Tolle Moderation-vielen Dank an Jo Frühwirth!
Im Gespräch mit Minister Peter Friedrich, der Unternehmerin Regina Brückner, dem Young Leader, dem Absolventen Maximilian Wäger, einem aufmerksamen, großen Publikum und der Gründerin und Chefin Helene Prölß
Donnerstag, 4. Februar 2016
Eine großartige Veranstaltung
Ein hochaktuelles Thema, eine großartige Veranstaltung im Businessclub auf der Solitude in Stuttgart
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Einladung Podiumsveranstaltung 2.Februar 2016
Die Geschäftsführerin der Stiftung
managerohnegrenzen lädt am Dienstag, den 2. Februar 2016 um 18 Uhr zum
Themenabend im Business Club Stuttgart ein.
Zu Gast
Baden-Württembergs Bundesrats-und
Europa-Minister Peter Friedrich (SPD)
„Fluchtursachen vermeiden –
mit unternehmerischen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung“
Europa-Minister Peter Friedrich (SPD)
„Fluchtursachen vermeiden –
mit unternehmerischen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung“
Liebe Freunde und Kollegen der
Stiftung managerohnegrenzen,
zu einem Themenabend mit höchster Aktualität möchten wir Sie recht herzlich einladen. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet statt am:
Dienstag, den 02. Februar 2015, 18 Uhr
Business Club Stuttgart,
Solitude 2, 70197 Stuttgart
Wir freuen wir uns als besonderen
Gast, Herrn Minister Peter Friedrich (SPD) begrüßen zu dürfen. Er vertritt als
Minister für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten die
Belange Baden-Württembergs auf bundes- und europapolitischer Ebene.
Die Frage nach nachhaltigen
Lösungen für die Flüchtlingsproblematik steht im Raum: wie lassen sich Ursachen
beseitigen und langfristige Lösungen entwickeln? Minister Friedrich wird
hierbei sein aktuelles Irak-Programm vorstellen und die Stiftung
managerohnegrenzen berichtet über 10 Jahre Engagement in benachteiligten
Regionen.
Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung, die von dem bekannten TV-Journalisten Jo Frühwirth moderiert wird, präsentieren Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft ihre verschiedenen Initiativen.
Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung, die von dem bekannten TV-Journalisten Jo Frühwirth moderiert wird, präsentieren Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft ihre verschiedenen Initiativen.
Hierzu begrüßen wir ebenfalls:
§ Frau Regina Brückner, CEO der Brückner Trockentechnik GmbH & Co.KG, Leonberg. Sie zeigt, wie unternehmerisches Engagement in nachhaltige Veränderung geführt werden kann.
§ Frau Helene Prölß, unsere Gründerin und Leiterin der Stiftung managerohnegrenzen, Stuttgart. Sie stellt vor wie sie klein- und mittelständische Unternehmen in ihrem Auf-und Ausbau fördert und so die Existenz von tausenden Menschen sichert.
§ Herrn Maximilian Wäger, Masterstudent aus unserem Young Leader Programm, der über sein Engagement als Nachwuchsführungskraft berichtet.
Freuen Sie sich auf einen
hochinteressanten Abend mit hochkarätigen Gästen. Erfahren Sie auch, wie Sie
sich sozial und sinnstiftend engagieren können. Sei es persönlich als Manager
Vorort bzw. durch die Entsendung von Führungskräften oder durch finanzielle
Unterstützung unserer Projekte. Denn unser oberstes Ziel ist es, den
Mittelstand, der in Baden-Württemberg eine lange Tradition hat, auch in der
Dritten Welt zu fördern und zu festigen.
Folgender Ablauf ist für die Veranstaltung geplant:
18:00 Uhr: Einlass und Empfang
18:30 Uhr: Beginn Podiumsveranstaltung
19:30 Uhr: Dialog
/ Fragen aus dem Publikum
20:00 Uhr: Ausklang am Buffet
& Möglichkeit zum Informationsaustausch mit und über uns.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt
ist, bitten wir um Ihre verbindliche Anmeldung
spätestens bis 28. Januar 2016. Ein separates Anmeldeformular finden Sie hier. Für die Speisen und Getränke
berechnen wir am Empfang eine Teilnahmegebühr von € 29,00.
Bei Fragen können Sie sich
jederzeit an Jennyfer Haas, unter jennyfer.haas@managerohnegrenzen.de oder 0711
236 2390, wenden.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Stiftung managerohnegrenzen
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Neues aus Nepal
Das Sustainable Village Project läuft an- unsere Managerin ohne Grenzen Stephanie Jelinek und unsere Young Leaderin Valeria Junge haben zusammen mit Shiva und Anishn die Projektplanung für das Sustainable Village Projekt fertig gestellt. Nun brauchen wir motivierte Manager/innen , die bei der Implementierung des Projektes in Nepal helfen und willige Spender, die uns unterstützen.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Spenden, die dich KEINEN CENT KOSTEN !
Die Online-Weihnachtseinkäufe stehen vor der Tür. Ob Shopping bei Amazon, Thalia, Douglas uvm., all das könnt ihr jetzt über Boost erledigen. Mit eurer Spende, die euch nichts kostet, unterstützt und finanziert ihr uns direkt. Ihr geht lediglich über eine andere Webseite einkaufen. Ist das nicht genial?!
Und hier der Link:
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Manager ohne Grenzen: Ursachen von Armut an der Wurzel packen
Sri Lanka erlebte zwischen 1983 und 2009 einen Bürgerkrieg zwischen tamilischen Separatisten und der von Singhalesen dominierten Zentralregierung. Die Bildungsrate des Inselstaates im Indischen Ozean ist insgesamt eine der höchsten in Asien, doch Armut und ungleiche Verteilung des Wirtschaftswachstums stehen auf der Tagesordnung. Kleinen und mittelständischen Betrieben fällt es nicht immer leicht, ihre Existenz zu sichern. Die Stiftung managerohnegrenzen setzt genau hier an: Ursachen von Armut und Flucht aus dem Weg räumen und Menschen befähigen, erfolgreich zu wirtschaften, ist ihr Ziel. Die Organisation schickt Führungskräfte für vier bis zwölf Wochen weltweit ins Ausland, um den Betrieben vor Ort zu mehr Know-how und Rentabilität zu verhelfen. Dafür sucht die Stiftung erfahrende Führungskräfte und junge Nachwuchsmanager, die ihr Wissen einbringen möchten. Ein Porträt.
Tuk-Tuk-Fahrer, Gastwirte, Frisöre, Händler – Gerhard Ziegler reiste Anfang 2015 zehn Wochen durch Sri Lanka und hat mehr als 100 Kleinunternehmer interviewt. Er wollte herausfinden, wo ihnen im Betrieb der Schuh drückt. Sein Sondereinsatz war der Startschuss für ein langfristig geplantes Projekt: managerohnegrenzen möchte in Sri Lanka ein sogenanntes MECC aufbauen. Das steht für managerwithoutborders enterprise competence center und ist eine Art Trainingszentrum für den heimischen Mittelstand. Die Aufgabe Zieglers bestand darin, den Weiterbildungsbedarf zu eruieren, ein Finanzierungskonzept aufzusetzen und geeignete Partner vor Ort zu finden, die das Zentrum ins Leben rufen und lokal betreiben.
„Ich habe das Projekt umfangreich vorbereitet, Fragebögen erstellt und bin dann damit nach Sri Lanka gereist“, erzählt Ziegler. Er wusste zwar, was es da für Kleinunternehmen gibt – als ehemaliger Entwicklungsleiter bei Bosch hat er internationale Projekte koordiniert, zum Beispiel in Indien. Aber die meisten Interviews ergaben sich spontan vor Ort. „Viele Familienbetriebe habe ich eher zufällig getroffen und bin dann weiter vermittelt worden. So haben die Leute, bei denen ich eine Zeit lang gewohnt habe, Bekannte gehabt, die einen Beautysalon, einen Frisör und ein Brillengeschäft betreiben.“ Englisch reichte für die Kommunikation meist aus, nur im Norden und Osten musste sein Patenkind, das ihn in die Region begleitete und Tamil spricht, übersetzen. „Im Westen und Süden, dort wo die Singhalesen wohnen, waren die Betriebe sehr offen. Im Norden bei den Tamilen hatte ich den Eindruck, dass mich manche als Spion der Regierung sahen und dachten, ich wolle sie aushorchen“, sagt Ziegler.
„Man muss ein Stück Demut mitbringen, wenn man für uns in einen Einsatz gehen möchte“, erklärt Helene Prölß, die die Stiftung vor zehn Jahren gegründet hat. „Wir nehmen nur erfahrene Manager mit, weil die Herausforderungen in dem interkulturellen Kontext sehr groß sind. Wir sind nicht im 5-Sterne-Segment von großen Unternehmen oder Hotels angesiedelt, sondern dort, wo das Thema Armut sichtbar wird. Das ist nicht die Komfortzone dieser Welt.“ Es brauche die Bereitschaft, sich dem zu stellen und trotzdem mit einer großen Wertschätzung und Hochachtung auf die Gruppierungen oder Kleinunternehmen zuzugehen. Sprachkenntnisse der Staatssprachen Englisch und Französisch (vor allem in Afrika und Asien) sowie Spanisch und Portugiesisch (in Mittel- und Südamerika) sind Voraussetzung, um sich vor Ort zu verständigen. Die passende Haltung lernen die Teilnehmer in Vorbereitungsseminaren. Der Rest ist Eigenerfahrung und auch ein bisschen Abenteuer.
Das Spektrum der Projekte ist groß – vom kleinen Händler, der irgendwo in der Straße seinen kleinen Handel betreiben will, bis hin zu mittelständischen Betrieben, die schon 100 Mitarbeiter haben. „Als ich damals mit der Arbeit angefangen habe, fiel mir auf, dass viele Menschen in Entwicklungsländern ihre Produkte nicht richtig vermarkten. Sie haben zum Beispiel Mangos geerntet oder Dinge produziert, konnten aber keinen wirklichen Nutzen daraus ziehen“, erzählt die Managerin Prölß, die ursprünglich aus dem Marketing kommt. Es geht ihr darum herauszufinden, wo sie mit ihrer Organisation Wissen vermitteln kann, das Menschen hilft, wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen. In Stuttgart arbeiten heute einige wenige fest angestellte und viele ehrenamtliche Mitarbeiter daran, die Projekte zu recherchieren, zu analysieren, den Betrieben bei den Projektanträgen zu helfen und Manager auf Auslandseinsätze vorzubereiten. 2009 erreichte Prölß das Ziel, mit managerohnegrenzen zu einer gemeinnützigen Stiftung zu werden, die sich heute vor allem aus Spendengeldern und Sponsoring finanziert. Ein Code of Conduct definiert, wer Unterstützung bekommt: Immer dann, wenn eine unternehmerische Initiative oder Maßnahme – auch in einem Kleinstbetrieb – Hilfe auf einem realistischen Weg in die Eigenständigkeit braucht, steigt managerohnegrenzen ein.
Seit Kurzem betreut die Stiftung zum Beispiel einen Betrieb mit rund 30 Mitarbeitern, der vor allem Sisalteppiche herstellt. Das Unternehmen hatte sich an die Stiftung gewandt, weil es nicht rentabel arbeiten konnte und kurz vor dem Aus stand. Nach der Problemanalyse aus der Ferne ging ein Manager-Tandem aus einem erfahrenen Manager und einer Nachwuchsführungsführungskraft in den„Außendienst“, um die Ursachenforschung vor Ort fortzuführen. „Manchmal beginnen wir mit einem akuten Notfallplan und stellen erst einmal die weitere Finanzierung sicher“, sagt Prölß. So ging es auch in diesem Projekt darum, kurzfristig Kapital zu beschaffen, damit der Betrieb wieder Material besorgen konnte. Dann stand die generelle Etatplanung auf dem Programm. Das kommt oft vor, meint die Stiftungsleiterin. Dann muss ein Businessplan geschrieben werden. Aber das geht nicht ohne Excel und ohne einen Computer. Deshalb sucht die Initiative dann im Kreis der Projektpartner vor Ort nach Lösungen. Manchmal geht es auch darum, Prozesse anzuregen, bestimmte Elemente einzubauen oder Kompetenzen mit zu entwickeln.
Dabei sei es durchaus normal, dass die Manager nicht „fertig“ würden, in dem Sinne, dass sie Probleme komplett lösen könnten. Dann kämen oft neue Manager, die an diesem Punkt weitermachten. „Wir möchten unsere Partner möglichst langfristig begleiten“, meint Prölß. Für die Manager sei das zwar manchmal frustrierend, wenn sie den Knackpunkt nicht sofort finden oder es nicht so rasch vorangeht, wie sie das hierzulande gewohnt sind. Aber gerade aus diesem Frust heraus, nehmen die Führungskräfte oft die nachhaltigsten Erfahrungen mit, ist die Stiftungschefin überzeugt: „Taffes, stringentes arbeiten und dieses ‚Ich komm rein und weiß, wo es lang geht‘ – das geht da eben nicht unbedingt. Das ist ein wesentlicher Teil der Eigenreflexion. Hinterher brauchen Sie kein Seminar in sozialer Kompetenz mehr.“
Auch Gerhard Ziegler lief in Sri Lanka etwas die Zeit davon. Vor allem die Themen Marketing, um die eigenen Produkte – zum Beispiel Gewürze, Kunstgegenstände oder Bananen – besser zu vermarkten, technisches Know-how, Buchhaltung und Englischkenntnisse sollen in dem geplanten Weiterbildungszentrum zukünftig trainiert werden. Das wusste der erfahrende Manager nach den vielen Interviews genau. Auch dass das MECC im tamilischen Norden, in der Nähe der Stadt Jaffna, angesiedelt werden müsste und wie das Finanzierungskonzept aussehen soll, war ihm während seines Einsatzes bald klar. Die Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort gestaltete sich schwieriger, war aber elementar für das Projekt. „Die Einheimischen haben andere Preise, wissen genauer, wo ein solches Trainingszentrum platziert sein muss, in welcher Straße man es überhaupt aufbauen kann und wen sie ansprechen müssen, um entsprechende Räumlichkeiten zu mieten. Sie kennen Leute, die in dem MECC mitarbeiten könnten, etwa als Trainer.“ Doch vielversprechende Kontakte verliefen zunächst im Sand. „Jetzt haben wir aber andere mögliche Partner gefunden und sind sehr zuversichtlich, dass wir mit ihnen auf dem richtigen Weg sind.“ Dafür fährt Ziegler bald wieder nach Sri Lanka.
„Als ich noch beruflich aktiv war, hätte ich nicht zehn Wochen fehlen können. Das wäre illusorisch gewesen“, sagt Ziegler, der inzwischen im Ruhestand ist. Die Manager ohne Grenzen können zwar auch schon für vier Wochen dabei sein, müssen aber aus dem aktiven Berufsleben kommen – Rentner sind absolute Ausnahmen. Während sich managerohnegrenzen vor Projektanfragen aktuell kaum retten kann, offenbart sich an diesem Punkt die größte Schwierigkeit der Stiftung: Führungskräfte zu finden, die genügend Zeit für einen Auslandseinsatz haben. „Das ist oft ein großes Investment als persönliche Planung, aber auch die Arbeitgeber müssen mitmachen. Oftmals stehen Sabbatical-Programme nur auf dem Papier und werden gar nicht durchgeführt. Je intensiver hier unsere Wirtschaft ist, desto schlechter kriegt man die Manager losgeeist“, hat Helene Prölß erfahren. Doch es lohne sich fast immer für Führungskräfte, die sich die Zeit freischaufeln. „Der Hauptmotor für die Teilnehmer ist eine große Sehnsucht danach, etwas von unserem Wohlstand zurückzugeben. Sie möchten als privilegierte Menschen mit einer exzellenten Aus- und Weiterbildung einen Teil zum Ausgleich von Geben und Nehmen beitragen“, so Prölß.
Das bestätigt auch Gehard Ziegler. „Was mir gefallen hat, war das tiefe Eintauchen in die Kultur. Ich bin mit so vielen Menschen direkt zusammengekommen, habe sogar einen Journalisten getroffen, der im Untergrund arbeitet“, sagt er über seine Erfahrungen. Die Hintergründe von Bürgerkrieg und Innenpolitik habe er dadurch ganz anders, mit einer neuen Tiefe, verstanden. „Wenn es im Norden bei den Tamilen wirtschaftlich aufwärts geht, dann ist das auch ein kleiner Baustein für den Versöhnungsprozess in Sri Lanka, der jetzt langsam in Gang kommt. Menschen aus Entwicklungsländern, die eine Perspektive sehen, möchten nicht fliehen.“
Manager oder Unternehmen, die sich für die Einsätze von managerohnegrenzen interessieren, finden hier die Kontaktdaten der Stiftung.
Treffen Sie managerohnegrenzen am 10. oder 11. Mai auf der Messe PERSONAL2016 Süd in Stuttgart, Halle 4, Stand D.02 C
Mittwoch, 25. November 2015
Bericht von unserem Mitarbeiter Christian Daube aus den Philippinen
Hallo aus den Philippinen!
Laute Motorräder, große Autos,
krachende Jeeps - als öffentliche Transportmittel voller Filipinos, laute
Hupen, kleine einfache Bauten und sehr hohe moderne Wolkenkratzer,
Shopping Zentren überall, vielerlei lokale Fastfood Restaurants, die Straßen
sind gefüllt und es ist immer viel los – eine riesige Stadt! Auf der Straße
oder in Hallen wird ab und zu Basketball gespielt, der Nationalsport! In einem
Viertel leben die Menschen sehr einfach und in niedrigen armen Standards, und
auf der anderen Seite leben Menschen in sauberen Geschäftsvierteln, in Malls
und in großen Wohnungen. Von den Spaniern Mitte / Ende des 16. Jahrhunderts
besiedelt, gibt es noch einen alten historischen Kern – Intramuros - voller
typisch spanischer schöner kolonialen Bauten. Der Katholiszismus wurde von der
Kolonialmacht mitgebracht und sofort auf die Lokalen angewendet, große
prächtige Kirchen gibt es hier zu entdecken, die Filipinos scheinen sehr christlich
zu sein – eine Stadt der krassen Kontraste: Willkommen in Manila!
Aus der Hauptstadt Japans – Tokio
– bin ich in die Hauptstadt der Philippinnen gereist! Aus zweierlei Gründen war
/ bin ich noch dort: erstens, Reisende erzählen sich gemischte oft eher
schlechtere Geschichten über diese Stadt, ich wollte sie dennoch erleben;
zweitens hatte ich mich einst für einen Einsatz bei Managerohnegrenzen in
diesem Land beworben, dann aber erfahren, dass es aktuell keine Projekte gibt,
aber die Chance besteht, über einen Neuanfang nachzudenken!
In diesem Sinne habe ich von
Helene Prölß, der Geschäftsführerin, verschiedene Kontakte erhalten, mit denen
damals vor Ort Konversationen über Einsätze der MOGs geführt wurden, und ich
wollte in ihrem Namen neue Gespräche mit diesen beginnen, um eine mögliche
Zukunft zu evaluieren. Ich war vor Japan bereits viel in Südostasien unterwegs,
nach dem herbstlichen Japan, habe ich ein paar Tage zur Gewöhnung an das
feucht-heiße Klima und eine solche Stadt gebraucht, und konnte dann bereits in
Gespräche einsteigen - mit spannenden Persönlichkeiten: ehemaligen führenden
Kräften von nationalen Mikrofinanz/Kreditinstituten, einer sozialen
Organisation, die kleine Unternehmen vor allem in der Vertriebsstrategie unterstützt
und ein nationales Netzwerk zwischen denen versucht aufzubauen, und dem
Geschäftsführer der Hybrid Social Solutions Inc., deren Ziel es ist, kleine und
größere Solarsysteme an Individuelle oder Familien in Dörfern, Schulen oder
Krankenhäuser zu verkaufen und zu liefern, um denen einen Zugang zur Elektrizität
zu ermöglichen und den Alltag einfacher zu gestalten – für bezahlbare Preise
oder mit einem Partner, der Mikrokredite vergibt! In Zukunft, in Zusammenarbeit
mit der deutschen Stiftung für Solarenergie, soll noch mehr solar-basierte
Technologie eingesetzt werden, um eher abgelegene Gegenden einen einfachen
günstigen Zugang zur Elektrizität zu verschaffen. In den Philippinnen scheinen
einige internationale und nationale sozial-orientierte Unternehmen und
Hilfsorganisationen aktiv zu sein, um allen in verschiedenen Bereichen zu
helfen, vor allem im Bereich der Infrastruktur! Überraschend ist, dass vor
allem in Manila Englisch fast die Hauptsprache ist, aufgrund der historisch
engen Beziehungen zu den USA. Managerohnegrenzen evaluiert nun Möglichkeiten
zukünftiger Einsätze!
Die Stadt habe ich inzwischen
auch gut erleben können, die Filipinos – oft aus umliegenden Provinzen hier zum
Studieren oder Arbeiten – erscheinen nett, offen und neugierig! Es gibt, wie
gesagt, sehr verschiedene Viertel und vor allem die älteren Gebiete Manilas
sind originaler – wie Quiapo - und die Zustände teils hart anzusehen – warum
dieser Kontrast? Rund um Manila gibt es
einiges zu erleben – der kleinste Vulkan der Welt namens „Taal“, eine „bergige
Region“ rund um die Stadt Antipolo mit klasse Aussichten auf Manila, eine große
Lagune und auch Strände. Von Manila kann man natürlich auch überall in die
Philippinnen reisen – oft denkt man an Paradise, Reisterrassen, grüne Tropen,
aber es gibt vor allem auch sehr einfache Regionen und Dörfer!
Auf Wiedersehen und viele Grüße aus
den Philippinen!
Christian
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