses Vorhaben zu werden. Ein Austausch persönlicher Erfahrungen diente als Inspirationsquelle für alle Teilnehmer. Im Fokus der Debatte stand die Frage danach, was Fortschritt und Leidenschaft für einen Menschen und dessen Umfeld bedeuten.

Beim Networking Ende des Abends konnte Emmanuel die Stiftung managerohnegrenzen vorstellen, wobei er sich auf das Promoten des Young Leader - Programms konzentrierte. Auch die Arbeit des von ihm ins Leben gerufenen "Think Tanks" der Stiftung stellte er vor. Das Highlight: der Besuch der Show von "Up with People" - einfach großartig.

Wir danken Engagement Global und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart für die Einladung!
Organisation: Popbüro Stuttgart.

Dienstag, 5. September 2017

UPDATE: Projekte zu besetzen

Wir haben die Projekte auf unserem Webauftritt aktualisiert - ab sofort finden Sie dort einen frischen Einblick in die Möglichkeit, als Manager für die Stiftung managerohnegrenzen in den Einsatz zu gehen.

Auch hier gilt wieder: die Darstellung versteht sich als Überblick, bei Interesse kontaktieren Sie unsere Projektmanagerin Helena Jenaro in unserer Geschäftsstelle Stuttgart, Telefon: 0711/ 2362390 oder per Email unter kontakt@managerohnegrenzen.de. 

Mehr Informationen zum Einsatz als Manager ohne Grenzen oder Young Leader finden Sie auf außerdem auf unserer Website - und verpassen Sie nicht das kommende Intensivseminar am 22. & 23. September in Stuttgart. Es stellt die Grundvoraussetzung für einen Einsatz dar und ist außerdem die letzte Möglichkeit in diesem Jahr, unser Team in Zukunft tatkräftig zu unterstützen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und darüber, Sie bald in Stuttgart begrüßen zu dürfen!

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Ihr direkter Weg zu unserer Projektübersicht:

Dienstag, 22. August 2017

Illico, Bokki und Bananen - Eine Geschichte aus Togo

Der Auslandsaufenthalt mit der Stiftung managerohnegrenzen hat verschiedene Erfahrungen zu bieten. Aber auch wenn der Fokus auf der Durchführung der Projektaufgabe liegt, darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Manchmal führt allerdings das eine zum anderen - wie uns Young Leaderin Mirjam Boss in ihrem Gastbeitrag berichtet...

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Ingo und Mirjam unterwegs auf Motorradtaxis
On the Road

Das Dorf Illico in der Region Plateau ist nur per Motorrad erreichbar. Oder wie man hier in Togo sagt, mit dem „Zem“. Nach ca. zwei Stunden Autofahrt auf mehr oder weniger asphaltierter Straße von Lomé steigt man etwas ausserhalb der Stadt Atakpamé auf Motorradtaxis um.

Die unbefestigte Strasse die zum Dorf Illico führt, ist lang, steil und vom Regen teilweise halb weggespült. Eine Stunde lang holpern und hopsen wir auf den Motorrädern die rote Piste hoch. Dem Dorf, das den passenden Namen „auf dem Berg“ trägt, immer näher.


Im Dorf Illico
Im Dorf Illico

Dort angekommen werden wir von der Dorfbevölkerung empfangen und haben die Möglichkeit, den Dorfchef, sowie den Schuldirektor mit unseren Fragen zum Dorf, seiner wirtschaftlichen Situation und vielem anderen zu löchern. Geduldig erklären sie uns so gut es geht wie das Leben in den grünen Hügeln der Plateaux Region in Togo aussieht.

Regenschauer und Planänderung

Nach unserem Gespräch sollten wir uns eigentlich auf den Rückweg machen. Der leichte Nieselregen des frühen Nachmittags wurde jedoch zu einem starken Schauer und wir stecken eine Weile im Dorf fest. Nach etwa zwei Stunden unfreiwilligem, aber sehr angenehmen Aufenthalt mit Gesang Tanz und Musik machen wir uns auf den Rückweg. Es dunkelt bereits ein.


Ziegentransport...
Ein Zeichen aus Dankbarkeit

Als Abschiedsgeschenk haben uns die Leute aus Illico nicht nur mit Avocados, zwei riesigen Bananenstauden und Sorabi überreicht, sondern auch eine Ziege.

Ein Ziegenbock um genau zu sein.

Dieser musste mit uns zurück ins Tal transportiert werden und wurde dem Mopedfahrer kurzerhand um die Hüfte geschnallt und mitsamt Bananen und Avocados per Moped die ganze Ruckelpiste zurück nach Atakptamé gefahren. 

Dort angekommen wurde er in den Pickup-Truck verfrachtet und fuhr mit uns zurück nach Lomé. Unterwegs verpflegte er sich selber mit einigen unserer Bananen, die wir nur zu gerne mit ihm teilen.





Abschiedsgeschenke
Eine Ziege allein in Lomé

In der Hauptstadt Lomé angekommen wird er erst mal im Innenhof unseres Bürogebäudes untergebracht, wo er die erste Nacht verbringt. Bokki, wie wir ihn jetzt nennen, kriegt am nächsten Tag etwas Auslauf, wird bald zum Liebling der Nachbarschaft und unterhält die Kinder aus dem Quartier.



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Ingo, Bokki und Mirjam, zurück in Lomé.

Montag, 13. März 2017

Young Leader-Treffen in Schottland


Max und Katharina 
Unsere "next generation":

Mit Grüßen aus Edinburgh
Ein schöner Zufall! Die ehemaligen Young Leader Katharina und Max, beide immer noch sehr bei der Stiftung managerohnegrenzen aktiv, absolvieren derzeit gleichzeitig ihren Master, Katharina in Dublin/ Irland, Max in Edinburgh/ Schottland.

Sie nutzten die Gelegenheit für ein Young Leader-Treffen in Edinburgh, um sich über ihre Projekteindrücke in Burundi und Tansania auszutauschen.

Wir freuen uns schon zu hören, was beide zu berichten haben und sind gespannt, was die Zukunft bringen wird!

#businesspeopleagainstpoverty

Sonntag, 20. November 2016

Viongozi Bila Mipaka

Viongozi Bila Mipaka

ist Manager ohne Grenzen auf Suaheli

Zum HIntergrund:
Swahili ([swɑːˈhiːlɪ]),Eigenbezeichnung Kiswahili, deutsch auch (besonders historisch) Suaheli oder Kisuaheli, ist eine Bantusprache und die am weitesten verbreitete Verkehrssprache Ostafrikas



















Junge Transportunternehmer in Kampala/Uganda

Einsatz als Manager ohne Grenzen

BUSINESS PEOPLE AGAINST POVERTY

Unsere Aktivitäten, Projekt-und Support-Einsätze für Business Development braucht auch Menschen, die die Arbeit in den Projekten umsetzen.
Dafür suchen wir engagierte Manager/innen, Führungskräfte, Young Leader (ab Masterstudium), die bereits sind, ab 4 Wochen aufwärts, Zeit und Knowhow zur Verfügung zu stellen, um Business Development in Armutsgebieten möglich zumachen.
Start für jeden Einsatz ist das
Intensivseminar "basic & change" in Stuttgart
Nächster Termin: 17. + 18. Februar 2017

Donnerstag, 4. Februar 2016

Eine großartige Veranstaltung

Ein hochaktuelles Thema, eine großartige Veranstaltung im Businessclub auf der Solitude in Stuttgart

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Neue Projekte eingestellt





Wir suchen dringend für unsere neuen Projekte Manager/innen ohne Grenzen. Bei Interesse bitte unter : 
http://stiftung-managerohnegrenzen.de/projekte/ 
schauen.

Mittwoch, 16. September 2015

Nepal Projekt Update




Es wird konkret. In zwei Wochen reisen unsere  Managerin ohne Grenzen Stephanie Jelinek und unsere Young Leaderin Valeria Junge im Tandem nach Nepal um dort mit unseren Partnern das „Sustainable Village“ Projekt zu planen und zu konkretisieren. Wir wünschen den Beiden eine gute Reise und einen guten Start im Projekt. Mit Spannung erwarten wir die Ergebnisse ihres Einsatzes. 

Samstag, 12. September 2015

Im Gespräch mit jungen Massai

Maximilian Wäger, einer unserer  Young Leader,  führt aktuell in Tansania erste Gespräch mit jungen Massais über die Entwicklung in ihrem Dorf. Wie wir dieses Dorf unterstützen können, wird gerade umfassend geplant und abgestimmt. Gerade die Entwicklung im ländlichen Raum ist auch in Tansania wichtig, um der Landflucht entgegen zu wirken.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Wir suchen dringend zwei PraktikantenInnen zum 1.9.2015 

Hier die Stellenausschreibungen: 


PraktikantIN
Kommunikation, Social Media
Stand:
30.07.2015
Die Stiftung managerohnegrenzen ist eine gemeinnützige Organisation, die seit 10 Jahren neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit geht: sie fördert Existenzhilfe statt Entwicklungshilfe durch den Einsatz wirtschaftlicher Kompetenz. Aktive Führungskräfte, junge Nachwuchsführungskräfte und Studenten werden als ehrenamtliche „Manager ohne Grenzen“ zur Beratung in den Zielländern eingesetzt. Seit 2005 wurden über 60 Projekte in mehr als 30 Ländern erfolgreich durchgeführt. Unsere zentrale Geschäftsstelle in Stuttgart braucht dafür organisatorische Unterstützung.

Wir suchen zum 1.9.2015 in Stuttgart West,

Eine/n Werkstudent/in
Schwerpunktmäßig sind folgende Aufgaben zu bewältigen

Kommunikationsassistenz für Blog, Internet
Berichte aus den Projekten schreiben, Managerportraits (aus den Projekten) bearbeiten, Vorbereitung des Jahresbericht, Social Media-Input, Ausbau der FB-Gruppe
Unterstützung in Medien-relevanten Fundraisingaktionen

Voraussetzung:
Affinität und Erfahrung in Social-Media-Aktivitäten (z.B Spendenportal, Blog, Facebook) Organisationstalent Fließendes Deutsch in Wort und Sprache für den Kontakt zu unseren Kunden Gute Englische Sprachkenntnisse (Wort und Schrift), wenn möglichst noch in einer weiteren Sprache (Französisch, Spanisch, andere) Zeitliche Flexibilität Spaß und Freude an Teamarbeit, sowie an allen Aufgaben der modernen Entwicklungsarbeit. Unser Büro liegt sehr zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Stelle kann als Kurzzeitpraktikum oder Pflichtpraktikum absolviert werden.

Bewerbungen bitte nur per Email an die Geschäftsführerin Helene Prölß helene.proelss@managerohnegrenzen.de

                                                                                                                                                         

 PraktikantIn

Vernetzung, Networking
Stand:
30.07.2015
Die Stiftung managerohnegrenzen ist eine gemeinnützige Organisation, die seit 10 Jahren neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit geht: sie fördert Existenzhilfe statt Entwicklungshilfe durch den Einsatz wirtschaftlicher Kompetenz. Aktive Führungskräfte, junge Nachwuchsführungskräfte und Studenten werden als ehrenamtliche „Manager ohne Grenzen“ zur Beratung in den Zielländern eingesetzt. Seit 2005 wurden über 60 Projekte in mehr als 30 Ländern erfolgreich durchgeführt. Unsere zentrale Geschäftsstelle in Stuttgart braucht dafür organisatorische Unterstützung.

Wir suchen zum 1.9.2015 in Stuttgart West,

Eine/n Werkstudent/in
Schwerpunktmäßig sind folgende Aufgaben zu bewältigen

Aufbau unserer Studentenkontakte, Aktivitätenaufbau, Meetings organisieren, Internetkommunikation mit dieser Zielgruppe sowie Hochschulkontakte, Akquise für Zuschüsse (Stiftungen, Spendentöpfe, Crowdfunding, Jugendveranstaltungen)

Voraussetzung:
Affinität und Erfahrung in Social-Media-Aktivitäten (z.B Spendenportal, Blog, Facebook) Organisationstalent Fließendes Deutsch in Wort und Sprache für den Kontakt zu unseren Kunden Gute Englische Sprachkenntnisse (Wort und Schrift), wenn möglichst noch in einer weiteren Sprache (Französisch, Spanisch, andere) Zeitliche Flexibilität Spaß und Freude an Teamarbeit, sowie an allen Aufgaben der modernen Entwicklungsarbeit. Unser Büro liegt sehr zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Stelle kann als Kurzzeitpraktikum oder Pflichtpraktikum absolviert werden.

Bewerbungen bitte nur per Email an die Geschäftsführerin Helene Prölß helene.proelss@managerohnegrenzen.de