Im August startet unser nächstes Young- und Senior- Leader Tandem in den Einsatz nach Tansania.
Max ist der Junior in diesem Gespann und gibt als eine Motivation für den Einsatz an: „Ich möchte etwas zurückgeben“.
Solch
einen Satz sagen typischerweise ausscheidende CEOs bei der Gründung
ihrer Stiftung, in die sie ihr Geld stecken, um damit die Welt zu retten
und sich in ihrer Rente eine neue Aufgabe zu schaffen. Aber aus dem
Mund eines 23-jährigen klingt der Satz zunächst etwas merkwürdig und
dann auch wieder eindeutig.
Eindeutig, denn im modernen
CV von typischen 23-jährigen Lebenslauf-Optimierern darf heute kein
Auslandseinsatz im Waisenhaus in Lateinamerika fehlen oder
schweißtreibende Feldarbeit als Freiwilliger in der Landwirtschaft in
Indien. Junge westliche Menschen streben auf der Suche nach Sinn und
Anerkennung scharenweise in ihr freiwilliges Auslands-Abenteuer. Um sie
hat sich eine kleine Anbieterbranche entwickelt, die ihnen ihren
Aufenthalt so angenehm wie möglich organisiert. Man nennt dieses
Phänomen Voluntourismus. Über Sinn und Unsinn dieser Angebote wird heftig diskutiert, vor allem wem sie eigentlich nutzen.
Jetzt stellt sich die Frage: Ist Max etwa auch so einer, so ein Voluntourist?
Freitag, 26. Juni 2015
Donnerstag, 18. Juni 2015
Was sind Flying Toilets?
Als wir den Titel eines Stücks des Hope Theatre Nairobi hörten, das sie im Rahmen ihrer Tour in Europa aufführen, kamen wir ins grübeln. "Flying Toilets" klingt irgendwie nach einer schlecht beratenen Artistik-Show, nach einer schrägen Jonglage-Nummer oder nach dem stillen Örtchen an Bord eines Airbus.
Aber als wir die Chance hatten im managerohnegrenzen-Büro mit David und Nick vom Hope Theatre über ihr Stück und die tatsächliche Bedeutung zu sprechen, blieben uns die frischen Stuttgarter Markt-Erdbeeren fast im Hals stecken, als wir erfuhren, was Flying toilets wirklich sind.
Dienstag, 9. Juni 2015
Alles hat seine Zeit: Überhaupt nicht direkt vom Konferenztisch nach Benin
Andrea Matt kann umsetzen. Sie kann liefern, Deadlines einhalten, performen und erfolgreich realisieren. In ihrer Karriere als Marketing- Managerin eines großen Unternehmens koordinierte sie zahlreiche Projekte, traf wichtige Entscheidungen und trug viel Verantwortung. Arbeiten unter Zeit-Druck mit Deadlines im Nacken ist für sie nichts Fremdes.
Jetzt ist Andrea als Managerin ohne Grenzen in Benin. 10 Stunden Flug nach Süden entfernt, zwischen Togo und Nigeria liegt das Land, in dem sie ihren Einsatz hat. Die offizielle Zeitverschiebung ist minus eine Stunde. Aber Andrea hat gelernt, dass die Uhren hier wirklich völlig anders ticken.
Jetzt ist Andrea als Managerin ohne Grenzen in Benin. 10 Stunden Flug nach Süden entfernt, zwischen Togo und Nigeria liegt das Land, in dem sie ihren Einsatz hat. Die offizielle Zeitverschiebung ist minus eine Stunde. Aber Andrea hat gelernt, dass die Uhren hier wirklich völlig anders ticken.
Montag, 8. Juni 2015
Weniger reden- Tun!
Gemeinsam gegen Armut.....Das beste Festival hilft nichts! Konkretes Handeln ist angesagt.
Wir haben zugehört- den beiden jungen Männern David und Nick, aus den Slums von Nairobi, aktuell unterwegs mit dem Hope Theatre Nairobi. Und wir haben sehr konkret die Hilfe besprochen, die wir leisten können, damit sie aus ihrer Armut rauskommen: als Entrepreneure mit einem guten kleinen Business, das ausbaufähig ist. Neben dem Einsatz beim Hope Theatre, gemeinsam mit einer Community. Sie haben gute Ideen, viel Power und den absoluten Willen, ihre Armut selbständig zu überwinden. Jungs: unsere Managerinnen und Manager aus unserem MoG- Team werden Euch unterstützen. Wir geben Support, unser Engagement und Wissen für Eure Pläne- gemeinsam schaffen wir das!
Wir haben zugehört- den beiden jungen Männern David und Nick, aus den Slums von Nairobi, aktuell unterwegs mit dem Hope Theatre Nairobi. Und wir haben sehr konkret die Hilfe besprochen, die wir leisten können, damit sie aus ihrer Armut rauskommen: als Entrepreneure mit einem guten kleinen Business, das ausbaufähig ist. Neben dem Einsatz beim Hope Theatre, gemeinsam mit einer Community. Sie haben gute Ideen, viel Power und den absoluten Willen, ihre Armut selbständig zu überwinden. Jungs: unsere Managerinnen und Manager aus unserem MoG- Team werden Euch unterstützen. Wir geben Support, unser Engagement und Wissen für Eure Pläne- gemeinsam schaffen wir das!
| David und Nick im mog-Büro, gemeinsam mit Cristina Droll und Ilyta LaCombe aus dem mog-Team |
| David und Nick auf der Bühne |
Montag, 1. Juni 2015
African people don't want your stinky T-shirts
Schaut Euch dieses Video an
African people don't want your stinky T-shirts, and other mythbusters – video
https://www.youtube.com/watch?v=vHdhYH-a6bY
Klare Worte!
Donnerstag, 28. Mai 2015
Existenzhilfe für Nepal nimmt weiter Gestalt an
Das Dorf Duwakot, in dem unser lokaler Partner Anish lebt, wurde wie viele Gemeinden in Nepal hart von den Erdbeben getroffen. Neben den starken Hauptbeben erschüttern immer wieder kleinere Nachbeben die Erde. In der knapp 300 Einwohner zählenden Gemeinde sind fast alle Gebäude beschädigt. Etwa ein Zehntel der Familien haben alles verloren. Die Nothilfe durch internationale Organisationen hat das Dorf in der Zwischenzeit erreicht und hat das Nötigste wie provisorische Zelte zur Verfügung gestellt. Die Zeit für Nothilfe drängt besonders, denn im Juni beginnt die dreimonatige Monsun-Zeit. Mit allen Kräften sind die Menschen bereits und mit der Hilfe von Freiwilligen dabei, die gröbsten Schäden an den Gebäuden zu reparieren.
Allen ist klar, dass es bereits jetzt wichtig ist, für die Zeit nach dem Monsun konkrete Pläne zu fassen. Managerohnegrenzen hat in den letzten Wochen Spenden erhalten, die wir für den Aufbau nachhaltiger Strukturen in Duwakot nutzen werden.
Allen ist klar, dass es bereits jetzt wichtig ist, für die Zeit nach dem Monsun konkrete Pläne zu fassen. Managerohnegrenzen hat in den letzten Wochen Spenden erhalten, die wir für den Aufbau nachhaltiger Strukturen in Duwakot nutzen werden.
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